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1. Februar 2014 6 01 /02 /Februar /2014 21:37

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http://3.bp.blogspot.com/-XAjAOuXaiNU/Uu1WR2JGARI/AAAAAAAABAU/gWInECAy84w/s1600/_blendling.jpgMir fällt immer öfter auf, dass bestimmte Informationen in Wikipedia verschwinden. Oder dass angeblich diskriminierende Informationen über große Konzerne gelöscht werden. Zum ersten Mal fiel mir das auf, als ich im aktuellen Wikipedia nach "Blendling" suchte. "Blendling" wird  auch eine Kreuzung von Haus - und Wildkatze genannt.

Da wir ein solches Exemplar besitzen - er weist alle Merkmale eines Blendlings auf. Vor Jahren schaute ich auch in Wikipedia nach und siehe da - er hat alle Erkennungsmerkmale eines Blendlings. Unlängst schaute ich wieder unter "Blendling" bei Wikipedia nach und was musste ich sehen: Die Informationen waren ja richtig verkümmert. 

Leide ich an Alzheimer? Also suchte ich eine alte CD heraus - mit einem alten Wikipediabestand. Und schaute da nach: Ja, ich spinne nicht, im alten Wikipedia war noch die vollständige Information über den Blendling gespeichert. Da frage ich mich: Wer hat Interesse daran, dass die Informationen über Blendlinge gelöscht werden? Mir fällt niemand ein.

Aber ich stieß auf eine Sendung von Monitor, da ging es auch darum, wieso immer mehr Informationen aus Wikipedia verschwinden:

Der Angriff der PR-Industrie - Inside Wikipedia - ARD Monitor 30.01.2014 - Bananenrepublik
Veröffentlicht am 31.01.2014 von Bananenrepublik1

Als Beispiel wurde der Wikipedia-Eintrag "MAN" gebracht. Ja, im Zweiten Weltkrieg hat MAN auch Panzer gebaut. Diese Information wurde gelöscht. Wer stört sich daran? Es ist doch die Wahrheit. 

Monitor ging der Frage nach, wer solche Löschaktionen anstößt. Die Antwort: Es gibt dafür eigens PR-Berater. Die machen Öffentlichkeitsarbeit. Sie sorgen dafür, dass ihr Auftraggeber öffentlich gut dasteht. Und diese PR-Berater arbeiten mit zweifelhaften Methoden:

In Wikipedia gilt das Mehrheitsprinzip. Will heißen, wenn viele Nutzer eine Information anzweifeln, dann muss sie falsch sein. Nach dem Motto

Scheiße ist gut - Millionen Fliegen können nicht irren!

Was machen diese PR-Berater? Sie legen sich viele Fakes an, also Nicknamen im Internet, die es real gar nicht gibt. Diese PR-Berater täuschen so eine Menge von Menschen vor, die in Wirklichkeit nur ein einziger Mensch ist, der PR-Berater!

Da frage ich mich: Wie fühlen sich dies PR-Berater bei solchen Tätigkeiten? Bei solchem Betrug? Wie fühlen sie sich, wenn sie im Auftrag von Konzernen schlechte Infos über Konzerne aus Wikipedia verschwinden lassen?

Im Titel sprach ich von Huren und Hurensöhne. Was macht eine Hure? Sie prostituiert sich, sie geht mit jedem Freier ins Bett, der sie bezahlt!

Und was machen diese PR-Berater? Analog nichts anderes: Sie fälschen Wikipedia-Einträge über Auftraggeber, die dafür bezahlen! In meinen Augen ist das eine andere Form von Prostitution!

Diese Auftraggeber, die sind in meinen Augen arme Kerlchen. Wieso? Sie kommen mir vor, wie Golfspieler, die nicht verlieren können. Die deshalb spezielle Golferhosen tragen: Wenn sie ihren Ball nicht mehr finden, dann ziehen sie an einer Strippe ihre Golferhose - und heraus rollt ein neuer Golfball. Mit einem Schrei der Verblüffung "Ach, da ist er ja!" tun sie so, als hätten sie ihren Ball gefunden und spielen weiter - mit dem herausgerollten Ball.

Sie betrügen nicht nur ihre Mitspieler, sondern vor allem sich selbst! Wieso eigentlich? Weil sie nicht verlieren können! Weil sie meinen, wegen ihres Reichtums müssen sie immer die Sieger sein. Sind sie nicht! Sie sind und bleiben die ewigen Verlierer und Verlorenen!

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Kommentare

Sandra 02/11/2014 22:19


Bei manchen Schauspielerinnen frage ich mich wirklich: Warum bekam die diese Rolle?

Tanja 02/06/2014 18:02


"erkämpft" ist gut :-))

Linda 02/04/2014 16:09


In der Filmbranche auch, da hat sich manches Sternchen ihre Rolle im Bett erkämpft :-))

Kiat Gorina 02/04/2014 16:55







Pascal 02/04/2014 13:19


Für Journalisten von heute gilt nicht mehr "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!", sondern "Wessen Brot ich ess, dessen Meinung ich schreibe!" So gesehen ist fast die gesamte Medienbranche
Prostitution :-(

Kiat Gorina 02/04/2014 14:15



Nicht nur die Medienbranche - auch das Beraterunwesen 



Alice 02/03/2014 14:35


Bei Journalisten müssen viele gegen ihre Überzeugung schreiben, sonst verlieren sie ihren Job :-(

Kiat Gorina 02/03/2014 14:53



Leider! Hätten wir ein bedingungsloses Grundeinkommen, dann wären bestimmt mehr Journalisten zu einem Risiko bereit! Aber genau das will ja die herrschende Elite verhindern: Sie wollen keine
objektive und neutrale Berichterstattung, sondern nur gefälloge Hofberichte 



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