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15. November 2011 2 15 /11 /November /2011 20:56

Da hat mir Heike einen Link geschickt auf ein Video von und mit Loriot: Da geht es um die Volksdroge. Und Heike gratulierte mir zu meiner Vorablesung "Die Ärztin". Da erzähle ich von meiner Suche nach Entspannungsübungen nach Jacobson.

Die Zuckerklinik in Bad Mergentheim hatte mir Entspannungsübungen empfohlen. Aber autogenes Training, mit dem konnte ich nichts anfangen. Ich hatte mal probehalber bei einer solchen SItzung mitgemacht - abgehalten von einem Mann, von dem ich wusste, dass er homosexuell ist. Und er sprach sächsisch. Und dann hörte ich im breitesten Sächsisch: "Da wird uns ganz warm!" Immer wieder. 

Da konnte ich es nicht aushalten - ich musste losprusten vor lauter lautem Lachen! Ich weiß, das ist nicht gerade die feine englische Art - jedoch ich konnte nicht anders. Also, diese Art der Entspannung brachte keinen Erfolg. Da erzählte mir jemand, die Ambulanz im Bezirksklinikum biete Entspannung nach Jacobson an. Also wollte ich das mal ausprobieren. Und davon erzähle ich:

Und jetzt Loriot über die Volksdroge:

 


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Kommentare

Minischamanin Flora 11/20/2011 12:06

hoppla !! das sollte eigentlich heißen : das mit der Fliege und mir sollte ich wohl noch etwas verfeinern. * als aufpasserfliege um die dame rumsum *

Kiat Gorina 11/20/2011 13:25



Jetzt sehe ich einen SInn darin 



Minischamanin Flora 11/19/2011 15:00

wenn das so ist dann ist das gut so ! braves mädchen !!!! :0D

das mit dieser brachycera sollte ich wohl noch etwas verfeinern ! ^^

Kiat Gorina 11/19/2011 16:51







aziela 11/19/2011 13:16

Ich wünsche dir von ganzem herzen dass du bald einen guten verleger oder verlegerin findest! Deine texte haben es wirklich verdient!

Kiat Gorina 11/19/2011 13:27



Danke für dein tolles Lob! Ich bin auch ganz zuversichtlich! Ich bin gerade in Verhandlungen - aber ich schreibe erst dann, wenn die Kuh vom Eis ist 



aziela 11/19/2011 09:44

Das Kapitel hast du sehr schön vorgelesen. Schade dass dieses Buch noch nicht gibt :-(

Kiat Gorina 11/19/2011 09:51



Vielen Dank für dein Lob! Ja, es scheint in Deutschland keine mutigen Verleger mehr zu geben! Und für die sogenannten Bezahlverlage ist mir der Text zu schade  Ich habe festgestellt, dass es im Ausland noch Verleger gibt, die auch ein Risiko eingehen. Ich denke nur an Harry Potter. Da hat es
Jahre gedauert, bis Rowling einen Verlag fand. So ist halt die Verlagsbranche von heute 



DEVA8 11/17/2011 16:30


Ja das war mir bewusst.
Deshalb blieb erst mein Mann zwei Jahre zuhause,
dann ich später ganz, hatte allerdings auch gut mit
3 Kindern und zwei Ämtern in Schule und Kindergarten
zu tun.
Wir wollten unsere Kinder nicht von anderen erziehen
lassen. Sie gingen nur halbtags in den Kindergarten.
Das hat meinen Kindern voll und ganz genügt.
Sie wollten dann auch unbedingt um 12 Uhr heim.
Kinder die länger drin bleiben mussten, haben sie wie
ich früher ebenso bemitleidet.
Und geschadet hat es ihnen nichts. Sind alle drei
gut am Start. Die große ist Ergotherapeutin, die zweite
hat aufs Gymnasium gewechselt, war vorher in der Realschule und
die Jüngste bereitet sich jetzt auf die Mittlere Reife vor und
wird Tierpflegerin. Was will man denn mehr?
Also ich kann nur jeder Mutter empfehlen, sich halbtags
eine Arbeit zu suchen, und auf alle Fälle die Wochenenden
mit den noch kleineren Kindern absolut auszunutzen um
ihnen die Welt zu erklären, zu spielen, vorzulesen,
auf alle Fragen ruhig einzugehen ..ohne Hektik
Nichts ist schädlicher als nervöse Eltern.

Später wollen sie dann eh alleine sein oder fortgehen.
Das geht sowieso mit 14 schon los. Also soll man
die Zeit mit den Kindern genießen. Man bereut es später
im Alter einmal bitter, für seine Kinder keine Zeit gehabt
zu haben und zu sehen, wie sehr sie im System drin sind
und darunter leiden.
Mensch früher ging doch das auch alles und gings
da der Wirtschaft schlecht?
Es ist keine Entschuldigung zu sagen, wir sind ja jetzt
auch 7 Milliarden Menschen. Das gleicht sich doch alles aus.
Dementsprechend gibt es doch auch viele neue Berufszweige
seit damals und die Erde ist immer noch nicht total dicht
besiedelt. Es konzentriert sich doch eher alles in den Großstädten.
Die arbeiten nur mit unserer Angst. Machen uns vor, wir sind
zuviel, wir müssen sparen, wir müssen Angst haben usw.

Komisch, bei uns gings los mit der Arbeitslosigkeit damals.
Aber ich sah es *nie niemals nicht* ein, Angst vor Arbeitslosigkeit
zu haben. Damit macht man sich zum Schaf unter Wölfen und
die spüren das. Ich vertraute auf meine Qualitäten und auf
meine Energie. Es gibt genug Arbeit, sie ist nur falsch verteilt
und auch das ist gewollt. Alles ist ein Plan. Wohin man blickt.
Selbst wenn man arbeitslos ist, es geht immer was.
Die Arbeitslosen können ja gar nichts dafür, daß sie es sind.
Auch das ist gewollt. Das dient doch den Unternehmern
herrlich als Druckmittel. Wenn mir ein Chef sagen würde,
Tja, wenn ihnen was nicht passt, dann können sie gehen, draußen
warten genügend andere, dann bin ich weg.
Hab ein einmal gemacht, da haben sie mich zuhause angerufen
und wollten mich wieder zurückholen. Meine Antwort damals bei
der Firma Eberle in Nürnberg war: NEIN! Die haben geguckt.
Das machte ich alleine schon deshalb um ein Exempel
zu statuieren. Die haben das mit meiner Nachfolgerin bestimmt
nicht gemacht. Es sei denn, die hätte offensichtlich gebibbert
vor Angst. Das ist natürlich toll für Chefs.

Und mit Angst durch das Leben zu gehen, wirkt sich auch
auf die Kids aus und deren Gesundheit.

Notfall braucht man eben mal wieder Kreativität in der Birne
und lässt sich irgendwas einfallen. Es geht immer irgendwie weiter.
Aber niemals würde ich mich demütigen lassen. Ist mir auch nie passiert.

Und wenn man nur selbstgemachte Marmeladen verkauft,
oder die Flohmärkte unsicher macht, oder selbst was
bastelt, herstellt, anbietet, künstlerisch aktiv wird...
Mal nachdenkt, welche Qualitäten habe ich einfach, wo
sind meine Stärken? Das machen doch schon viele gar nicht mehr.

Jedenfalls dadurch, daß ich keine Angst hatte, hatte ich
seltsamerweise auch nie Probleme ne Arbeit zu finden.
Selbstbewusstsein ist scheinbar auch gefragt.
Das möchte ich mal all denen sagen, die
immer noch meinen sie müssen ganz ganz leise sein beim
Chef und sich demütigen lassen.

Wenn die die Angst spüren und schnuppern, nützen sie einen
nämlich erst Recht aus. Man macht sich zum Opfer.
Wer selbstbewusst ist, da haben auch die Chefs etwas mehr
Mores.

Kopf hoch, sich teuer verkaufen, Selbstbewusstsein notfalls
vor dem Spiegel üben und wenn man entlassen wird, sich schütteln,
weitersuchen und wenn man in ein Bestattungsinstitut geht.
Die suchen wie irre.
Wenn wir alle keine Angst mehr haben würden, könnten wir
soviel verändern.
Und Frauen könnten auch mal wieder bei ihren Kids bleiben.
Es wäre gerade jetzt so wichtig.
Hausfrauen werden mit Absicht von zuhause weggeholt, damit
die Eliten Zugriff auf die Kids haben...und es wird geschürt
das Hausfrauen nicht wichtig sind und dumm sind.
Lasst Euch das nicht einreden. Ohne diese Hausfrauen,
wäre nichts gut gediehen, was damals gut war.
Und das war ne Menge.
So das musste mal raus.

Liebe Grüße
Deine/Eure Deva


Kiat Gorina 11/17/2011 20:01



Liebe Deva, das hast du sehr schön geschrieben! Wahre Worte! Liebe Grüße, Kiat



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