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31. Januar 2013 4 31 /01 /Januar /2013 13:36

 

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Ist Pressefreiheit ein Menschenrecht?

Ja, Pressefreiheit ist ein Grundstein der Menschenrechte! So steht im Artikel 19: Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Quelle: webmoritz.de Menschenrecht Artikel 19: Meinungs- und Pressefreiheit

Und wie hält es die BRD mit diesem Menschenrecht? Fragen wir doch Wladimir Putin:

      

 

Putin fordert von Merkel Meinungsfreiheit!
Veröffentlicht am 18.11.2012

Von welchen "fünf Bundesländern" spricht wohl Putin?

Merkel - Mursi - Menschenrechte

Ja, ich weiß, heute habe ich es mit den Menschenrechten. Ägyptens Präsident Mohammed Mursi kam zu einem Blitzbesuch nach Berlin - zu einem Gespräch mit der Kanzlerin. Vel Zeit hatte er nicht, in Ägypten geht es immer noch drunter und drüber: Straßenschlachten, Menschen sterben ...

Frau Kanzlerin forderte Mursi auf, die Menschenrechte einzuhalten.

Quellen

  1. Hamburger Abendblatt Mursi bei Merkel: Kanzlerin verlangt Menschenrechte
  2. DIE WELT Menschenrechte einhalten
  3. SPIEGEL ONLINE Ägyptens Präsident in Berlin: Merkel mahnt, Mursi mauert: Mehrere internationale Medien hatten Mitte Januar über TV-Interviews von Mursi aus dem Jahr 2010 berichtet. Darin hatte er die Zionisten in Israel als "Blutsauger" und "Nachfahren von Affen und Schweinen" beschimpft. Mursi sagte nun, es sei damals die Rede von religiösen Praktiken gewesen, mit denen Blut vergossen oder mit denen unschuldige Zivilisten angegriffen würden.

 

 

Mursi bei Merkel: Auszug aus der gemeinsamen Pressekonferenz
30.01.2013 - Dialog mit der Opposition, Religionsfreiheit und die Einhaltung der Menschenrechte - in ihrer gemeinsamen Pressekonferenz ermahnte Bundeskanzlerin Merkel Ägyptens Präsident Mursi, die Demokratie zu respektieren.

Ja, und wie steht es mit der Einhaltung der Menschenrechte in Deutschland selbst? Ich denke da an die Sanktionsparagraphen im SGB II und SGB XII. Im vergangenen Jahr 2012 sanktionierten bundesdeutsche Jobcenter über eine Million Bezieher von Arbeitslosengeld II. Wie die Aktionen von Ralph Boes gezeigt haben, bedeutet Sanktion - also Kürzung bis zur totalen Streichung der Grundsicherung auf Null - Essensentzug. Und andererseits veröffetlicht das Auswärtige Amt dieser Regierung einen Bericht, in dem Essensentzug als Folter bezeichnet wird. Fazit: Die über eine Million Sanktionen durch die Jobcenter stellen Folter dar, verletzen die Menschenrechte und verstoßen gegen das Grundgesetz! Millionenfach!

Wie sagt der Volksmund? "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!" Oder sitzt diese derzeitige schwarz-gelbe Regierung in keinem Glashaus?

Die Bundesregierung sollte erst mal vor ihrer eigenen Tür kehren resp. Menschenrechtsverletzungen im eigenen Land abstellen, bevor sie andere Länder ermahnt!

Quellen:

  1. Ralph Boes - Sanktionshungern - Folter
  2. Der Tagespiegel - Ralph Boes - Sanktionshungern - Vorureile - Fakten - Folterstaat
  3. Merkel - Putin - Pussy Riot - Arbeitslager - Folter - deutsche Jobcenter

Antibabypille Diane 35 von Bayer in Frankreich verboten

Diese Pille wird ja nicht nur zur Empfängnisverhütung verschrieben, sondern auch bei Akne! Und da starben nachweislich vier Frauen - bei ihnen bildeten sich tödliche Blutgerinnsel. 

Fankreich hat jetzt die Notbremse gezogen und diese Pille verboten. Allein in Frankreich haben über 300.000 Frauen diese Pille genommen. Und bei über 100 Frauen wurden Blutgerinnsel in den Venen gefunden - nach Einnahme von Diane 35. Zum Glück für diese Frauen überlebten sie.

Und wie reagiert Bayer? 

Bayer hatte am Sonntagabend in einer Erklärung hervorgehoben, dass das Medikament nur zur Behandlung von Akne verschrieben werden dürfe. Als Mittel zur Empfängnisverhütung werde Diane 35 nicht empfohlen. Der Beipackzettel weise zudem deutlich auf das Risiko einer Thrombose hin. Bei Thrombosen handelt es sich um Blutgerinnsel, die Lungenembolien und Schlaganfälle auslösen können

Quelle: Tödliche Gerinnsel durch Antibaby-Pille „Diane 35“: Frankreich verbietet Verhütungspräparat von Bayer

 

 

Frankreich verbietet Diane-35
Veröffentlicht am 30.01.2013 von ARTE

Es ist ja nicht die erste Antibaby-Pille von Bayer, die In Frankreich für Ärger sorgt: Méliane. Wenn ich höre, dass bereits 1987 Diane 35 zugeleassen wurde und erst jetzt verbietet ein EU-Land diese Pille! Und was ist mit den anderen EU-Ländern? Und vor allem was ist mit den deutschen Behörden?

Muss noch mehr passieren, bis diese Pille vom Markt genommen wird? Die Verantwortlichen von Bayer wären gut beraten, eine Rückrufaktion zu starten und alle Bestände von Diane 35 vom Markt zu nehmen und den Vertrieb einzustellen. Und zwar weltweit! Nicht nur in der EU!

Bayer ist auch in den USA ins Gerede gekommen: Eine Frau hatte Bayer verklagt:

Der deutsche Pharmakonzern Bayer ist in den USA verklagt worden. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, nicht ausreichend vor gesundheitlichen Risiken bei der Nutzung der Hormonspirale Mirena gewarnt zu haben. Die Klage wurde beim Bundesgericht von Philadelphia am 25. Januar von einer Frau aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania eingereicht.

Der Klägerin zufolge war eine Operation notwendig, damit die Spirale nach Komplikationen entfernt werden konnte. "Die Klage liegt uns noch nicht vor", sagte eine Sprecherin dazu auf Anfrage. Mirena wurde in den USA im Jahr 2000 von der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zugelassen. Die Spirale wird in die Gebärmutter eingesetzt und soll bis zu fünf Jahre lang eine Schwangerschaft verhindern.

Quelle: Klage gegen Bayer in den USA

Geldhahn für Berliner Großflughafen zugedreht?

Da lese ich im Handelsblatt: 

Wegen der Pannenserie beim Berliner Großflughafen BER droht der Bund damit, der Flughafengesellschaft den Geldhahn zuzudrehen. Der Haushaltsausschuss des Bundestages beschloss am Mittwoch, der Flughafengesellschaft erst dann weitere Mittel zur Verfügung zu stellen, wenn ein Konzept und ein Kostenplan zum Bau des mehrfach verschobenen Projekts vorliegen.

Quelle: Handelsblatt Bund droht Berliner Flughafen mit Geldsperre

Ich fasse es nicht! Wenn ich diese Zeilen richtig interpretiere, dann wurde in Berlin mit dem Bau des Großflughafens begonnen - ohne Konzept und ohne Kostenplan! Das darf doch wohl nixht wahr sein! Offensichtlich doch!

Was ist in dieser Republik sonst noch möglich?! Ohne Konzept? Das glaube ich sofort - die verantworlichen Politiker schwafelten drauf los und das war es dann. Und einen Kostenplan? Wozu? Der Steuerzahler muss ja sowieso zahlen - ganz gleich, was es kostet! Wie lange lassen sich die deutschen Bürger solche Missstände noch gefallen?

Was passiert mit der Frankfurter Rundschau?

Diese überregionale Tageszeitung war ja in der Vergangenheit ein Lichtblick im Mainstream. Dann musste die FR Konkurs anmelden. Derzeit erscheint die FR immer noch, das soll sie auch den ganzen Februar. 

Auch soll es interessierte Käufer für die FR geben. Der Springer-Verlag scheint vom Fortleben der FR nicht überzeugt zu sein: Derzeit wird ja in der Druckerei der FR eine Teilauflage von BILD gedruckt. Ab 1. April nicht mehr. Springer hat diesen Auftrag gekündigt! Wie sagen die Berliner? Nachtigall, ick hör dir trapsen!

Der deutsche Interessent soll nur an der Redaktion interessiert sein, und einen anderen Interessenten soll es geben - aus der Türkei ...

Es geht immerhin um 400 Arbeitsplätze!

Quelle: Frankfurter Rundschau Die FR erscheint weiter

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Kommentare

Katharina vom Tanneneck 02/01/2013 01:49


Unsere Regierung schläft nicht! Sie lässt verschwinden, was für sie nicht gut ist! Man sollte solche Videos herunterladen und sie dann wieder neu einstellen! Wenn Merkel gegen Putin wettert,
verschleiert sie nur ihr eigenes Tun! 


Es ist garantiert nicht die beste Regierung seit der Wende! Das redet sich Merkel selbst ein und das schlimme daran, sie glaubt es noch! 

Kiat Gorina 02/01/2013 10:18



Wie unliebsame Videos aus YouTube und andserwo entfernt wurden, dahinter steckt nicht nur die Politik, sondern auch Unternehmen. Ein Beispiel: Da strahlte mal der NDR eine Talkshow aus, da
grapschte der suhrkamp-Autor Galsan Tschinag an den Busen der Moderatorin - angeblich wollte er die Seele suchen  Dieses Video gab es jahrelang in YouTUbe zu sehen. Erst als ich es in meinen Blog eingebettet hatte und dieses Video global
verteilt wurde, "verschwand" dieses Video. 


Obwohl dieses Video total unpolitisch ist ... Aber ein Ärgernis für den Suhrkamp Verlag und seinen Autor ...



Katharina vom Tanneneck 01/31/2013 23:19


Das sind heute ja geballte Informationen von Dir. Zufälligerweise haben wir doch tatsächlich auch noch das gleiche Video von Putin heute veröffentlicht und das obwohl wir nicht abgeschrieben
haben wie gewisse Doktoren. 


Die Menschenrechte werden in Deutschland mit Füßen getreten und es wird immer schlimmer. Trotzdem gibt es immer noch Leute die meinen, wir jammern auf hohem Niveau. Diese Menschen verstehe ich
nicht, es sei denn, sie haben selbst mehr als genug und meinen die anderen, die jammern. Na ja, so sind sie eben!

Kiat Gorina 02/01/2013 01:28



Das Video mit Putin kann gar nicht oft genug veröffentlicht werden! Merkel sollte erst mal vor der eigenen Tür kehren, bevor sie bei anderen die Einhaltung der Menschenrechte fordert!


Und was die Pressefreiheit angeht, da läuft ja beim Komplex S21 eine böse Sache ab: Da "verschwinden" immer mehr Videos von den Aktionen und Demonstrationen. Warum wohl?



Xaver 01/31/2013 14:19


Das mit der RUndschau finde ich immer noch unglaublich. Wie kann dieses Traditionsblatt nur so herunterwirtschaften? Aber, die Fehler liegen in der Vergangenheit. Als damals die Zeitung von
DuMont übernommen wurde und in das Tablet Format gezwungen wurde, da ging es abwärts mit der Zeitung. Abonennten wurden vergrault, und zu anderen Zeitungen getrieben, und da haben wir dann den
Salat. Den Managern kann man also eigentlich nur sagen: Das habt ihr verdient. Nur um die Redakteure und die guten Inhalte tut es mir wirklich Leid. Was kann man denn heute überhaupt noch lesen?

Kiat Gorina 01/31/2013 21:20



Da stimme ich dir voll zu! Managementfehler - wohin man schaut! Heute las ich, dass die FAZ sich die Reste der FR einverleiben will. Andererseits soll die FR weiterhin als eigenständige Zeitung
erscheinen. Aber es geht um die 450 Mitarbeiter! Und um Arbeitsstellen. Welche Perspektiven hat denn ein FR-Mitarbeiter, der entlassen wird? Nur schlechte! Und eine angedachte
Transfergesellschaft schiebt dieses Problem nur ein paar Monate hinaus.



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