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5. Mai 2013 7 05 /05 /Mai /2013 11:27

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Über meinen deutschen Vater lernte ich einen emeritierten Professor kennen, er war Grundlagenforscher. Mit ihm unterhielt ich mich über die Kalte Fusion - ich hatte von dem Versuch gelesen, über den Pons und Fleischmann 1989 berichtet hatten. Leider wurden dann die beiden gezwungen, das als Irrtum zuzugeben. Darauf angesprochen wurde dieser Professor wütend, was sonst nicht seine Art war.

"Dass es Kalte Fusion gibt, das wurde von Fritz Paneth bereits 1926 festgestellt. Er hat Palladium mit Wasserstoff gesättigt und es entstand Helium! Aber ein Jahr später wurde er gezwungen zu widerrufen. Eine Sauerei war das!"

"Wieso musste er widerrufen? Wer zwang ihn dazu?"

"Die Siegermächte! Deutschland hatte ja den Ersten Weltkrieg verloren und die Sieger haben den Deutschen verboten, Helium einzuführen. Dabei hätten das die Deutschen für ihre Zeppeline gebraucht. So wurden sie gezwungen, gefährlichen Wasserstoff zu verwenden."

"Wie die Explosion bei Lakehurst gezeigt hat."

"Da hat vermutlich jemand nachgehofen! Den Deutschen war ja auch verboten worden, Flugzeuge zu bauen! Und da hatten die Sieger Angst vor den deutschen Zeppelinen!"

An dieses Gespräch erinnerte ich mich, als ich bei meinen Recherchen auf die Namen Paneth und Peters stieß. Wer allerdings bei Wikipedia nach Fritz Paneth nachschaut, wird über seine Veröffentlichung wegen des Heliums nichts finden. Demnach wieder ein Beweis dafür, dass auch Wikipedia sich an der Geschichtsfälschung und Unterdrückung von Forschungsergebnissen beteiligt!

Allerdings nicht erfolgreich: Da fand ich eine PDF-Datei - Autor ist Dipl.-Ing. Heiko Lietz. Er verfasste einen Artikel "Unbeachtete Forschung: Kalte Forschung" und schreibt auf Seite 13: Es gibt jedoch deutsche Forscher, die an der kalten Fusion gearbeitet haben – allerdings in der Weimarer Republik. Die Berliner Chemiker Paneth, Peters und Günther haben ihre Arbeit „Über die Verwandlung von Wasserstoff in Helium“ 1927 in den Berichten der Deutschen Chemischen Gesellschaft veröffentlicht. Die Berliner Chemiker arbeiteten mit den selben Palladium-Kathoden wie Fleischmann und Pons. Auch im renommierten britischen Wissenschaftsjournal Nature berichteten sie darüber. Es war das erste und letzte Mal, dass Nature positive Forschungsergebnisse zur kalten Fusion veröffentlichte.

Quelle: Dipl.-Ing. Heiko Lietz Unbeachtete Forschung: Kalte Fusion

Und er nennt folgende Quellen:

  1. F. Paneth, K. Peters und P. Günther, „Über die Verwandlung von Wasserstoff in Helium,“ Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft 60 (1927), S.808.
  2. F. Paneth und K. Peters, “The Reported Conversion of Hydrogen into Helium,” Nature 118 (1926), S.526.
  3. F. Paneth, “The Transmutation of Hydrogen into Helium,” Nature 119 (1927), S.706.

Dass die Nazis sich nicht dafür interessierten, liegt wohl daran, dass Planeth 1933 nach England emigierte - er war ja gebürtiger Jude ...

Und wieder zeigt sich, dass menschliche Dummheit die Forschung behindert - ja sogar blockiert. Einmal aus Gründen des Rassenwahns, dann wieder aus Angst der Energiegiganten, die um ihre Gewinne fürchten.

Und wie schaut es heutzutage aus? Noch schlimmer! Es gibt kaum noch eine freie Forschung. Geforscht darf nur noch zu solchen Themen, für die Großkonzerne Gelder fließen lassen! Damit ist eine freie Forschung tot! Abgewürgt! Von der Geldgier der Superreichen!

Wie schön könnte es diese Menschheit haben? Energiegewinnung mit Kalter Fusion! Nein, das darf nicht sein! Das ist ja viel zu billig! Das kann ja dann jeder nachbauen! Also gibt es immer noch Verfechter der Atomreaktoren mit einem antiquierten und hochgefährlichen System. 

Oder die letzten Tropfen Öl und die letzten Blasen Gas werden aus der Erde gepresst - ohne Rücksicht auf diese Menschheit! Und warum das alles? Nur damit ein paar Superreiche noch reicher werden?!

Und was haben diese geld- und machtgierigen Superreiche davon? Auch deren Leichenhemd kennt keine Taschen! Eine Privileg haben sie: Wenn die übrige Menschheit bereits im Sterben liegt, werden sie ein paar Tage länger leben. Aber was haben sie dann davon?

Die Antwort auf Fukushima - Kalte Fusion
Hochgeladen am 13.03.2011 von hansgepunkt

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Published by Kiat Gorina - in Freie Energie
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Kommentare

Katharina vom Tanneneck 05/05/2013 23:16


Sie werden nichts davon haben und das ist auch gut so! Den Menschen auf der ganzen Welt könnte es gut gehen, wenn es solche Kreaturen nicht gäbe. Niemand müßte hungern oder schmutziges Wasser
haben. Der Kapitalismus ist wohl das Schlimmste was es auf Erden gibt. Leider!

Kiat Gorina 05/06/2013 00:54



Und auch der Kapitalismus wird zusammenbrechen! Und die Insider wissen das ganz genau - nur wollen sie weitermachen wie bisher. Das wird so weit führen, dass die Lohnarbewit verschwindet, sagt
Jeremy Rifkin. Und er hat recht!


Was wir derzeit erleben, sind die letzten wilden Zuckungen eines sterbenden Systems.



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