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9. November 2012 5 09 /11 /November /2012 19:49

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Sanktionshungern - die Aktion des Ralph Boes zeigt erste Wirkungen: Was bislang undenkbar war, wird Wirklichkeit! Ja die grausame Wirklichkeit der Hartz-IV-Gesetze wird zum Thema - beispielsweise in

Quelle: jetzt.de Süddeutsche Zeitung "Sanktionshungern" von Ralph Boes: Kipping appelliert an Arbeitsministerin

Schlusssatz: Man fordere die Parteien, heißt es aus dem Kreis der Unterstützer, »eindringlich auf, die schon längst als grundgesetzwidrig erkannte Sanktionspraxis endlich zu beenden und die Menschenwürde wieder in die Armutsbekämpfung einzubeziehen«. 

Weitere Artikel in der Süddeutschen:

  1. jetzt.de Südeutsche Zeitung Hungern per Gesetz!
  2. jetzt.de Süddeutsche Zeitung Seit dem 1. November verweigert Hartz-IV-Bezieher Ralph Boes die Nahrungsaufnahme!

Leute, verteilt diese Infos! Und wenn ihr in eurem Umfeld Hartz-IV-Bezieher kennt, dann informiert sie darüber! Viele Hartz-IV-Bezieher sind ja von den Kommunikationswegen abgeschnitten. In Berlin finanzieren Jobcenter nicht einmal mehr einen - alten - Fernseher! 

Und setzt eure Abgeordneten vor Ort darüber in Kenntnis, was sie mit den beschlossenen Sozialgesetzen mit den Sanktionsparagraphen angerichtet haben!

Sanktionshungern - Ralph Boes - 7. Tag - ER ist WIR! - Lebe DEIN Ändern! - Sag´ s weiter!
Veröffentlicht am 07.11.2012 von bgenymous

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Kommentare

nanoschamanin flora 11/20/2012 17:16


sowas habe ich geahnt.

Ein Realist 11/16/2012 12:44


Ich wünsche RALPH BOES alles Gute und hoffe, dass seine Aktion Erfolg hat.


Hier sind zwei Diskussionsthreads zu den Themen “Leben von/mit Hartz IV – vom Staat so gewollt” und “Hartz IV vs prekäre Niedriglohnjobs”.
Zum Mitdiskutieren ist KEINE Anmeldung/Registrierung erforderlich:


http://www.hilferuf.de/forum/finanzen/148004-der-staat-will-dass-man-von-ihm-lebt-tun-wir-ihm-doch-den-gefallen.html


http://www.hilferuf.de/forum/beruf/149464-hartz-iv-vs-prekaere-niedriglohnjobs.html


Ein kleiner Auszug als Appetitanreger:


DER STAAT WILL, DASS MAN VON IHM LEBT – TUN WIR IHM DOCH DEN GEFALLEN!


Arbeit wird nicht geschätzt, sondern bestraft. Nicht-arbeitende H4-Empfänger sind heute oft besser dran als Niedriglöhner. Sie erhalten Bildungspakete, Sozialtickets und andere Vergünstigungen,
die den Niedriglöhnern versagt bleiben, auch wenn sie weniger als H4 verdienen. Man bestraft also den Arbeitnehmer UND AUCH SEINE FAMILIE! Wer kann, sollte sich LIEBER für GELD FÜRS NICHTSTUN als
für einen prekären Job entscheiden. Ein SCHLECHTES GEWISSEN (“Wenn das jeder täte”) ist absolut UNNÖTIG, denn durch die Verweigerung eines Mindestlohns und intensive Förderung von Niedriglohn,
Leiharbeit und Aufstockerei zeigt der Staat ja, dass er will, dass man von ihm lebt. Wenn ich mir mein Personal vom Staat bezahlen lassen kann, müsste ich ja dumm sein, das nicht auszunutzen und
freiwillig selbst mehr zu zahlen. D. H., MAN LEBT VOM STAAT, OB MAN ARBEITET ODER NICHT! Und Geld, das der Bürger nicht nimmt, wird nur VERGEUDET (simulierter Supermarkt mit Plastikobst, wo
H4-ler einkaufen üben sollen, unnötige Bauprojekte). Die 2 Fragen an Arbeitslose mit Kindern “Was kannst du den Kindern bieten, und welches Vorbild bist du?” sind leicht zu beantworten. Zur Frage
des Vorbilds: Man ist den Kindern das Vorbild, das einem der Staat ist, und wenn der einen spüren lässt, dass Arbeit etwas Schlechtes ist, gibt man das eben an die Kinder weiter. Im Gegenteil:
Jeden Euro, den der Staat den Bürgern zahlen muss, kann er nicht mehr vergeuden! NICHTSTUN KANN ALSO VIEL SOZIALER ALS ARBEITEN SEIN!


H4/ Niedriglohn ist NICHT nur Sache von Minderqualifizierten:
Ingenieure und Universitätsprofessoren finden keinen Job oder werden nur zeitlich begrenzt angestellt (FACHKRÄFTEMANGEL? BESSERE BILDUNG? – UNSINN!), oder sie werden gezwungen, statt ihre
Fähigkeiten zu nutzen, an UNSINNIGEN, TEUREN Maßnahmen teilzunehmen (z. B. mit Kindern Papierflugzeuge falten). Dem Staat ist NICHT WICHTIG, ob man SINNVOLL arbeitet und FAIR bezahlt wird,
sondern nur, dass die STATISTIK gut ist.


Und wer ständig auf H4-Empfängern herumhackt:


1. Ein zuhause sitzender H4-Empfänger kommt den Steuerzahler BILLIGER als einer in einer Statistik-Schönungs-Maßnahme, die der BÜRGER neben H4 noch MITFINANZIEREN muss. Wer H4 bezieht, sorgt
dafür, dass der Staat wenigstens dieses Geld nicht vergeudet.


2. Aufstocker LEBEN TROTZ ARBEIT GEZWUNGENERMASSEN ebenfalls vom STEUERZAHLER (und bekommen oft weniger als H4). Wenn es in Zukunft nur noch Aufstocker gibt, bricht das soziale Netz genauso
zusammen, wie wenn alle H4-Empfänger untätig zuhause sitzen würden.


3. Ein Zeitarbeiter hat ständig Angst um die Wohnung (oder ob er überhaupt eine findet), ein H4-Empfänger bekommt sie vom Staat (wichtig, wenn man Kinder hat).


4. “Selbstwertgefühl durch Arbeit”:
a) Alleine davon kann man auch nicht leben.
b) Das Selbstwertgefühl eines ausgebeuteten Zeitarbeiters mit ungewisser Zukunft ist wohl nicht allzu hoch.
c) Oft will der Staat ja gar nicht, dass man in seinem gelernten Job oder sonst irgendwie sinnvoll arbeitet.


Schon wahr: Wenn Arbeit nicht gewünscht ist und sogar bestraft wird, ist man besser ein glücklicher Arbeitsloser als ein unglücklicher Arbeitnehmer. Macht euer Selbstwertgefühl also NICHT an
Arbeit fest, sondern an eurem Wissen, euren Fähigkeiten (wenn ihr sie nicht einsetzen könnt, ist das oft ja nicht eure Schuld) und BESONDERS an eurer MENSCHENWÜRDE, die schon im GRUNDGESETZ
verankert ist.

nanoschamanin flora 11/10/2012 23:53


das genaue gegenteil von dem nehme ich an ? 

Kiat Gorina 11/11/2012 10:47



Zunächst gab es wirklich Arbeit, und zu essen gab es auch etwas! Aber dann wurde später die Rechnung präsentiert: Weltkrieg
II mit seinen fürchterlichen Folgen!



Auralia 11/10/2012 07:48


bei uns in Meck./Pom. ist die Arbeitslosenquote höher als 40 % und dann wundern sich die Politiker ,das Neonazis  fast freie Hand haben ,besonders "hier oben"...


hätten diese Neonazis einen anständigen Job ,wärend viele von ihnen "friedliche Bürger"...und man könnte die Ausbreitung viel besser unterbinden...

Kiat Gorina 11/10/2012 12:18



Das hat bereits die deutsche Geschichte gezeigt: Anfangs der 1930-er Jahre gingen die Menschen auf die Straßen und riefen: "Wir wollen Arbeit und Brot!" Und was haben sie bekommen?



Lucia Frei 11/10/2012 03:47


Hallo wieder einmal :) ... Na da bin ich ja echt mal gespannt wie sich das Ganze weiter entwickelt.

Kiat Gorina 11/10/2012 12:15



Ja, ich bin auch gespannt! Und ich schaue immer wieder in Artikeln aus der Schweiz nach, wie die Schweizer es mit dem bedingungslosen Grundeinkommen halten. In ein paar Monaten gibt es eine
Abstimmung!



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