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19. August 2013 1 19 /08 /August /2013 17:21

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Für Facebook - dem Platzhirsch unter den sozialen Netzen - gab es einen GAU - genau genommen einen Sicherheits-GAU! Da gibt es einen Hacker, er nennt sich Khalil Shreateh und er hat eine große Sicherheitslücke entdeckt: Da kann ein Nutzer von Facebook auf der Profilseite anderer Nutzer Nachrichten hinterlassen, auch wenn er nicht auf der Freundesliste steht! Wenn das kein GAU ist!

Der Hacker informierte Facebook - keine Reaktion! Der Hacker wird sauer. Schließlich wirbt ja Facebook damit, dass sie jedem Hinweis auf Sicherheitslücken nachgehen, ja mehr noch: Facebook belohnt solche Hinweise mit harten US-Dollars - angeblich mindestens 500 $! Und die hätte der Hacker gut brauchen können. Grund: er ist ohne Arbeit.

Quelle: Khalil Blog facebook vulnerability 2013: Days ago i discovered a serious facebook vulnerability that allows a facebook user to post to all facebook users timeline even they are not in his friend list .

Ja, weil Facebook nicht reagierte, kam der Hacker auf eine Idee: Er schrieb auf die Profilseite von Mark Zuckerberg eine Nachricht: "Hallo Herr Zuckerberg, Ihr Facebook ist unsicher!" Die las Zuckerberg und da bewegte sich dann einiges. Und die "Sicherheitsexperten" bei Facebook mussten feststellen, der Hacker hat recht! So ein Pech aber auch!

Aber diese Experten hatten auch eine Entschuldigung parat: Die Meldung des Hackers sei wegen des schlechten Englisch nicht beachtet worden. Ich vermute etwas ganz anderes: Es waren nicht die Englischkenntnisse, sondern es war die Arroganz von US-Amerikanern gegenüber Palästinensern. Und wer weiß, vielleicht wollten die Facebook-Gewaltigen dem Palästinenser kein ausgelobtes Preisgeld bezahlen ...

Mir gibt so ein Vorfall sehr zu denken. Da frage ich mich, wenn es so einfach ist, auf x-beliebigen Profilseiten anderer Nutzer herumzukritzeln, wie einfach ist es dann, absolut persönliche Informationen abzusaugen?!

Was lernen wir daraus? Ja, keine absolut persönlichen Informationen in Facebook hinterlegen! Also nur noch Allerweltskram oder getürkte Fakes Wenn das die meisten Nutzer machen, was sind dann die "Informationen" für die Werbebranche noch wert?

Aber den Bayern kann ja nichts passieren: Die Bayern haben eine Justizministerin Beate M., sie hält Vorträge über die innere Sicherheit, über Facebook etc. Nur darauf mit Twitter hinzuweisen, das kann gefährlich werden, weil dann die Polizei vor der Tür steht:

Quelle: GLOSSE: Wer "Mollath" schreibt oder ausspricht, ist gefährlich!: Die bayerischen Justizbehörden - an ihrer Spitze die Justizministerin Dr. Beate Merk - haben diese Schnüffelliste aktualisiert: Wer "Mollath" und "Merk" schreibt, fällt sofort als Staatsfeind auf! Ohne Ansehen der Person. Das gilt sogar für CSU-Mitglieder - beispielsweise für Frau Prof. Dr. Ursula Gresser. Sie hatte getwittert: "Wann Mollath freikommt? Diese Frage könnte man Frau Merk am Mo. 10.06.13 um 19 Uhr im Landgasthof Hofolding stellen." Klar, da schlugen die blauweißen Schnüffelcomputer gleich zweimal zu: einmal wegen "mollath" und dann wegen "merk"! Und was passierte? Frau Professor bekam Besuch - von zwei Polizisten.

Max Uthoff: Die innere Sicherheit, Facebook und Co: Sicher surfen im Internet
Veröffentlicht am 29.06.2013 von RookieInThailand

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Kommentare

Chris 08/22/2013 18:29


Facebook ist unseriös! Basta!

Tanja 08/22/2013 18:01


Das ist eine schlechte Werbung für Facebook, erst tönen sie, dass sie für jede erkannte Lücke Dollars rüberschieben, aber bei einem Hacker aus Palästina da zicken sie. Was ist das für ein
Geschäftsgebaren? Einer solchen Firma kannst du ja nicht vertrauen. 

Kiat Gorina 08/22/2013 18:09



Stimme dir voll zu! Wer will so einer Firma seine privaten Daten anvertrauen? Wer weiß, was sie damit macht 



Sarah 08/21/2013 12:35


Nicht gerade die feine Art, einen Hacker, der eine Sicherheitslücke findet, gleich zu sperren! Das spricht nicht für Facebook! Und nicht für den Multimilliardär Zuckerberg 

Kiat Gorina 08/21/2013 13:13



Gerade ein Multimilliardär muss sparen, wie wäre er sonst so reich geworden 



Sepp 08/20/2013 14:31


Ich hatte den Link vergessen, hier ist er:


http://news.softonic.de/facebook-hacker-findet-sicherheitslucke-account-gesperrt

Kiat Gorina 08/20/2013 14:43



Danke! Sehr interessant!



Sepp 08/20/2013 14:27


EIne interessante Meldung: Der Hacker der auf die Pinwannd von Facebook-Chef Zuckerberg postete, der wurde in Facebook gesperrt! Wohl zur Strafe :-)) Dabei verspricht Facebook für jede entdeckte
Sicherheitslücke mindestens 500 Dollar zu löhnen. Aber nicht für einen Palästinenser :-( Sovel zum Hochmut der Facebookmanager!

Kiat Gorina 08/20/2013 14:43



Ich denke, das liegt auch daran, dass die Palästinenser zu den Todfeinden der Juden gehören. Und Zuckerberg ist ja auch Jude. Also wird er auf keinen Fall einem Palästinenser Geld
geben



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