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1. September 2013 7 01 /09 /September /2013 13:22

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Da gibt es einen demografischen Trend für Bayern - für Nordbayern ist er wenig erfreulich: Die Bevölkerung wird schrumpfen - bisweilen um 7,5 Prozent. Das bedeudet, dass bis 2031 jeder 13-te Bürger nicht mehr in Nordbayern leben wird. In den betroffenen Kommunen und den Bezirksregierungen geht ein Alarmschrei um. 

Wer das nicht glaubt, kann sich ja selbst die statistischen Daten anschauen:

Quelle: Freistaat Bayern Demographisches Profil: Wer sich die Bevökerungsskizen von 2011 mit 2031 vergleicht, muss leider feststellen: "2011 waren die meisten Bürger so um die 50 Jahre alt. 20 Jahre später werden die meisten Bürger zwischen 60 und 70 Jahre alt sein!

Und in diesem Bereich liegt auch der Landkreis Ansbach: bis zu 7,5 % wird die Bevölkerungszahl schrumpfen. Wieso ich das schreibe? Gerade im flächengrößten Landkreis Ansbach gibt es viele Fernwasserversorgungsunternehmen. Und damit bekommen diese Wasserversorger immer mehr Probleme mit diesem demografischen Schrumpfprozess!

Grund: Je weniger Verbraucher am Ende der langen Trinkwasserleitungen hängen, desto länger steht das Wasser in den oft überdimensionierten Rohren. Und es gibt einen Grenzwert, der nicht unterschritten werden darf. Wird er unterschritten, dann wird aus dem Trinkwasser stehendes Wasser - auch Stagnationswasser - genannt! Und wenn Stagnationswasser vorliegt, dann muss dieses Wasser vor dem Verbrauch abgelassen und dann die Leitung gespült werden. Das steht in einer Norm - DIN EN 1717.

Das ist eine Kombination aus Deutscher Industrienorm (DIN) und Europäischer Norm (EN). Und diese Norm ist verbindlich. Auch wenn Richter eines Verwaltungsgerichtes davon nichts wissen wollen!

Quelle: GLOSSE: Wassersauerei? - In Bayern gerichtlich erlaubt!: “Tja, das Verwaltungsgericht Ansbach sieht das anders. Da gibt es das Urteil AN 1K 11.01339. Darin wird eine Bürgerin gezwungen, dauerhaft stagnierendes Wasser vom Zweckverband Reckenberggruppe abzunehmen. Laut Gerichtsurteil würde das Wasser nicht stagnieren. Auf die technische Regel in der DIN EN 1717 sind die gar nicht eingegangen.” Der Wasserfachmann war natürlich entsetzt. “So etwas darf einfach nicht vorkommen!” 

Dieser Trend wird sich immer stärker von Jahr zu Jahr fortsetzen. Irgendwann wird der Druck auf die Wasserversorger derart groß werden, dass sie mit dem Rückbau der Leitungen beginnen müssen. Sollten sie sich wie bisher weigern, dann werden noch mehr Bürger aus diesem Landkreis wegziehen! Oder Bürger werden erkranken oder gar wegsterben - weil sie von einem Verwaltungsgericht verdonnert werden, Stagnationswasser zu saufen! 

Somit beschleunigt das Verwaltungsgerichtsurteil diese negative demografische Entwicklung! 

Ich wundere mich, wieso die Politiker in Bayern, speziell in Nordbayern diese tickende Zeitbombe nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Da werden statistische Landesämter unterhalten, die solche Entwicklungen aufzeigen und die politischen Entscheider hören nicht hin! Dann wird es immer öfters heißen: 

Wasser macht dick, dumm und krank!

Wasser macht dick, dumm und krank
Hochgeladen am 31.01.2011 von Hans-Jürgen Saum

Können wir solche dummen Politiker am 15. September wählen? Bestimmt nicht!

WAHLTAG IST ZAHLTAG!

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Kommentare

Sepp 09/04/2013 20:53


Von mir aus können die Franken aussterben. Eine Verwandte sollte von München nach Fürth versetzt werden, sie weigerte sich mit Händen und Füßen. Das kann ich verstehen ;-)

Kiat Gorina 09/04/2013 21:10



Das habe ich schon öfter gehört. Weißt du, wie man Franken zum Bellen bringt? Antwort: Man sage "Da gibt es Freibier!" Die Franken, fragend: "Wou, wou wou?"



Kathrin 09/02/2013 15:50


Deutschland, das Lander der Dichter und Denker verkommt zum Land der Dichter und Trinker!

Kiat Gorina 09/02/2013 18:20



So wird Deutschland in seine Geschichte eingehen - im wahrsten Sinne des Wortes 



Joana 09/02/2013 15:29


Ich weiß von einem tragischen Fall, da wurde eine junge Frau zum Komasaufen verführt. Heute ist sie geistig behindert und "arbeitet" in der Lebenshilfe. Vorher war sie ein intelligentes
aufgewecktes Mädchen ... Die Verführer sind bekannt, deren Eltern zählen zur Lokalprominenz, deshalb wurde alles verschwiegen. 

Kiat Gorina 09/02/2013 15:43



Einen ähnlichen Fall kenne ich auch. Es gibt wohl viele Opfer vom Koma-Saufen, das wird alles unter den berühmten Teppich gekehrt! Die Behörden schreiten nicht ein. Viele üben sich täglich im
Wegschauen  Gerade auf dem Land ist der Alkoholkonsum besonders hoch!



Xynthia 09/02/2013 14:46


Wenn ich mir so ansehe, was es in Mittelfranken für die Kinder und Jugendliche an Freitzeitangeboten gibt, kann ich gut verstehen, dass immer mehr Erwachsene wegziehen. Da gibt es Schützenverein,
Kirchenchor, freiwillige Feuerwehr, vielleicht einenFußballverein, das war es dann.  Und da die Infrastruktur sehr mager ist, müssen die Eltern immer Taxi spielen. Das kostet Zeit und Geld!
Besonders schlecht schaut es für Mädchen aus 

Kiat Gorina 09/02/2013 15:13



Die meisten "Freizeitbetätigungen" sind mit Alkohol verbunden. Oft kommt es zum Komasaufen! Da gibt es "Wettkämpfe", da legen sich junge Menschen unter dem Hahn eines Bierfasses ... Sogar ein
Lokalblättchen hat sogar Fotos dazu veröffentlicht! Ich kenne eine Rettungssanitäterin, die dann zu solchen Einsätzen gerufen wird. Schlimm, was sie erzählt! 



Sarah 09/02/2013 13:47


In Schweinfurt ist jedes fünfte Kind arm! Weiß das der Seehofer? Falls nicht, hier kann er nachlesen:


http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Jedes-fuenfte-Kind-ist-arm;art742,7609964

Kiat Gorina 09/02/2013 14:20



Das weiß der Seehofer bestimmt nicht! Seine Sozialministerin ist ja die Christine Haderthauer, und die fasste ja den Armutsbericht nur mit ganz spitzen Fingern an 



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