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30. Oktober 2012 2 30 /10 /Oktober /2012 10:20

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Da veröffentlichte ich einen Artikel über einen angekündigten Vortrag von Susanne Wiest in Offenburg. Jetzt liegt ein Video über diese Veranstaltung vor. Was Susanne Wiest zusagen hat, ist wirklich hörenswert:

susanne wiest in offenburg
veröffentlicht am 29.10.2012 von biopilz

In der Beschreibung zu diesem Video findet ihr weitere Links über das bedingungslose Grundeinkommen. Ebenfalls sehr interessant. Eine Teilnehmerin machte eine Rechnung auf: 1.500 Euronen jeden Monat - das mache pro Monat 12 Billionen Euronen. Da sage ich nur: Gute Frau, auf meinem Taschenrechner macht das pro Monat 120 Milliarden! Und 1,44 Billionen Euronen. 

Und dabei werden die bisherigen Sozialleistungen nicht berücksichtigt. Diese betragen - nach Aussage des Bundesfinanzministers Dr. Wolfgang Schäuble und der sollte es wissen - pro Jahr eine Billion Euronen! Und dann entfallen die Verwaltungskosten für viele Einrichtungen wie Jobcenter et al. 

Quellen

  1. Ist das bedingungslose Grundeinkommen finanzierbar?
  2. Bedingungsloses Grundeinkommen finanzierbar? Aber ja doch!

Die Badische Zeitung berichtete auch über diese Veranstaltung:

Quelle: Badische Zeitung "1000 Euro für alle" - Susanne Wiest zu Gast

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Kommentare

Katharina vom Tanneneck 10/30/2012 23:05


Liebe Kiat, ich bin für das bedingungslose Grundeinkommen aber mit diesen Politkasperl wird sich das nicht einführen lassen. Im Gegenteil! Sie versuchen ja gerade halb Europa zu versklaven. Sie
brauchen Sklaven, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Selbstverständlich ist es bezahlbar!


Allein, was man an Beamten einsparen könnte, die dann selbstverständlich auch das Grundeinkommen haben. Sogar das Arbeitsministerium könnte man einsparen. Man könnte sogar die Rentenkassen
schließen, weil ja heute kaum noch jemand über 1000 € kommt. Wer mehr möchte, kann vorsorgen. Außerdem kann man ja trotzdem arbeiten und Geld verdienen. Zusätzlich könnte man die ganzen Pensionen
vergessen, da würde sich sehr viel Geld einsparen lassen.  

Kiat Gorina 10/31/2012 00:20



Du liegst völlig richtig: ein BGE bringt sehr viele Einsparungen! Diese Republik leistet sich einen aufgeblähten Beamtenapparat. Immer mehr sind diese Beamten keine Hilfe für die Bürger, sondern
sondern oft ein Hindernis! Vor allem die Länder haben viele Beamte gehortet. Hinzu kommen noch die üppigen Pensionen, die nach den letzten drei Dienstjahren berechnet werden. Bei Arbeitern und
Angestellten wird der Durchschnitt über alle Berufsjahre genommen. Und schon sind die Beamten bevorzugt - wieder einmal! Diese Republik kann sich diese Vielzahl von Beamten nicht mehr finanziell
leisten.



Geronimo 10/30/2012 14:40


Schade, dass hier bislang noch keine Diskussion entbrannt ist. Letzten Endes wird es nie ein gerechtes Wirtschaftssystem geben können. Bekommen alle eine freie Pauschale (ein bedingungsloses
Grundeinkommen), so wird die Arbeit aller gleich bewertet. Ist das gerecht? Definitiv nicht.


Erhält jeder genau das, was er verdient, erhalten plötzlich Manager trotz ähnlicher Arbeitszeit (seien wir ehrlich - was sind schon 10 Stunden, wenn man eh schon 40 arbeitet) erheblich mehr Geld.
Beides ist in unseren Augen nur fair. Insofern zeigt das doch schon, dass man es nie allen wird recht machen können.

Kiat Gorina 10/30/2012 20:52



Das bedingungslose Grundeinkommen ist keine Bezahlung für eine zu leistende Arbeit, es ist eine Leistung an jeden Bürger, jede Bürgerin dieses States, von der Wiege bis zu Bahre. Und zwar ohne
jede Bedingung, ohne jegliche Gegenleistung. Damit kann jeder Bürger dieses Staates - zwar bescheiden - aber in Würde leben und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.


Bei dem derzeit eingesetzten "Sozialsystem" ist das nicht der Fall. Da wird beispielsweise in den Jobcentern tagtäglich gegen Artikel des Grundgesetzes verstoßen. Deshalb nennt Götz Werner -
einer der vehementen Verfechter des BGE - Hartz IV als "offenen Strafvollzug. Grund: Für Hartz-IV-Bezieher gelten einige Artikel des Grundgesetzes nicht - so als wäre sie zu Gefängnis verurteit!


So, und wenn jemand mit dem Grundeinkommen nicht zufrieden ist, dann wird er arbeiten. Befragungen haben dies bestätigt: über 80 % der Befragten antworteten auf diese Frage; Ich würde arbeiten
wie jetzt auch. 


Allerdings unter besseren Bedingungen: Wenn der Arbeitgeber nicht gefällt, suche ich mir eine andere Arbeit. Zum Überleben habe ich das BGE. Oder andere machen eine Ausbildung! Oder andere
bringen sich in diese Gesellschaft ehrenamtlich ein. Oder ...


Und wenn ich mir diesen Wolpertinger von Verwaltung im Sozialbereich ansehe, dann können da sehr viele Ämter gestrichen werden. Und sie können gesellschaftlich wichtigere Arbeiten übernehmen.


Wir dürfen bei dieser Diskussion natürlich nicht die Kranken und Behinderten vergessen. Da gibt es dann auch Fälle, die mit einem BGE nicht auskommen. Weil die medizinischer Versorgung sehr teuer
ist. 


Was motiviert so ziemlich einen jeden Menschen? Dass er oder sie anerkannt wird in seinem Umfeld. Viele meinen, wenn sie Millionär oder gar Milliardär sind, dann sind sie wer! Ich stelle dann
immer die ketzerische Frage: Was bleibt von dir übrig, wenn du gestorben bist? Was hast du der Nachwelt überlassen? Hast du einen Platz in der Geschichte eingenommen? Hast du dieser Gesellschaft
geholfen, sich weiter zu entwickeln?


Das BGE gibt uns allen die Möglichkeit, dass wir alle etwas für diese Gesellschaft leisten, etwas schaffen, das Wert hat und es wert ist, dass nachfolgende Generationen sich daran erinnern!



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