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12. Juni 2014 4 12 /06 /Juni /2014 15:56

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http://4.bp.blogspot.com/--ufuxi6QdRw/Uu_q3PuJA3I/AAAAAAAABA4/oGkJYs43hos/s1600/_bischof.jpgJa, es ist so weit: Der zurückgetretene Bischof von Limburg zieht um. Ihn zieht es nach Regensburg. In eine Mietwohung. In Regensburg wartet er auf neue Aufgaben. So ein Umzug eines früheren Bischofs ist gar nicht so einfach - logistische Probleme tun sich auf. Beispielsweise wohin mit der weißen freistehenden Badewanne? Das ist ein edles Designerstück!

Allein der Transport einer so teuren Wanne bedarf besonderer Vorkehrungen. Und so eine Wanne kann nicht in jede popelige Mietwohnung gestellt werden. Ex-Bischof gönnt sich ja sonst nichts.

Wieso musste er eigentlich "zurücktreten"? Hmm, da gibt es einen Abschschlussbericht. Im Internet:

Quelle: Abschlussbericht über die externe kirchliche Prüfung der Baumaßnahme auf dem Domberg in Limburg

Dieser Bericht ist eine richtige Fleißarbeit, da wird minutiös aufgelistet, was vor und während des Baus falsch gelaufen ist. Der Bericht endet mit folgenden Worten:

Seine Entstehung hat jedoch insgesamt gesehen – und zwar nicht nur im Hinblick auf seine bis zum 18.10.2013 aufgelaufenen Gesamtkosten von 30,717 Mio. € und seine komplizierten Entscheidungswege, sondern auch in seinen Auswirkungen auf die betroffenen Personen – einen sehr hohen Preis gefordert.

Wie wahr, wie wahr! 

Wer in diesem Abschlussbericht schmökert, wird Sätze finden, die erklären, wieso die Baukosten in die Höhe schnellten. Wie zum Beispiel

Wünsche des Bischofs, die zu Kosten geführt haben (z. B. nachträglicher Austausch bereits installierter Lichtschalter in sensorengesteuerte Lichtschalter, Antiquitäten und Kunstwerke, Fisch-Becken, Mariengarten)

Der arme Ex-Bischof! Das kann er doch nicht alles zurücklassen! Er hat sich doch so daran gewöhnt  an die sensorgesteuerten Lichtschalter! Nicht auszudenken, wenn er in seiner Mietwohnung nur noch einfache Schalter vorfindet. 

Und was ist mit den Kunstwerken und den Antiquitäten? Die kann er doch nicht alle in Limburg zurücklassen! Und ob sein Limburger Fischbecken in einem Goldfischglas Platz findet, ist wohl anzuzweifeln.

Deshalb kann der Ex-Bischof nicht sofort umziehen. Was nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollte, ist folgendes: Der Ex-Bischof unterzieht sich einer Therapie. Er soll erkennen, dass es sich nur um Tand handelt, auf den ein emeritierter Bischof gar nicht angewiesen ist!

Recherchen ergaben, dass ein wchtiger Bestandteil dieser Therapie die Seligpreisungen  sind, wie sie einst vom Evangelisten Matthäus im fünften Kapitel niedergeschrieben wurden. Die erste Seligpreisung lautet: Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. 

Für den Bischof ist es nicht einfach, diese Seligpreisungen zu verinnerlichen und zu leben! Zur Zeit meditiert er auch über Matthäus 19, 21: Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach!

Und wieder zeigt sich auch heute noch, dass Jesus Unmenschliches von seinen Schülern verlangt. Bei Matthäus ging der angehende Schüler betrübt davon - er konnte sich nicht von seinem Besitz trennen!

Wie wird die Therapie des emeritierten Bischofs verlaufen? Wird sie erfolgreich sein? Wir werden sehen.

Stefan Raab hat ebenfalls recherchiert - ab 2:12:

Protz-Bischof Tebartz-van Elst und seine Badewanne - TV total
Veröffentlicht am 15.10.2013 von My Spassde

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Published by Kiat Gorina - in GLOSSE
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Kommentare

Katharina vom Tanneneck 06/12/2014 22:33


Es wird Zeit, dass die Kirche endlich vom Staat getrennt wird und dass die mehr als 400 Millionen Euro den Armen zugute kommen. Auch könnte die Kirche, die Gehälter ihrer Priester und Bischöfe
selber zahlen, denn die Kirche ist unermesslich reich und trotzdem nimmt sie noch von den Armen die Kirchensteuer.


Der Vatikan ist mit Rothschild gut verbandelt und wer Kirchensteuer zahlt, der unterstützt das noch!

Kiat Gorina 06/13/2014 00:19



Ich bin auch für eine strikte Trennung von Staat und Kirche! In anderen Ländern funktioniert das auch! Wieso nicht in Deutschland?



Klaus kleber 06/12/2014 20:30


Den sollte man nach Grönland versetzen, wo man im Iglu wohnt.Der hat Gelder unterschlagen das für Familien gedacht war und sich nen Palast gebaut.Eigendlich sollte der die kündigung bekommen(wie
eine Kassierein die sich nen 1europfandbon unterschlagen hat) und das aus seinen Vermögen und seiner Arbeitsleistung inclusive Strafe und Zinsen zurückbezahlen.

Kiat Gorina 06/13/2014 00:18



Grönland ist auch eine gute Idee  Und vor allem sollte er den angerichteten Schaden
wiedergutmachen  Stattdessen werden ihm neue Aufgaben übertragen 



Angelika Katerbach 06/12/2014 18:44


Eine neue Aufgabe im Ausland? Wie wäre es als Armenbischof in den brasilianischen Favelas?

Kiat Gorina 06/12/2014 18:46



Oder wie wäre es in Indien? Da könnte er dann in der Holzklasse reisen? Willkommen in der Wirklichkeit!



Michael Leitner 06/12/2014 18:39


Ich würde gleich noch mal austreten, aber das habe ich bereits gemacht!

Kiat Gorina 06/12/2014 18:42



Den Beleg für den Kirchenaustritt gut aufheben! Es soll schon Fälle gegeben haben, da haben Kirchen verlangt, die nicht gezahlte Kirchensteuer nachzuzahlen 



Nadja 06/12/2014 18:35


In Regensburg kann er sich dann öfters mit Fürstin Gloria von Thurn und Taxis trefen, die beiden kennen sich ja schon von Rom her ...

Kiat Gorina 06/12/2014 18:37



Und das verbindet 



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