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22. Oktober 2013 2 22 /10 /Oktober /2013 10:28

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Ja, der arme Volksfreund, er hat allen Grund traurig zu sein. Seit vierzig Jahren ist der Panzer "Marder" bei der Bundeswehr im Einsatz. Mit so einem alten Panzer muss derzeit die Bundeswehr schießen. Wie schaut das denn aus? Da bekam die Bundeswehr über vier Milliarden Euronen bewilligt, dafür sollte sie über 400 Panzer kaufen. Der Name stand gleich fest: "Puma"!

Und bauen sollte diesen Panzer KMW - das steht für Krauss Maffei Wegmann. Und Rheinmetall ist auch beteiligt. Und wieder hatten die alten Römer recht: NOMEN EST OMEN. Denn Spötter interpretieren KMW als "Kleine Murks Waffe". Wie denn das? Ja, dieser Panzer kämpft derzeit mit sich selbst, es gibt noch einige kleine Problemchen zu bekämpfen, so da unter anderem wären:

  • der Panzer ist so schwer, dass er sein eigenes Gewicht nicht tragen konnte
  • Laufrollen brachen ab
  • Gleisketten sprangen ab
  • wurde der Panzer beschossen, dann kam es zu Schwelbränden

Das ist ja auch gemein: Da lässt die Bundeswehr einen neuen Panzer bauen und einer schießt auf ihn - zum Test. Offensichtlich sind diese Panzer nicht zum Beschießen geeignet, sondern nur zum selber Schießen. Mit der Hitze haben die neuen Waffen für die Bundeswehr sowieso Probleme, wie das Sturmgewehr G36. Da wurde der aus Kunststoff gefertigte Lauf so heiß, dass die Soldaten nach dem Schießen eine Erholungspause einholen müssen - nicht für sich, sondern für das Gewehr - zum Abkühlen. 

Quelle: GLOSSE: Was die Schreibtischtäter der Bundeswehr den Soldaten raten: Da mussten einst Soldaten der Bundeswehr in einen richtigen Krieg ziehen. In den Krieg am Hindukusch. Ja, auch am Hindukusch wurde und wird Deutschland von deutschen Soldaten verteidigt. Das sagte zumindest der bereits verstorbene Verteidigungsminister Peter Struck. Und die Soldaten wurden auch ausgerüstet - mit einem Gewehr G36 aus der einst berühmten Waffenschmiede Heckler & Koch. 

Und um Gewicht zu sparen, besteht dieses Gewehr überwiegend aus leichtem Kunststoff. Das fiel bei Manövern in deutschen Landen nicht so schnell auf. Aber im Kampf am Hindukusch. Der Gegner dort ist ja auch gemein - der schießt richtig!

Zurück zum PUMA. Dieser Panzer hat noch mehr Fehler, die erst beim Testen festgestellt wurden. Beschönigend wurden sie als "fehlende Stabilität der Elektronik" bezeichnet. Soll heißen: Die funktioniert nicht. Und der Panzerschütze hat Probleme mit der Sicht ... Obwohl der Panzer innen mit Monitoren vollgestopft ist.

Vor allem nachts. Da gibt es eine "Zielerfassung", die funktioniert derzeit nur am hellen Tag, aber nicht nachts. Wer denkt schon von den Konstrukteuren daran, dass Kriege auch im Dunkeln geführt werden?!

Und dieser Panzer sollte ja ein Prestigeobjekt für Deutschland werden. Ja, er sollte die von der Software entdeckten Lücken beim Feind nicht nur auf Displays für die Schützen im Panzer anzeigen, sondern auch für die Schützen außerhalb des Panzers, der mit High-Tech nur so vollgestopft ist.

Ja, und mit dem Senden gibt es Probleme. Es soll Gerüchte geben, dass zwar der Panzer sendet, aber außerhalb des Panzers kommt nichts an. Ja, alte Hasen wissen, es gab einmal einen Michael Faraday, der hatte so etwas wie einen nach ihm benannten Käfig entdeckt ...

Was ist nur mit unserer "Elite" los? Überall, wohin wir schauen, es wird nur noch Murks fabriziert! Mir dünkt, diese neue Elite kann keine größeren Projekt mehr stemmen! Trotz einer überbordenden Beraterschwemme! Oder gerade deswegen?

Quellen:

  • Frankfurter Allgemeine Schützenpanzer Puma hat „gravierende Mängel“: Der bestellte neue Schützenpanzer Puma hat noch immer gravierende Mängel, sagt Verteidigungsminister de Maizière. Man befinde sich in einer schwierigen Phase. Wann die Auslieferung beginnen kann, ist offen.
  • tagesschau.de Prestige-Panzer "Puma" macht Probleme: Mit Rüstungsprojekten hat Verteidigungsminister de Maizière wenig Glück. Nach dem Debakel um die Aufklärungsdrohne Eurohawk gibt es jetzt neue Hiobsbotschaften rund um das Milliardenprojekt Schützenpanzer "Puma".
  • volksfreund.de Pannenpanzer Puma: Die Bundeswehr muss noch länger warten: Weil der neue deutsche Prestigepanzer Puma so viele technische Probleme hat, wartet die Bundeswehr nun schon seit sechs Jahren vergeblich auf den Nachfolger des 40 Jahre alten Vorgängermodells namens Marder.

Ja, und was unternimmt der Verteidigungsminister angesichts solcher Probleme? Er plant eine neue Behörde! Ein "Rüstungsboard" soll entstehen, das soll die militärischen Projekte intensiver begleiten. Und ganz stolz berichtet der Minister: "Ein neues Formblatt ist bereits entwickelt!"

Bei so viel Action kann es nicht mehr lange dauern, bis die Soldaten ihr neues Prestige-Panzerchen bekommen. Und damit sie nicht so lange warten müssen, werden die alten Marder vom Hindukusch zurückgeholt:

Der MARDER verläßt Afghanistan
Veröffentlicht am 23.09.2013 von Bundeswehr

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Published by Kiat Gorina - in GLOSSE
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Kommentare

Klaus kleber 10/23/2013 20:49


Die Politiker entscheiden doch das unsere Soldaten out of Area sollen,weil die Amerikanische Politik nach den abzug der Russen sehr viel Fehler gemacht hat.Rüstungsskandale hats immer gegeben.Ein
VW Iltis hat nur Plastiktüren gehabt als ich Soldat war,heute sollen die auch alle wieder heimkommen auch wenn da Mienen liegen.Abschaffen wär schön,aber dann müssten sich auch die Politiker
einig sein und bleiben und die ganze Weltbevölkerung noch dazu.Selbst ihr Frauen seit euch doch nicht ganz koscher, wenns Schlussverkauf ist .Das mag alles richtig sein das zu bemängeln,ändert
aber nichts am System oder dem menschlichen verhalten.Dazu ein Vergleich aus der Tierwelt.Eine Gans kann den unterschied zwischen ihr gelegtes Ei und einer Glühbirne nicht bemerken und geschlüfte
Entenküken glauben das der den sie als erstes sehen wäre ihre Mutter.Ein Vogel Strauss kann sogar seine eigenen Eier aus einen ganzen Eierausbrühkindergarten erkennen und legt fremde Eier an die
Seite,damit der eigene Nachwuchs es immer am besten hat.Ich denke das die Frauen da unten, am meisten von weggang der Taliban profitiert haben.Ihr müsstet euch mal einig sein und fordern das
denen ohne Waffen geholfen wird.Man müsste da ,anstatt 5000 soldaten nur 100000 Aufbauhelfer,Lehrer usw schicken.Wer von euch Frauen, wäre bereit euren Geschlechtsgenossinen dort zu helfen?Nicht
viele,weil Mutter Theresas selten sind.Deshalb sollen belastbare Soldaten sachen ausbaden die Politiker angezettelt haben.Sorry ,aber das war von euch zu einseitiges Denken.

Erika 10/23/2013 08:37


Ich wundere mich nicht über diese sogenannte Elite, die große Projekte vergeigen. Jetzt sind schon die Nachkommen dieser Elite an der Macht, denen wurden jedoch Intelligenz und Fachwissen
abtrainiert, sie sollen nur als Shoppingsklaven funktionieren. Was anderes können sie nicht als Einkaufen! Deshalb kaufen sie Berater ein, weil sie selbst zu blöd sind. Die Berater werden von der
Industrie bezahlt. Das kann ja nie funktionieren! Wie wir sehen! Dieser Augiasstall der Filzokratie muss endlich ausgemistet werden!

Kiat Gorina 10/23/2013 09:02



Ein Beispiel ist die noch amtierende Familienministerin Kristina Schröder. Sie will nur noch Abgeordnete sein, keine Ministerin mehr. Vermutlich hat sie endgültig erkannt, dass Politik nicht
immer nur Ponyhof ist:


"Politik ist nicht immer nur Ponyhof"



Katharina vom tanneneck 10/23/2013 02:04


Du sagst es: Nur noch Mist wird produziert, lauter Murks. Aber bei dem Fachpersonal braucht man sich echt nicht mehr wundern. Wohin man schaut, nur Fachleute, sogar in der Regierung. Da sitzt ein
Schäuble mit mehr als 70 Jahren und versucht sich immer noch daran Deutschland platt zu machen. Über 40 Jahre macht der Mann das schon und schafft es nicht. Wir sollten ihn endlich in den
Ruhestand versetzen!


Das Verteidigungsministerium, das sollten wir abschaffen. Wer Soldaten solche Waffen gibt und sie in den Krieg schickt, der hat wirklich keine Ahnung! Dazu noch das Desaster mit den Drohnen für
500 Millionen Euro! Wahnsinn, was sich Deutschland leistet mit seinem Personal!     

Kiat Gorina 10/23/2013 08:31



Schäuble ist ein besonders krasser Fall: Da sitzt er als Finanzminister im Bundestag und was macht er? Er spielt Sudoku! Dazu gibt es sogar ein Video: Jetzt wissen wir, woher diese Regierung die
Zahlen für den Haushalt bekommt 


 



Erika 10/22/2013 19:10


Wahnsinn! Die bauen Panzer, die unter ihrem eigenen Gewicht zusammenkrachen! Die werfen das Geld nur zum Fenster hinaus! Dieser Verteidigungsminister sollte sofort zurücktreten!

Kiat Gorina 10/22/2013 19:22



Nicht nur der Minister! Sein ganzes Ministerium. Wer braucht diese Gestalten denn? Sollte es doch mal einen Ernstfall geben, mit dieser Bundeswehr ist ein Krieg verloren, bevor er
beginnt 



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