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28. Mai 2014 3 28 /05 /Mai /2014 09:26

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http://2.bp.blogspot.com/-fJN9DZpAO3s/U4WHoww2swI/AAAAAAAABNM/zaL0jXwqnus/s1600/_katrin+suder.jpgErinnern wir uns, im Februar feuerte Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen gleich zwei hochrangige Beamte in ihrem Ministerium: den Staatssekretär Stéphane Beemelmans und den Abteilungsleiter Detlef Selhausen. Einfach so. Begründung: Diese beiden Mitarbeiter in Sachen Verteidigung hätten "Transparenz nicht gelebt":

Personalwechsel im Verteidigungsministerium
Veröffentlicht am 20.02.2014 von Matherne Eileen

Dabei hat sich doch Beemelmans nichts vorzuwerfen - hat er sich doch an eine Maxime gehalten, wie sie im Bendlerblock - dem Berliner Sitz des Ministeriums - seit Jahrzehnten üblich ist. "Das wollen Sie gar nicht wissen, Herr Minister", war ein beliebter Satz, den Untergebene sagten, wenn es um die Rüstung ging. Ja, und da dachten sich Herr Staatssekretär im vorauseilenden Gehorsam, die ausufernden Kosten bei der Drohne "Euro Hawk" wolle der Minister gar nicht wissen ...

Jedenfalls ist seit Februar im Verteidigungsministerium die Stelle eine Staatssekretärs zu vergeben. Und Frau Verteidigungsministerin brauchte auch nicht lange zu suchen. Sie kannte ja von ihrer Zeit als Arbeitsministerin eine Frau, die als Beraterin bei McKinsey eine Studie über den drohenden Fachkräftemangel verfasst hatte. Ja, diese Beraterin ist doch die richtige Besetzung für den Posten. Katrin Suder, so heißt die potentielle neue Staatssekretärin für Rüstung, hat ja viele Fähigkeiten vorzuweisen, die sie für diesen Job geradezu prädestinieren:

  • sie hat neben Physik auch Theaterwissenschaften studiert. Also kennt sie sich bestens aus, wie sich eine Politikerin dramaturgisch bestens in Szene setzen kann
  • sie ist eine Frau; wer könnte besser mit der Verteidigungsministerin kommunizieren als eine Frau? Vor allem mit einer früheren Familienministerin?
  • sie ist Mutter zweier Kinder - also weiß sie, was Familie bedeutet. 
  • sie bringt frischen Wind in die verkrusteten Gesellschaftsstrukturen in der Bundeswehr, da sie sich offen zur Homosexualität bekennt: Die Mutter von zwei Kindern lebt mit einer Frau zusammen in Berlin-Kreuzberg. Mit ihrer Homosexualität geht sie offen um und engagiert sich für den Verein "Lesbenfrühling".

Und ganz wichtig: sie ist Direktorin bei McKinsey, einer weltweiten Beratungsfirma, die auch im militärischen Bereich tätig ist. Es steht ja ein Riesenprojekt an, das es zu realisieren gilt: das Schaffen einer EU-Armee! Die Zeiten, dass sich jedes EU-Land eine eigene Armee leistet, die sind längst vorbei. Wie es eine gemeinsame Währung gibt, darf es bald nur noch eine gemeinsame EU-Armee geben.

Die DWN haben den Geist der Zeit erkannt: Es wird angenommen, dass mit einer McKinsey-Beraterin an oberster Stelle die Pläne für eine faktische EU-Armee forciert werden. Bereits während des Säbelrasselns um die Ukraine hatten zahlreiche EU-Politiker gefordert, die Rüstungsausgaben in Europa wieder zu erhöhen. Faktisch dürften Pläne zu einer Vereinheitlichung der Armeen in Europa unter der Federführung von McKinsey dazu führen, das es zu einer Konsolidierung in der Rüstungsindustrie kommt. Die globalen Tendenzen zeigen, dass durch die weltweite Vernetzung stets einige, wenige Konzerne profitieren.

Und außerdem spricht Katrin Suder perfekt englisch, da gibt es dann keine Verständnisschwierigkeiten mit dem Oberbefehlshaber - den USA: 

Schaffung einer EU-Armee
Veröffentlicht am 27.05.2014 von Kiat Gorina

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Published by Kiat Gorina - in GLOSSE
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Kommentare

Sebastian Saternus 05/29/2014 10:59


Von der Leyen lächelt Kritik weg: Einen Rüffel zum Dessert

Kiat Gorina 05/29/2014 11:02



Sie sieht das wohl nur als Smalltalk  Nicht ernst zu nehmen 



Siegfried Bülow 05/29/2014 10:51


Beispiel Veit Dengler als ehemaliger McKinsey: War u. a. sieben Jahre bei Dell. Wo ist Dell heute? Diese Ex-McKinsey-Leute infiltrieren die gesamte Gesellschaft!


http://www.horizont.at/home/detail/der-zahlende-kunde-ist-die-wichtige-kennzahl.html

Kiat Gorina 05/29/2014 10:54



Oft zum Schaden der Firmen und damit der Gesellschaft 



Lynne 05/29/2014 10:34


Wieso die Clique der Superreichen Angst vor der Kernfusion hat, ist die Tatsache, dass bei Kernfusion als "Abfallprodukt" auch Gold entstehen könnte ... Das steht in einigen Physikbüchern ;-)

Kiat Gorina 05/29/2014 10:40



Genauso wird die Forschung nach der Nutzung der Raumenergie ausgebremst 



Klaus Voss 05/29/2014 10:24


Mit fragwürdigen "Studien" verhindert McKinsey die Forschung für Kernfusion. Da werden Zahlenspielereien präsentiert, die aus der Luft gegriffen sind! Hätte es zu Lebzeiten von Benz McKinsey
schon gegeben, dann hätten die errechnet, dass sich ein Auto vom Preis her nie gegen eine Pferdekutsche durchsetzen könne.


http://www.mvpo.de/index.php?id=56&tx_ttnews%5Btt_news%5D=27602&cHash=242fed41101f7a0f89b97d578587fead

Kiat Gorina 05/29/2014 10:30



Sehr gute Beispiel 



Mary 05/29/2014 10:16


Die reichste Frau der Schweiz ist verstorben. Über ihren Sohn schreibt unter anderem der Tagesanzeiger: Ihr Sohn Gratian, Privatschule, ETH, McKinsey, versuchte Oerlikon neu als
Hightechkonzern zu erfinden. Er kaufte als neues Kernstück einen Halbleiterhersteller; Monate später brach die Internetblase zusammen: Das Investment schrieb Riesenverluste.
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/Die-einst-reichste-Frau-der-Schweiz-ist-tot/story/30162307
Da sehen wir, was McKinsey wert ist ;-)

Kiat Gorina 05/29/2014 10:20



Vermutlich glaubte seinen eigenen Zahlen, die er mit Excel "berechnet" hatte 



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