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16. März 2012 5 16 /03 /März /2012 09:02
MiriamStall.jpgDeutschland? Das Land der Dichter und Denker? Im Gegenteil! Wer hier ein Buch veröffentlicht oder es gar wagt, politische Glossen zu schreiben, er lebt gefährlich! Das merkt auch eine Deutsch-Mongolin. Seit ihr Buch "Kiat Gorina - Die Schamanin, die keine sein wollte" auf dem Markt ist, reißen die Attentate und die Schikanen nicht mehr ab. Sie wohnt auf ihrem kleinen Hof, in der Nähe eines Dorfes. Und wird immer wieder massiv bedroht (The English version you find HERE). 

Ihre junge Eselstute starb qualvoll. Sie wurde im Stall vergiftet. Eine versuchte Vergewaltigung, versuchte Brandstiftung: Sie kennt die Namen der Täter, hat die Autonummern. Aber - „die Täter konnten nicht ermittelt werden“ - schreibt die Staatsanwaltschaft. 

MiriamVergiftet.jpg Eine Hausdurchsuchung der Polizei. Zu viert marschierten sie auf, drohten der Schriftstellerin Gewalt an, durchwühlten ihr Anwesen und fotografierten jeden Winkel. Warum? Das weiß sie bis heute nicht! 

Dann sollte die erste Lesung ihres Buches stattfinden. Da griff der Dekan der evangelischen Kirche ein: er erteilte ihr Hausverbot, obwohl der Raum nicht zu seinem Dekanat gehört. Und er erteilte ihr Hausverbot für sämtliche kirchlichen Räume im Dekanat Windsbach. Einschließlich Kirchen! Aber warum? 

Das Buch handelt von Kindheit und Jugend der Autorin in der mongolischen Steppe. Es wurde schon im Deutsch-Unterricht an einem Gymnasium als Klassenlektüre verwendet. 

Der Landkreis Ansbach will offenbar diese Schriftstellerin unbedingt los werden. Vom Landratsamt werden ihr vollkommen widersinnige Auflagen gemacht. Weil die Frau ihren Hof trotzdem nicht verlassen will, wird sie nun vom Amt gezwungen, tödliches "Trinkwasser" zu nutzen! Unglaublich – aber wahr! 

Wie das? Der Hof hat seinen eigenen Brunnen. Aber es gibt ein dickes Rohr für Löschwasser. Das geht vom Dorf bis zu ihrem Hof. Darin stehen seit zehn Jahren mehrere tausend Liter Wasser. Im Wasser sind immer Keime enthalten, wie Legionellen und Pseudomonas aeruginosa. Diese vermehren sich explosionsartig, verdoppeln sich alle zwanzig Minuten. Und sie sind tödlich! 

Deshalb warnt jedes andere Amt vor Wasser, das länger als vier Stunden in der Leitung steht. Es ist zu gefährlich für menschlichen Gebrauch. Nicht so das Landratsamt: Wenn die Schriftstellerin das tödliche Wasser nicht freiwillig nimmt, muss sie ein hohes Zwangsgeld zahlen. Warum nicht gleich der Scheiterhaufen?

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Published by Kiat Gorina - in Mein Buch
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Kommentare

Butterblume 06/07/2015 10:19

Hallo Kiat!

Ich habe deine Geschichte vom Behördenterror mit dem Zwangswasseranschluß gelesen. Das ist kein Einzelfall, und kommt nicht nur in Bayern vor!

Schau mal auf YouTube die Videos zu

„Tatort Briesensee“

an.

So sieht die gesetzlose Vergewaltigung von unschuldigen Bürgern durch die BRD-Staats-MAFIA aus. Das sollte sich jedes Schlafschaf ansehen, das noch an einen „Sozial- und Rechtstaat“ glaubt. JEDER kann das nächste Opfer in diesem von der A.s.h.k.e....N.A.Z.I.-MAFIA kontrollierten/organisierten Verfolgungsstaat sein!

Thalia 01/30/2014 16:02


Hmm. Lecker. Prost :)


Das ist ja echt übel. Unfassbar die Geschichte.

Kiat Gorina 01/30/2014 20:35



Unfassbar - aber leider wahr!


Übrigens, du hast ja eine hochinteressante Homepage 



makronenmatrone flora :-D 03/17/2013 19:18


aaaaacccccchhhh duuuuuuuuuuuuuu grüüüüne scheune !!!!!!!!!!!!!!!


 

Conchi 03/17/2013 13:49


Das ist ja unglaublich, und darf echt nicht wahr sein!!


Ich hoffe, die Frau kann sich dagegen durchsetzen, und vor allem wünsche ich ihr, dass sie sauberes Trinkwasser bekommen wird. Ich habe aber auch schon erlebt, wie hier mit der Meinungsfreiheit
umgegangen wird, und das man, wenn man sie äußert, sehr wohl Probleme bekommen kann. Und das ist wirklich sehr traurig!

Kiat Gorina 03/17/2013 18:49



Leider ist alles wahr! Unglaublich - aber wahr! Seit über zehn Jahren steht in einem Leitungsstück des Trinkwasserlieferanten das Wasser seit über zehn Jahren. Wirklich! Trotzdem soll diese
Leitung mit dem stehenden Wasser mit der internen Hausinstallation verbunden werden! Und in einem langen, dicken Versorgungsrohr steht seit Jahren das "Trinkwasser"! Das Verwaltungsgericht wollte
zwei Sachverständige von einer Hochschule beauftragen, die sollten dann feststellen, dass dieses Wasser genießbar sei! Das war diesen Sachverständigen doch zu heiß und sie lehnten ab ... Dabei
gibt es eine DIN EN 1717 Norm - deutsch und europäisch, nach der wird stehendes Trinkwasser generell in die Flüssigkeitskategorie 5 (= Wasser, das die Gesundheit gefährden kann) eingeordnet.
Trotzdem schrieb das Verwaltungsgericht, es liege eine "NON LIQUET Lage vor. Das bedeutet für die Klägerin, dass sie beweisen müsste, dass dieses Wasser nicht als Trinkwasser verwendet werden
darf! Da frage ich, wieso gibt es solche Normen, wenn sie vor einem Bayerischen Verwaltungsgericht nicht gelten sollen?! 



Heike 01/15/2013 09:23


Klar und gute Deutsche Werbtexter lassen sich Solgans Einfallen wie:


SO MUSS TECHNIK!  (neuer "Saturn" Slogan).

Herold Sieg 10/06/2016 20:06

Ich habe vor 5 Jahren in Leipzig neu gebaut. Bevor das Trinkwasser angeschlossen wurde, mußte ich 1000 Liter in einen Behälter füllen. Dann kam eine Dame vom Wasserwerk vorbei, um die Reinheit zu prüfen. Sie fand etwas und ordnete an, erneut 1000 Liter durch laufen zu lassen. Bei der zweiten Prüfung fand sie alles O. K. Wir trinken laufend Leitungswasser. Die Hausinternen Leitungen sind aus Kuststoff.

Kiat Gorina 01/15/2013 18:19



Jetzt verstehe ich wieso Technik oft in die Hosen geht! Sie muss mal 



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