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23. Oktober 2013 3 23 /10 /Oktober /2013 10:35

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http://3.bp.blogspot.com/-01luuJz5AZ8/UmlZdU7pp8I/AAAAAAAAAWw/BnmLpvLFu90/s1600/kristina+raus.jpgDie noch amtierende Bundesfamilienministerin Kristina Schröder ist amtsmüde - sie will im nächsten Kabinett keine Ministerin mehr sein! Sie hat private Gründe: "Ich habe mich entschieden, für das nächste Kabinett nicht wieder als Ministerin zur Verfügung zu stehen. Ich möchte zukünftig mehr Zeit für meine Familie haben, vor allem für meine Tochter Lotte."

Das verkündete Schröder nach der Wahl! Dass sie sich für ihre Familie und gegen ein Ministeramt entschied, das ist nicht zu kritisieren, das ist ihre private Entscheidung. Allein der Zeitpunkt! Angeblich hatte sie bereits zum Jahresanfang die Kanzlerin informiert. Das bedeutet doch, sie ließ sich zur Wahl aufstellen, zog als Direktkandidatin als Abgeordnete in den Bundestag - mit dem Ministerbonus!

Quelle: Hannoversche Allgemeine Kristina Schröder erklärt Rückzug: Bundesfamilienministerin Kristina (CDU) hat das Bundestags-Direktmandat im Wahlkreis Wiesbaden gewonnen. Sie erhielt 43,6 Prozent der Stimmen, für ihren SPD-Konkurrenten Simon Rottloff stimmten 35,0 Prozent der Wähler. Die FDP-Politikerin Dagmar Döring hatte ihre Kandidatur wegen eines umstrittenen Aufsatzes über Pädophilie zurückgezogen, ihr Name stand aber noch auf dem Stimmzettel - und sie erhielt nach Angaben des Landeswahlleiters 2,5 Prozent der Erststimmen.

Wieviele Wählerinnen und Wähler wählten nicht nur die Abgeordnete Schröder, sondern auch die Ministerin Schröder? Ich finde Schröders Verhalten unfair - unfair ihren Wählern gegenüber! Ja, sie hat ihre Wähler hinters Licht geführt! Für mich ist das Wahlbetrug! Ich finde das richtig gemein!

Gemein finde ich auch, dass jetzt die WELT Spott und Häme über Kristina Schröder ausgießt: 

Quelle: DIE WELT Der Abschied einer überforderten Ministerin: Mit 32 wurde sie die zweitjüngste Familienministerin Deutschlands. Doch ihre Amtszeit stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Letztlich ist Kristina Schröder aber an sich selbst gescheitert.

Während der Amtszeit Schröders traute sich die WELT nicht, so über sie zu schreiben. Aber jetzt! Jetzt darf sie draufhauen und nachtreten! Diesen "Mut" sollte die WELT bei anderen wichtigeren Themen beweisen, beispielsweise bei der die gesamte Erde bedrohende Katastrophe in Fukushima! Nicht nur einen kurzen Artikel in der Rubrik Panaroma ...

Einen etwas differenzierten Abgesang auf Schröder veröffentlichte RP ONLINE:

Quelle: RP ONLINE Trotz gewonnenem Direktmandat Kristina Schröder will nicht mehr: "Es gab viele Situationen, in denen ich schöne Momente im Leben meiner Tochter verpasst habe."

Vielleicht hat Kristina Schröder erkannt, dass Politik wirklich kein Ponyhof ist:

"Politik ist nicht immer nur Ponyhof" Kristina Schröder
Hochgeladen am 29.11.2011 von noneed4anamedear

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Kommentare

Klaus kleber 10/27/2013 17:55


Die Kanzlerin hat euch 100%ig verarscht,aber von der erwarte ich nichts anderes,halt Charakterschwein,deshalb hat die euch auch diese inkompetente vorgesetzt und trotzdem für mehr Frauen in der
Regierung gesorgt.Da die immernoch mehr an Ponyhof als an Politik interresiert ist ,packt sie lieber aus eigenen bestreben die Koffer und lässt euch und eure Sache allein.Ich hoffe das ihr darauf
nicht zu Likör greift, sondern mal Unterschriften sammelt.

Klaus kleber 10/27/2013 17:47


Ich wollte nicht" deine Lebensgeschichte" hören,wenn du jemand bist der nicht "umbedingt an die Spitze willst" dann wäre es doch besser, anstatt die Herd-Prämie die die eingeführt haben ,dafür
Sorge zu tragen das alle Frauen Beruf und Kinder unter einen Hut zu bringen können.Weil du keine Kinder hast,heisst das ja nicht ,das die die Probleme deiner Geschlechtsgenossinen egal sind.Und
gerade weil da 2 Frauen an der Macht sind,oder waren,müsstet ihr denen mal beibringen was euch wichtig ist.Wenn diese Ministerin plötzlich "dersertieren will" dann zu frohlocken, das die sich um
ihr Kind kümmern will,ist mehr wie Sarkasmuss ,das scheint mir ist die verklärung eures gefühlsbetonten Geschlechts.Wenn ihr euch nicht über Ausspähprpgramme,Afdhanistan oder den Bilderbergen
aufregt,gut.Wenn ihr aber von einer Frau die explizit eure Interressen vertreten sollte,so im Stich gelassen wird und es keine riesen Aufschrei gibt,findet ihr euch dann auch mit jemanden ab, der
bsp früher Landwirschaftsminister war,keine Ahnung davon hat und ein Mann ist?Das man in der Politik auf Leute trifft, wo man den Bock zum Gärtner macht kommt vor,jemanden der eine Frau ist und
gegen eben diese entscheidet und lieber zurück an Heim und Herd will lässt mich jedenfalls stark an eurer Politischen Neigung zweifeln.Dann besteht auch kein Grund mit einer Flexiquote
unzufrieden zu sein. Man kennt doch den Spruch "wir müssen reden" der bei euch Frauen bedeutet "ich will das du das so machst und nicht anders" den vermisse ich jetzt bei euch.Jemand der euch so
behandelt ist wie ein Mann, der euch mit einen ungeborenen Kind sitzen lässt.Zu dem sagt ihr dann doch auch nicht"Lasst und Freunde bleiben".Es gibt hierbei kein "Vielleicht" ihr müsst klar,
sagen das ihr euch betrogen fühlt.Ich hoffe das das jetzt rübergekommen ist,das die sich erneut hat aufstellen, hat nix ist im gegensatz dazu, wie sie euch verascht hat.

Ishkaria 10/27/2013 10:55


Hallo Herr Kleber,


Schön zu sehn, wie sehr sie sich für Frauenrechte einsetzen ;). Bedauerlicherweise liegen sie bei mir ein klein wenig falsch. Wollen wir mal sehn...


1. Ich hab keine Kinder


2. Ich nehme keine "Herdprämie" in Anspruch


3. Bis zu meiner Frühberentung aufgrund einer chronischen Erkrankung habe ich auf dem Bau als Elektrotechnik-Bauleiterin gearbeitet, von den Phasen mal abgesehn in denen ich
Netzwerkadministratorin war. Wenn es meine Gesundheit zulassen würde, wäre ich heute noch berufstätig, weil ich meine beiden Berufe liebe.


4. Nochmal zum mitdenken: Gleichberechtigung beginnt bei der Erziehung der Kinder! Solange Eltern - die nunmal meistens den grössten Teil der Erziehungsarbeit leisten - ihren Kindern vermitteln,
dass es Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt, die über die biologischen Funktionen hinausgehen, WIRD keine Gleichberechtigung stattfinden KÖNNEN!


Ich habe meine "Männerberufe" gelernt, weil sie mir Spass gemacht haben UND weil meine Eltern mir beigebracht haben, dass Frauen genau das Gleiche machen können wie Männer. Ich bin nicht mit
dummen Sprüchen wie "ein Mädchen macht sowas nicht, kann sowas nicht, das gehört sich nicht" aufgewachsen - und mein Bruder durfte genauso wie ich abspülen, und kochen und putzen zuhause. DAS
macht die Menschen gleich-berechtigt - nicht irgendwelche Floskeln auf Papier, die niemals umgesetzt werden, solang sich dumme Vorurteile in den Köpfen der Menschen halten.


5. Wenn sie die Politik mal aufmerksam beobachten würden, würden sie feststellen, dass Politiker DERZEIT aufgrund ihrer Macht- und Geldgier lediglich die Hampelmänner der Grosskonzerne sind. Die
Lobbyisten machen in Deutschland Politik - nicht irgendwelche Kanzlerinnen, MinisterInnen oder sonstige Politiker. Zumindest ist das in der Staatspolitik der Fall - auf Landesebene schwächt sich
das etwas ab und auf Kommunalebene gibt es tatsächlich noch Politiker, die diesen Namen verdienen - zumindest stellenweise.


Verallgemeinerungen bringen niemanden weiter - deshalb nochmal - WENN sie daran interessiert sind, tatsächlich etwas zu verändern, sollten sie sich eine etwas differenziertere Sichtweise
angewöhnen. Nur wer ein Problem von allen Seiten beleuchtet, ist in der Lage, eine passende Problemlösung zu erarbeiten. Wer Schimmel in den Wänden mit Farbe übertüncht, kommt nicht weit auf
Dauer ;)


Tatsache ist: Frau Schröder hat rechtzeitig ihre Vorgesetzte von ihrem Rücktritt informiert. Ihre Partei hat sie trotzdem erneut zur Wahl aufgestellt - das ist Betrug am Wähler. Warum Frau
Schröder zurücktreten will, weiss nur sie selbst - niemand von uns steckt in ihrer Haut und Spekulationen darüber sind sinnlos, weil sich nichts an den Tatsachen ändern wird, ob wir das nun
wissen oder nicht. Ich halte mich da gern an einen alten Spruch:


"Urteile nicht über einen Menschen, wenn du nicht mindestens 1 Tag in seinen Schuhen gelaufen bist."


Sie hat in ihrer Amtszeit nicht gerade geglänzt, von daher ist sie auch kein grosser Verlust - wobei das heute auf die meisten Politiker zutrifft. Die grosse Sauerei ist, dass sie nochmal
aufgestellt wurde, obwohl ihre Partei wusste, dass sie nicht mehr arbeiten wird. Das ist aber weniger ihr anzulasten als ihrer Partei - und da im speziellen der Parteispitze, die darüber
schliesslich entscheidet.

Klaus kleber 10/26/2013 18:26


Genau,die hat überhaupt kein bestreben Karierre zu machen oder sich für etwas richtig einzusetzen.Deshalb wäre die auf den Ponyhof besser gewesen.Nichts für ungut,aber dieses Bestreben fehlt bei
vielen Frauen,weil viele lieber für ihre Familie da sein wollen.Deshalb das mit ner Quote ,vielleicht doch an der realität vorbei?Frau Merkel hat jedenfalls kein Problem mit Lügen usw, da ist sie
den Männern gleichgestellt.So wie ihr euch für eure Familie einsetzt, sehe ich aber nicht,das die Merkel sich für Deutschland einsetzt.Nichtmal das die sich von den Amis abhören lässt,schreckt
sie ab.Wenn die ausländischen Politiker im vorraus wissen, wie weit die gehen kann,dann zieht die doch immer den kürzeren.Das ist mit den Daten des ganzen Volkes nicht anders.

Xynthia 10/26/2013 12:45


Deine Sprechblase finde ich gut! Von der Doktorarbeit der Schröder hört man nichts mehr. Führt sie noch den Doktortitel oder nicht?

Kiat Gorina 10/26/2013 13:00



Ja, sie führt noch ihren Doktortitel. Ihr Doktorvater - Professor Falter und die wissenschaftliche Hilfskraft des Bundestages, die der Schröder bei der Doktorarbeit "zuarbeitete", waren bereit,
eidesstattlich zu versichern, dass alles korrekt zuging!


Sie hat ihren Doktor in Politologie gemacht - einem Schwafelfach, da sind Doktortitel ja nicht viel wert 


Was hatte sie davon? Sie wurde die jüngste Ministerin dieser Republik. Und jetzt? Jetzt ist sie promovierte Hausfrau und Mutter.


Ob sie je in die Politik zurückkehren wird, da habe ich meine Zweifel 



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