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3. Februar 2014 1 03 /02 /Februar /2014 20:28

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http://1.bp.blogspot.com/--ufuxi6QdRw/Uu_q3PuJA3I/AAAAAAAABA0/lwyXNbVAujI/s1600/_bischof.jpgEs gab nicht nur einen guten Menschen von Sezuan - das liegt im fernen China, sondern auch hier im Hessenlande gibt es einen guten Menschen. Er ist sogar Bischof in Limburg. Und dieser Bischof - nennen wir ihn Tebartz van Elst oder kürzer Tebartz - wurde von vielen seiner Mitmenschen verkannt. Es fing an, als Tebartz sich ein Häuschen bauen wollte. 

Da liefen ihm die Kosten davon. Was kümmerten ihn die Kosten? Er befolgte Jesu Wort: "Sehet euch die Vögel unter dem Himmel an, sie säen nicht, sie ernten nicht, aber der himmlische Vater ernähret sie doch!" Also dachte sich Tebartz: Wieso soll ich mich um die Kosten kümmern - der himmlische Vater wird es schon richten. Oder der Heilige Vater in Rom.

Als die Kosten die 30-Millionen-Grenze überschritten hatten, berichteten plötzlich die Medien darüber. Selbst die Gläubigen diskutierten darüber und immer mehr traten aus der Kirche aus. Also musste etwas geschehen. Tebartz musste nach Rom fliegen - zu einem Gespräch mit dem Heiligen Vater.

Und weil er sich selbst als guter sparsamer Mensch sah, flog er mit einem Billigstflieger - obwohl ihm als Bischof mindestens First Class zustünde. Nach diesem Gespräch musste Tebartz eine Auszeit nehmen - im niederbayerischen Kloster in Metten. Und viele Gläubige wandten sich von ihm ab und hofften, dass er nie mehr nach Limburg zurückkehre.

Aber ein einziger Getreuer hielt eisern zu ihm - sein Fahrer. Obwohl Tebartz ihn nicht besonders gut bezahlen konnte. Sein Fahrer erhielt nur soviel wie ein Weihbischof. Das bedeutet im öffentlichen Dienst Besoldungsgruppe B3. Das sind nur etwas über 7.000 Euronen - im Monat. Trotzdem hielt sein Fahrer ihm die Treue. Was doch beweist, dass dieser Tebartz ein guter Mensch sein muss.

Und sein Fahrer fuhr ihn öfters von Metten nach Limburg, schließlich brauchte der Bischof außer Dienst mal frische Wäsche. Oder musste seinen Bankgeschäften nachgehen. Oder er musste nachschauen, ob sein neu erbautes Bischöfliches Haus nicht von Asylanten bewohnt ist. Kurzum, er hatte seine Gründe, in Limburg nach dem Rechten zu sehen.

Und sein treuer Fahrer kochte auch für Tebartz. Es ist doch bewundernswert, wenn Bedienstete so treu ergeben sind. Ja, und noch einen Grund hatte Tebartz für seine tageweise Rückkehr nach Limburg - seine Badewanne! Da hatte er sich etwas Besonderes geleistet - auch ein Bischof darf sich doch mal etwas gönnen.  Eine vergoldete Badewanne!

Sie war ihm einst als besonders preiswert angeboten worden: nur 15.000 Euronen! Da musste er doch zuschlagen. Auch wenn Spötter dann schrieben, Tebartz schreibe "Zölibat" als "Zölibad" ...

Der gute Tebartz hatte aber in der katholischen Kirche nicht nur Feinde, sondern auch sehr wohlwollende Freunde. Einer ist sogar der Sekretär des Heiligen Vaters. Wie wird diese Geschichte ausgehen?

Wie beim guten Menschen von Sezuan wissen wir es nicht ...

Nur eines ist sicher: Kehrt Tebartz van Elst wieder nach Limburg als Bischof zurück, dann wird es einen Tsunami geben - von Kirchenaustritten!

Satire - Bischof Limburg und sein Bischofssitz
Veröffentlicht am 17.01.2014 von franz friedmann

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Published by Kiat Gorina - in GLOSSE
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Kommentare

Joana 02/09/2014 21:29


Ich habe einen weiteren lustigen Song über den Bischof entdeckt:


http://www.youtube.com/watch?v=NywbU9zgxN8

Kiat Gorina 02/09/2014 22:30



Gefällt mir - abgesehen von der langen Eigenwerbung am Ende - aber die lässt sich ja wegklicken 



Uwe 02/08/2014 22:50


Vor allem, wenn die Regierungsparteien das große christliche C im Banner tragen ;-)

Susi 02/07/2014 21:45


Dann sind die Jobcenter unchristlich, weil sie auf 0 sanktionieren und alles nehmen, aber nichts geben :-((

Kiat Gorina 02/07/2014 22:38



Jobcenter und Hartz IV sind offener Strafvollzug - das sagt Götz Werner, der Gründer von dm und Befürworter eines bedingungslosen Grundeinkommens! Offener Strafvollzug deshalb, weil die
Hartz-IV-Bezieher vieler Grundrechte beraubt sind, so, als wären sie Strafgefangene! Ergo: Jobcenter und deren Sachbearbeiter sind alles andere als christlich! So gesehen ist Hartz-IV eine
Schande für dieses Land!



Susi 02/07/2014 19:48


Was macht der Bischof mit Katzengold?

Kiat Gorina 02/07/2014 20:25



Das gibt er den Armen! Schließlich steht in der Bibel der Chisten: Geben ist seliger denn Nehmen! 



Susi 02/07/2014 18:37


Wir brauchen dann noch einen Bischof, der nach dem Bernsteinzimmer sucht :-))

Kiat Gorina 02/07/2014 19:08



Das macht Tebartz-van-Elst auch, schließlich ist Bernstein das GOLD der Ostsee  Und Gold ist
Gold 



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