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23. Februar 2013 6 23 /02 /Februar /2013 12:18

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Wir schreiben das Jahr 2010: Ein Film wird gedreht: "Water Makes Money". Es geht um die Privatisierung von Wasser. Seit 2010 ist das Recht auf Wasser ein Menschenrecht. Dieser Film schlägt Wellen! Hauptfigur ist ein Mitarbeiter von Veolia.

Veolia klagt.

Quelle: braunschweig-spiegel Prozess des Veolia-Konzerns zu dem Film „Water Makes Money": Am 14.02.2013 beginnt um 13h30 im Pariser Justizpalast der Prozess des Veolia-Konzerns zu dem Film „Water Makes Money – Wie private Konzerne mit Wasser Geld machen". Angeklagt sind der französische Vertrieb und der zentrale Protagonist des Films, der Veolia - Mitarbeiter Jean-Luc Touly.

Ein Beispiel für die Bestechung von Politikern wird auch genannt:

Im Prozess am 14.02.2013 bestreitet Veolia zum einen Jean-Luc Toulys Behauptung, der Konzern habe ihm eine Million Euro geboten. Zum anderen ist die Verwendung des Begriffs „Korruption" angeklagt. Nicht die im Film gezeigten Fakten werden in der Anklage bestritten, nur mit dem strafrechtlich relevanten Wort „Korruption" hätte man es nicht benennen dürfen! Direkt vor der Ausschreibung des Klärwerks Brüssel Nord wurden die an der Ausschreibung beteiligten Abgeordneten und hohen Verwaltungsbeamten auf große Yachten in St. Tropez eingeladen. Dann wurde das Wort „experimentelle Technik“ in den Ausschreibungstext eingefügt, damit sich Veolia überhaupt bewerben konnte. Natürlich gewann Veolia die Ausschreibung. 

Dieser Film wurde mehrmals in ARTE gezeigt. 

Und Jean-Luc Touly hat die Organisation ACME mitbegründet. Sie kämpft geen die Privatisierung von Wasser und setzt sich für bezahl- und trinkbares Wasser ein! 2008 gab er ein Interview: WasserInBürgerhand brachte das Interview:

Quelle: WasserInBürgerhand "Schweigegeld habe ich abgelehnt": Bevor ich gefeuert wurde, hat mir Veolia 1 Million Euro angeboten, Schweigegeld sozusagen. Ich habe abgelehnt.

Also hat dieser Konzern Dreck am Stecken, er will kein öffentliches Aufsehen! Alles soll unter dem berühmten Teppich verscharrt werden. Um so erfreulicher ist es, dass es immer noch Menschen gibt, die sich nicht bestechen lassen!

Das Video gibt es noch in YouTube. Ladet es euch runter - es ist mehr als sehenswert!


Water Makes Money - Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen
Hochgeladen am 24.03.2011 von DokuHans

Ein anderer Konzern ist Nestlé. Auch über diesen Konzern gibt es eine Dokumentation: Bottled Life - Nestle's rücksichtsloses Geschäft mit dem Wasser. Da wird auch berichtet, dass Nestlé eine neue "Geschäftsidee" hatte. Überall auf diesem Globus kauft Nestlé Trinkwasserquellen auf, füllt deren Wasser in Flaschen ab und verkauft es teuer und überteuert!

Beispiel Pakistan: Die Nestlé-Zapfer sind derart gefräßig, dass das Wasser für die Armen knapp wird. Die Oberschicht kümmert das wenig: Sie kann sich das überteuerte Flaschenwasser von Nestlé kaufen ...

Wieder ein Beispiel dafür, wie sehr das Menschenrecht auf Wasser mit Füßen getreten wird!

Nestlé stellt ja viele Produkte her. Vergessen wir nie, dass Nestlé überall auf diesem Planeten Wasser kauft, es der ansässigen Bevölkerung raubt - ohne Rücksicht auf Verluste! Und verdrängen wir auch nicht, dass jedesmal, wenn ein Nestlé-Produkt gekauft wird, damit auch die Wasserraubzüge dieses Konzerns gefördert werden. Fazit: Jeder Verbraucher von Nestlé-Produkten macht sich mitschuldig an diesem Wasserraub!

Bottled Life - Nestle's rücksichtsloses Geschäft mit dem Wasser
Veröffentlicht am 23.12.2012 von saccn

Ladet euch auch dieses Video runter - vermutlich wird es bald verschwinden ...

Was Wasserprivatisierung auch in Europa bedeutet, beispielsweise in Italien, darüber berichtete bereits am 19.03.2009: In Italien wird über die Kommerzialisierung des kostbaren Guts Wasser gestritten. Grund ist ein Beschluss der rechtsliberalen Regierung von Silvio Berlusconi, der vorsieht, dass bis Ende 2010 die kommunalen Wasserversorger in Italien privatisiert sein sollen. Allein in der Lombardei haben daraufhin 200 Bürgermeister den Verkauf an private Investoren verweigert. Aber nicht nur dort.

Quelle: Deutschlandfunk "Wasser ist ein Grundrecht"

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Kommentare

Katharina vom Tanneneck 02/23/2013 22:09


Die Frau Aigner hat eigentlich nur geschlafen und gefeiert. Auf jeden Fall war sie das Geld nicht einmal zur Hälfte wert. Sie war fehl am Platz und ahnungslos.


Schokoriegel mit Nanoteilchen zu überziehen, das ist ja der Hammer! Wie kann das der Gesetzgeber zulassen? Ohne Angabe? Ich fasse es wirklich nicht! Man sollte die tatsächlich mal alle verklagen
und auf Schadenersatz plädieren. Aber denen passiert ja nichts, die haben sich ihre Gesetze schon fein zurecht gebogen!


Um so mehr sollte man auf alles achten und sich nach Möglichkeit seine Speisen selbst herstellen. Dann weiß man auch was drin ist! 

Kiat Gorina 02/24/2013 00:57



Ja, die Aigner ist die totale Fehlbesetzung - für die Verbraucherinnen. Aber sehr nützlich für die großindustrielle Nahrungsmittelindustrie! 


Wem es möglich ist, selbst zu kochen und selbst Gemüse und Obst anzubauen, ist viel besser dran! Und etwas sicherer vor der Massenvergiftung durch Massennahrungsmittel!


Bei mir erhärtet sich immer wieder der Verdacht, diese Nahrungsmittelskandale sind gewollt - als Mittel zur Reduzierung der Bevölkerung. Aber das wird gleich als "Verschwörungstheorie"
abgeschmettert.



Katharina vom Tanneneck 02/23/2013 21:36


Ich denke, das sind alles Verbrecher in der EU die so etwas zulassen und auch selbst verlangen. Wir müssen uns alle dagegen wehren, sonst gehen wir unter. Bitte nie wieder die etablierten
Parteien wählen! Wer die wählt macht sich auch mitschuldig!


Nestle Produkte kaufe ich schon viele Jahre nicht mehr. Die verwenden ja auch genmanipulierte Rohstoffe und so hat sich das für mich erledigt. Würden alle aufhören Nestle Produkte zu kaufen, dann
wäre dieser Konzern schnell pleite. Es wäre schade um die Arbeitsplätze aber wir sollten solche Firmen nicht auch noch unterstützen.

Kiat Gorina 02/23/2013 21:44



Genauso ist es: Wir Verbraucherinnen und Verbraucher haben es in der Hand! Wenn wir die Produkte einfach nicht kaufen, dann schauen diese Großkonzerne in die Röhre! Und deren Produkte nicht zu
kaufen und nicht zu konsumieren, kann auch gesünder sein. Wenn ich da nur an die Schokoladenriegel denke, die mit Nanoteilchen überzogen sind - nur damit sich nach langer Lagerung kein grauer
Belag auf der Schokolade bildet ... Und diese Nanoteilchen müsen nicht einmal angebgeben sein. Wieder einmal hat Frau Aigner  geschlafen 



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