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4. Februar 2012 6 04 /02 /Februar /2012 21:26

Heute, am 05.02.2012 steht der zunehmende Mond im Krebs. Das ist sein Nachthaus, da spüren wir die Wirkung des Mondes besonders nachts.

Mond im Krebs, das sind Tage, da lassen wir es langsamer angehen - das bekommt uns nach den quirligen Zwillingstagen. Und wir werden besonders fürsorglich. Denken wir jedoch auch an uns selbst!

Der Mond ist absteigend. Jetzt beginnt wieder eine Zeit, in der wir "säen" - also wichtige Vorhaben vorbereiten sollten, um dann die Früchte beim nächsten aufsteigenden Monat zu "ernten".

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge eine Suppenkelle - für mich ein sehr gutes Zeichen!


  • Mond in Opposition zum Pluto: warnt uns vor Niedergeschlagenheit und Depressionen - obwohl kein anlass dafür besteht.

Der heutige Tag ist günstig für 

  • alles, was mit Belohnung und Vollendung zu tun hat
  • das Ziehen von Grenzen - wir dürfen auch einmal Nein sagen
  • das Anlegen von Vorräten
  • Arbeiten mit Erde
  • die Rechtsprechung
  • Verträge
  • den Kauf von Kleidung

Der heutige Tag ist weniger günstig für

  • Feste

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 

Wahlkampfauftakt der Piratenpartei SH zur Landtagswahl 2012 

Netzwerk Grundeinkommen über das BGE 


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4. Februar 2012 6 04 /02 /Februar /2012 20:56

Da hatte ich doch noch mein altes Terrarium im Keller stehen. Ganz verwaist sah es aus, seit ich meine Rotwangenschildkröten verkauft hatte. Die hatte mir eine deutsche Tante geschenkt. Sie besaß nämlich eine Brosche, die genau so aussah wie diese kleinen Schildkrötchen.

Das brachte sie auf eine famose Idee. Sie hatte sich - wieder einmal - mit meiner Stiefmutter in der Wolle gehabt. Diese rachsüchtige Tante wusste, dass meine "Mutter" sich vor Tieren furchtbar ekelte. Und alles daransetzte, Tiere wieder loszuwerden. 

Vögel können wegfliegen, Meerschweinchen & Co. können weglaufen. Also - traraaa,  die Idee! - mussten Wasserschildkröten her. Weil die nicht fliegen können. 

So kam ich zu den kleinen Kerlchen. Damals noch so groß wie ein Markstück. 

Meine "Mutter" wäre sie gern los geworden. Aber dafür hätte sie die Kleinen anfassen müssen. Sogar mit Handschuhen ekelte sie sich vor anderen Lebewesen (Da frage ich mich, wie meine Halbgeschwister gezeugt wurden ...)

Mir waren die Schildkröten auch verdächtig. Ich fragte mich: "Wie groß können die werden?" Da hatten sie schon die Größe meiner Handteller. Und als ich in einer Reptilienschau gar solche Viecher in Wärmflaschengröße entdeckte, habe ich sie schleunigst verkauft. Das Terrarium brachte ich in den Keller. Da stand es für längere Zeit.

Ich hauste inzwischen in der kleinen Einliegerwohnung im Hinterhaus. Die war eigentlich für meinen Halbbruder. Wenn der aus den USA zu Besuch kam, genügte ein Raum nicht für den "Kronprinzen". Da musste es schon eine eigene "Suite" sein. 

Nun bekamen meine "Eltern" ab und zu Besuch - und ich war eben nicht unsichtbar, wie es ihnen bestimmt lieber gewesen wäre. Eben weil sie jedesmal gefragt wurden "Und das ist also Ihre Tochter? Die sieht Ihnen ja überhaupt nicht ähnlich. Wo kommt sie denn her?"

Peinlich, das. Aber so kam ich zu meiner eigenen kleinen Bude. Und da setzte "Muttern" keinen Fuß hinein. Einmal wucherte da drin ein üppiger Pflanzendschungel, da könnten ja Spinnen drin sitzen! Und es gab ein großes Gehege für meinen kleinen Djen-Djen - mongolische Wüstenspringmaus - mit seinem Nachwuchs. Die würden meine "Mutter" bestimmt anfallen. 

Nun also das Terrarium. Immer, wenn ich in Detmold war, drückte ich mir fast die Nase am Schaufenster des Zooladens beim Bahnhof platt. So schöne Aquarien. Diese filigranen Pflanzen und die schwerelos wirkenden bunten Fische. Vor lauter Fischen verpasste ich mehrmals den letzten Bus nach "Hause" und musste laufen.

Für ein Warmwasserbecken hatte ich nicht genug Geld. So entstaubte ich das alte Terrarium und dichtete es ab. Die Wasserpflanzen besorgte ich mir an einer großen Quelle im Wald. Dass ich dabei erstmal gründlich "Baden ging", war ja klar. Das war  nämlich im Spätherbst. Murphys Gesetz! Wer je in so eine Quelle gefallen ist, weiß, wie mühsam es ist, da wieder raus zu kommen. Eben weil der Sand überall nachgibt. Man kann sich nirgends mit den Füssen abstützen.

Mit wassergefüllten Gummistiefeln kam ich schlotternd und triefend nach Haus. Aber ich hatte meine Pflanzen!

Dann die Fische. Der Zoohändler hat mich bestimmt ins Pfefferland gewünscht. Ich wollte einen Goldfisch und einen ganz bestimmten schwarzen Schleierschwanz haben.

Der versteckte sich unten links hinter einem dicken Stein. "Ich möchte diesen hier haben", sagte ich und zeigte auf den Fisch.

"Das haben wir gleich", tönte der Zoohändler, fuhrwerkte mit seinem Kescher rechts oben und fischte einen der Schleierschwänze heraus.

"Das ist der Verkehrte. Ich möchte diesen hier!"

 Der Verkäufer murmelte etwas und angelte den nächsten heraus. Wieder den Verkehrten!  Und so weiter.  Wie ein Zoohändler bei nur sechs schwarzen Schleierschwänzen immer den Falschen erwischen kann, ist mir schleierhaft.

Am Ende drückte er mir den kleinen Kescher in die Hand und knurrte: "Wenn du alles besser weißt, mach's doch selbst. Die Fische sind alle gleich. Da gibt's keine Unterschiede!"

"An deiner Stelle würde ich es mal mit einer Brille versuchen", dachte ich und zog mit meinem Schleierschwanz, dem Goldfisch und einer Dose Fischfutter ab.

Diesen Zooladen habe ich nie mehr betreten.

Und mit meinen Fischen war ich selig. Der Goldfisch war einfach nur schön. Aber der schwarze Schleierschwanz war etwas ganz Besonderes für mich. Ich nannte ihn Fritz. Von Anfang an war er zutraulich und schwamm in meine Hand, sobald ich sie ins Wasser hielt. Kam ich ins Zimmer, schwamm er an die Oberfläche, "Napp-napp-napp", schmatzte er mir entgegen, nahm das Futter aus meiner Hand und ließ sich sachte mit dem Finger antupfen. Davon konnte er nicht genug bekommen. 

Fische sollte man besser nicht streicheln, weil sie eine Art Schutzschicht über den Schuppen haben. Die sollte nicht kaputtgehen.

Dann zog ich nach Ansbach um. An den Wochenenden fuhr ich immer nach Detmold, weil da noch meine Tiere und Pflanzen waren. Nun musste "Mutter" zwangsläufig Expeditionen in meinen Zimmerdschungel mit den gefährlichen Bestien machen. Ich konnte ja nicht jeden Tag tausend Kilometer fahren, nur um zu füttern und die Blumen zu gießen.

Immerhin, das hat sie gewissenhaft erledigt. Sonst hätte nämlich eine Freundin von mir die Fütterei übernehmen müssen. Der größte Horror meiner "Eltern" war seit je her, dass womöglich Fremde bei uns ins Haus kommen könnten. 

So kümmerte sich meine "Mutter" um die Menagerie. Gleich am ersten Wochende fing sie an zu zetern: "Nur Scherereien hat man mit dir! Ich brauche jedesmal fast fünf Minuten für deinen Zoo! Das ist doch verplemperte Zeit! Und undankbar ist das Teufelszeug auch noch! Stell dir vor, ich komme mit der Futterdose zu den Fischen. Der Schwarze taucht auf, sieht mich - und dreht mir den Rücken zu! So eine Unverschämtheit!"

"Mutter, das ist ein Fisch. Die sind bestimmt nicht unverschämt. Komm, wir gehen jetzt rüber, dann füttere ich."

Gesagt, getan. Kaum öffnete ich die Tür, platschte es laut im Aquarium und das wohlbekannte "Napp-napp-napp" erklang. Fritz hatte mich tatsächlich erkannt, umschwamm meine Finger und stupste sie immer wieder an. Auch das Futter nahm er aus meiner Hand. Bis zuletzt mochte Fritz meine "Mutter" nicht leiden. 

Als ich nach Wochen eine Wohnung in Ansbach gefunden hatte, nahm ich als erstes Fritz samt Becken mit. Fritz bekam eine Oskartonne mit frischem Wasser und einer großen Wasserpflanze. Die Tonne schnallte ich auf dem Beifahrersitz an. 

Natürlich geriet ich mit dem voll gepackten Auto in eine Polizeikontrolle. Die Polizisten wurden von der Fritztonne geradezu magisch angezogen. Meine Papiere und der Kofferraum wurden unwichtig. Was war in dieser aufreizenden gelben Tonne? Schnaps vielleicht?

"Was befördern Sie in diesem Behältnis?", schnarrte der eine. Ich saß offenbar auf der Leitung und sah ihn nur verständnislos an.

"Was ist da drin? Öffnen Sie bitte den Deckel", kam ihm sein Kollege zu Hilfe.

Na gut, also Deckel auf, schon ging es los: "napp-napp-napp". Fritz hatte viel zu "erzählen". 

"Was ist das denn?", fragte der zweite Polizist.

"Das ist Fritz, mein zahmer Schleierschwanz", war die Antwort.

Die Polizisten lachten. Der eine sagte noch: "Gute Reise, Fritz". Dann durfte ich weiterfahren.

Zwar kamen wir noch gut in Ansbach an, aber dann fiel der arme Fritz einer tückischen Fischkrankheit zum Opfer. Die hatte der neue Schleierschwanz eingeschleppt, den ich gekauft hatte, damit Fritz nicht so allein war. Fritz - den freundlichen Fisch - werde ich nie vergessen.

Genauso sah mein Fritz aus. wie auf dem Video, das der Nutzer adeelj5 hochgeladen hat. Als ich dieses Video sah, fiel mir gleich mein Fritz ein.

Schleierschwänze


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4. Februar 2012 6 04 /02 /Februar /2012 20:30

Ja, das kommt selten vor! Da hat ^die slowenische Botschafterin Helena Drnovsek Zorko das Abkommen ACTA in Japan unterzeichnet, weil es ihre Regierung so wollte. Jetzt hat sich diese Politikerin bei den Bürgerinnen und Bürgern dafür entschuldigt!

Das ist wirklich neu - ich hoffe, dieses Beispiel macht Schule! Es gab in Slowenien viele Proteste. Vielleicht bekam auch deshalb diese Botschafterin kalte Füße. Jetzt jedenfalls ruft sie ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, gegen ACTA zu protestieren!

Quelle: futurezone.at Habe ACTA aus Unachtsamkeit unterzeichnet

Sie hat auch eine persönliche Stellungnahme ins Internet gestellt:

Quelle: META NOVO Why I signed ACTA

Ein riesengroßes Bravo für diese Tat!

ACTA - die geplante Totalzensur 

Wieso wurde und wird seit über zwei Jahren GEHEIM verhandelt? Und wer verhandelt da mit wem? Wieso erfahren wir Bürger nicht, was im Detail verhandelt wurde? Mit welchen Ergebnissen? Das wird schon seine Gründe haben!

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4. Februar 2012 6 04 /02 /Februar /2012 11:19

Berlin ist immer eine Reise wert - schon allein wegen des Kunsthauses Tacheles. Tacheles kommt aus dem Jiddischen und heißt so viel wie "Klartext sprechen". Und es gibt eine Künstlerinitiative, die 1990 dieses Haus besetzte. Wieso auch nicht?

Heute gibt es einen Verein - Tacheles e. V. und es gibt über 30 Künstlerateliers und Räume für Ausstellungen. So gab es sogar einen Mietvertrag mit der Stadt Berlin, der lief 2008 aus. Auf einen neuen Vertrag konnte man sich nicht einigen. Ja, 2009 meldete der Tacheles-Verein Insolvenz an, und einer der Gläubiger ist die HSH Nordbank, die drohte mit der Zwangsversteigerung.

Am 08.12.2011 war es so weit: Der Künstler Alexander Rodin wurde aus seinen Räumen verjagt, er durfte seinen persönlichen Besitz nicht mitnehmen - auch nicht fünfzehn seiner Bilder im Großformat. So tief ist Berlin gesunken! Da wird ein Künstler vertrieben - und seiner Bilder beraubt!

Tja, wer ist der Kultursenator von Berlin? Den kennen wir alle: In Personalunion mit dem Ersten Bürgermeister Klaus Wowereit! Und Wowereit hat wohl ein Schweigegelübde abgelegt, was Tacheles und Weißrussland angeht. Lieber lässt er es zu, dass dem weißrussischen Diktator ein Gefallen erwiesen wird, indem so - allen Menschenrechten zum Hohn - für Lukaschenko ein Oppositioneller vertrieben wird. Denn dieser Lukaschenko hat etwas gegen die Kunst von Alexander Rodin! Er gehört zur weißrussischen Opoosition. Und so etwas haben Diktatoren gar nicht gerne.

Ursula Reifenstein-Herbig bringt es auf den Punkt: "Einerseits haben wir alle Verständnis für die Faszination, die postsowjetische und postmaoistische Despoten auf sozialdemokratisches Führungspersonal wie Helmut Schmidt und Gerhard Schröder ausüben. Andererseits können wir Klaus Wowereit nur empfehlen, sich seine direkten und indirekten Gefährten auf seinem Weg ins Kanzleramt genau anzuschauen, damit sie ihm eines Tages nicht zum Verhängnis werden." 

Quelle: moderne21 Klaus Wowereit als Segen für Diktator Lukaschenko

Klaus Wowereit im Bundeskanzleramt? Dazu meint ein Kommentator zum vorgenannten Artikel: "Nur als Besucher!" Dem schließe ich mich voll an!

Erinnern wir uns, was der KGB mit Frauen der feministischen Gruppe FEMEN in Weißrussland anstellte:

Femen Stage Anti-KGB Protest In Belarus Kidnapped & Tortured, Terrorised & Stripped Naked

Arrested Exhibition Alexander Rodin 2011 Berlin

Und ein Berliner Kultursenator schweigt dazu! Und so einer will Bundeskanzler werden? Wohl doch nur im Wachsfigurenkabinett!

 

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3. Februar 2012 5 03 /02 /Februar /2012 22:01

Wer hätte das gedacht! Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk weigert sich, ACTA - das äußerst umstrittene Gesetz zum neuen Urheberrechtsabkommen zu ratifizieren. Grund: Die Internetgemeinde sei nicht gehört worden. Richtig so!

Von den deutschen Medien kaum berichtet, gab es heftige Proteste gegen ACTA. Menschen protestierten in vielen Städten gegen ACTA. Das zeigte Wirkung. Der Präsident persönlich forderte die Ombudsfrau für Menschenrechte auf, die vorgesehenen ACTA-Gesetze zu überprüfen, ob Rechte von Bürgrinnen und Bürgern verletzt werden.

Und Polen ist nicht das einzige europäische Land - auch in Österreich gibt es immer mehr Widerstand gegen ACTA - fast in allen Parteien. Diese Gesetze sind einfach zu schwammig formuliert, die Befürworter kontern, die Gesetze werden so ausgelegt, wie in den Verhandlungen besprochen. 

Ja, da gibt es nur ein Problem: Diese Verhandlungen waren geheim. Also wer weiß dann, was da wirklich verhandelt wurde! Dieses ACTA ist ein Versuch, ohne demokratische Legitimation ein globales Recht für wenige gegen viele durchzupeitschen. Für die weltweiten Großkonzerne ist Demokratie hinderlich - also wird versucht, ohne Demokratie auszukommen.

Immer mehr Politiker erkennen, dass sie sich selbst den Ast absägen, wenn sie für ACTA stimmen. Grund: Dann ist der Tag nicht mehr fern, dass eben diese Politiker überflüssig sind - für die Durchsetzung der Interessen der Großkonzerne und Superreichen, dann wird künftig ohne Politiker bestimmt. Und das dumme Volk hat zu spuren.

Jetzt liegt es am EU-Parlament, ACTA noch aufzuhalten. Hoffen wir, dass es nicht zu ACTA kommt. Denn das ist das Ende jeglicher Demokratie. Dann sind Milliarden von Menschen den sehr wenigen Weltkonzernen und den Superreichen gnadenlos ausgeliefert!

Proteste in Polen gegen ACTA (Anonymous)

Supportnet-Videos: Nach SOPA und PIPA jetzt Protestwelle gegen ACTA


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3. Februar 2012 5 03 /02 /Februar /2012 21:22

Heute, am 04.02.2012 steht der zunehmende Mond zunächst noch in den Zwillingen. Um 07:04 Uhr wechselt er in den Krebs. Das ist sein Nachthaus, da spüen wir die Wirkung des Mondes besonders nachts.

Mond in den Zwillingen, da hüpfen wir wie Schmettlinge von einem Thema zum anderen, ohne uns zu konzentrieren. In dieser Zeit sollten wir auch keine Vorhaben in Angriff nehmen, bei denen wir uns voll konzentrieren müssen.

Mond im Krebs, das sind Tage, da lassen wir es langsamer angehen - das bekommt uns nach den quirligen Zwillingstagen. Und wir werden besonders fürsorglich. Denken wir jedoch auch an uns selbst!

Der Mond ist absteigend. Jetzt beginnt wieder eine Zeit, in der wir "säen" - also wichtige Vorhaben vorbereiten sollten, um dann die Früchte beim nächsten aufsteigenden Monat zu "ernten".

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge eine Suppenkelle - für mich ein sehr gutes Zeichen! 


  • Mond im Trigon zum Saturn: Unsere Ziele erreichen wir mit Sorgfalt und Bedacht.
  • Mond im Trigon zum Neptun: Unsere blühende Phantasie lässt unsere Träume richtig deuten.
  • Mond im Quadrat zum Uranus: warnt uns vor Eigenwilligkeit und Problemen in unseren Beziehungen.
  • Mond im Sextil zum Jupiter: lässt uns auf materielle Gewinne hoffen - nützen wir das aus! 

Der heutige Tag ist günstig für 

  • alles, was mit Belohnung und Vollendung zu tun hat
  • das Ziehen von Grenzen - wir dürfen auch einmal Nein sagen
  • das Anlegen von Vorräten
  • Arbeiten mit Erde
  • die Rechtsperchung
  • Verträge
  • den Kauf von Kleidung

Der heutige Tag ist weniger günstig für

  • Feste

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 

Die Piraten - ein Haufen merkwürdiger Typen - offizieller Kinotrailer 

Das bedingungslose Grundeinkommen - Nur eine Utopie? 


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3. Februar 2012 5 03 /02 /Februar /2012 20:44

Letzte Woche rief eine Frau an. Sie klagte mir ihr Leid, sie hatte einen Migräneanfall hinter sich. Eine Freundin gab ihr den Rat, Belladonna zu nehmen. Aber es half nicht. Und ich erfuhr noch etwas: "Sie hat mich davor gewarnt, dich zu fragen."

"Wieso? Weil manche Dörfler mich für eine Hexe halten?"

"Nein, das nicht. Aber du bist doch Mongolin, da kannst du die deutsche Homöopathie gar nicht kennen."

"Wenn du meinst."

"Nein, ich meine das nicht. Was würdest du bei Migräne nehmen?2

"Die Frage ist falsch. Was ich nähme, muss ja nicht unbedingt dir helfen. Bei der Homöopathie ist jeder Mensch anders. Als erstes würde ich dich fragen, wann deine Migräne begonnen hat, morgens oder abends."

"Es war vormittags und wurde immer schlimmer."

"Und abends war sie fast weg?"

"Ja"

"Wo waren die Schmerzen schlimmer? Auf der linken oder der rechten Seite?"

Pause.

"Also, du stellst komische Fragen. Also, es begann rechts."

"Und hast du gefroren?"

"Stimmt!"

"Und hattest du auch deine Mens?"

"Woher weißt du das?"

"Das spielt keine Rolle, hattest du deine Mens oder nicht?"

"Ja, sie war ziemlich heftig diesmal."

"Sei froh, dass du sie noch bekommst in deinem Alter! Ich kenne Frauen, die jünger sind als du und bei denen die Mens ausbleibt. Also, Belladonna passt nur bedingt zu dir. Ich würde es mit Sanguinaria versuchen."

"Wie schreibt sich das?"

Ich buchstabierte es ihr. Sie wollte dann noch wissen, welche Potenz und wie oft sie das nehmen sollte. Bei solchen Fragen bekomme meist die Krise. "Das ist nicht so wichtig. Was du halt da hast oder was die Apotheke vorrätig hat. Hier meist die D6. Nimm am besten Tabletten. Löse eine Tablette in einem Glas Leitungswasser auf, rühre rum - aber mit einem Kunststofflöffel und trinke einen kleine Schluck, Und nicht gleich runterschlucken. Solange wie möglich im Mund behalten. Je länger du den Schluck im Mund behältst, desto schneller wirkt es."

Sie bedankte sich und wollte sich das Mittel besorgen - für den nächsten Migräneanfall. Heute rief sie an - voller Freude in der Stimme: "Heute früh hatte ich wieder einen Anfall, ich habe alles so gemacht, wie du mir geraten hast. Nach einer Stunde war die Migräne weg - so als wäre nichts gewesen. Ich danke dir!"

Da freute ich mich für sie. Migräne kann schon recht unangenehm sein.

Was wir nicht wissen - Wie wirkt Homöopathie


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3. Februar 2012 5 03 /02 /Februar /2012 19:46

Ja, unser entgelter Freiherr flog aus Connecticut nach Berlin und traf sich mit einem Piraten. Und zwar mit dem Piraten Stephan. Stephan wollte wissen, was so ein EU-Berater so macht. Der Freiherr soll sich ja im Auftrag der EU für die Freiheit im Internet einsetzen.

In Europa? Nein! In Europa wird es ACTA geben. Freiheit im Fernen Osten. In China beispielsweise. Man stelle sich vor: Die Chinesen twittern auch - aber Twitter verdient nichts - absolut nichts! Wieso? Weil die Chinesen ein eigenes Twitter haben - sie nennen es Weibo - und es ist sehr beliebt bei den Chinesen.

Das geht natürlich nicht! Freiheit für alle! Vor allem für die ausländischen Märkte. Ja, Twitter muss die Freiheit haben, auch in China benutzt zu werden. Das versteht die Denkfabrik, für die unser entgelter Freiherr ehrenamtlich "arbeitet", unter Freiheit! Auch Freiheit für Twitter!

Ja, da wollte Pirat Stephan das näher wissen und traf sich zu einem informellen Gespräch mit dem Freiherrn in Berlin - ganz auf neutralem Boden - in einem Café. Und da saßen beide und unterhielten sich. Und nach dem Café nahmen sie Bier - beide. Zumindest geschmacklich gab es eine gemeinsame Wellenlänge!

Vielleicht wurde der Freiherr nur deshalb losgeschickt, um sich den Piraten anzusehen, der den "Revolutionären" in Nordafrika beigesprungen ist. Ja, der offenbar geglaubt hat, dass es sich um spontane Revolutionen gehandelt hat. Es soll ja böse Zungen geben, die behaupten, dass diese "Revolutionen" von US-amerikanischen Denkfabriken aus vorbereitet und gelenkt wurden. 

Und da ist es doch sehr wichtig, einen Piraten kennenzulernen, der das glaubt. Vielleicht lässt er sich wieder einmal einspannen. Oder zu einer "Kooperation" mit den Denkfabriken übereden. Ein Versuch ist es wert!

Aber was fehlte an diesem Treffen, waren die Medien! Und dann kam am Ende des Gespräches zwischen den zwei Männern ein Paukenschlag: Angebliche Netzaktivisten warfen dem Freiherrn eine Torte ins Gesicht!

Der Freiherr atmete auf! Endlich steht er jetzt wieder in der deutschen Presse: Als Opfer eines Torten-Attentates! Wenn das kein Presserummel ist! Und er kann stolz in Facebook melden, dass er in Berlin dem Hungertod entkommen ist, wegen der Torte. Ja, richtig dankbar ist der Freiher für die geworfene Torte.

Ich für meinen Teil habe etwas gegen das Werfen von Torten. Nicht, dass ich es albern finde, sondern weil auch eine Torte etwas zum Essen ist. Und wer Nahrung missbraucht, gegen solche Menschen habe ich etwas. Ich kann nicht anders. In meiner Kindheit wurde ich so geprägt. Da war jeder Tag ein Kampf um das Essen - so habe ich mir angewöhnt, keine Nahrung zu verschwenden oder gar wegzuwerfen. Und auch nicht einem Mitmenschen ins Gesicht.

Quelle: WELT ONLINE Netzaktivisten drücken Guttenberg Torte ins GesicHT

Guttenberg in Berlin getortet! #OPCREAMSTORN


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2. Februar 2012 4 02 /02 /Februar /2012 22:27

Heute, am 03.02.2012 steht der zunehmende Mond in den Zwillingen.

Mond in den Zwillingen, da hüpfen wir wie Schmettlinge von einem Thema zum anderen, ohne uns zu konzentrieren. In dieser Zeit sollten wir auch keine Vorhaben in Angriff nehmen, bei denen wir uns voll konzentrieren müssen.

Der Mond ist absteigend. Jetzt beginnt wieder eine Zeit, in der wir "säen" - also wichtige Vorhaben vorbereiten sollten, um dann die Früchte beim nächsten aufsteigenden Monat zu "ernten".

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge eine Suppenkelle - für mich ein sehr gutes Zeichen! 


  • Mond im Trigon zur Sonne: verspricht uns Glück in allen Lebenslagen - nützen wir das aus!
  • Mond im Quadrat zum Mars: warnt uns vor Streit und Problemen in unseren herosexuellen Beziehungen.
  • Neptun wechselt in die Fische: Für die Astrologen beginnt ein neues Zeitalter. Das letzte Mal stand Neptun von 1847/48 bis 1861/62 in den Fischen. Erinnern wir uns an 1848 - an die deutsche Revolution! Wird sich die Geschichte für Deutschland wiederholen? Jedenfalls stehen uns bewegende Jahre bevor. Einen Vorgeschmack wird der 19.02.2012 uns geben, da steht die Sonne in Konjunktion mit Neptun und auch in den Fischen. Das kann ein wichtiges poltisches Ereignis ankündigen!
  • Mond im Quadrat zur Venus: warnt uns vor Problemen in unsren Beziehungen.

Der heutige Tag ist günstig für 

  • alles, was mit Belohnung und Vollendung zu tun hat
  • das Ziehen von Grenzen - wir dürfen auch einmal Nein sagen
  • das Anlegen von Vorräten
  • Arbeiten mit Erde
  • die Rechtsperchung
  • Verträge
  • den Kauf von Kleidung

Der heutige Tag ist weniger günstig für

  • Feste

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 

Auch die Piratenpartei steigt in die UFO - Forschung ein 2012

Sebastian Nerz (Bundesvorsitzender Piratenpartei D) - Meinungen • Programm • BGE (12.12.11)


 

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2. Februar 2012 4 02 /02 /Februar /2012 21:57

Über unseren Kater Murrli schrieb ich schon öfter. Vor über einem Jahr kam er zu uns - zusammen mit Wähli - zwei Kater, die im Tierheim furchtbar litten. Sie wollten von den Menschen nichts wissen. So kamen sie zu uns. Wir wollen ja auch nicht immer von den Mitmenschen etwas wissen.

Heute war es sehr kalt. Ich wollte gerade in den Stall gehen und öffnete die Haustür. Schwupp, flitzte Murrli in den Flur. Dann stellte er sich vor mein Arbeitszimmer und signalisierte mir: Ich will da rein! Na, gut, ich ließ ihm den Willen.

Wenn er im Haus ist, dann bewegt er sich sehr vorsichtig, wirft nichts um - er ist neugierig. Und dann sah er sich im Zimmer um. Ja, mir kam es vor, dass ihn die Bücherwand mit Fachliteratur geradezu magisch anzog. Ja, und da entdeckte in einem der unteren Regale ein Plätzchen, da standen nur kleinere Bücher, es war genug Platz für ihn.

Also kletterte er hinein und ließ sich nieder. Ganz zufrieden saß er in seiner "Regalhöhle". Das erinnerte mich an den Schriftsteller E. T. A. Hoffmann und seinen satirischen Roman "Lebensansichten des Katers Murr".

Ich musste dann in den Stall. Ich ließ ihn im Zimmer, sperrte jedoch ab. Und als ich zurückkehrte, da saß Murrli immer noch in seinem Regal und beschaute voller Staunen, was seine zweibeinige Katze wie ich so alles braucht. 

Was hat ihn so angezogen? Ich vermute, er hat gleich festgestellt, dass ich die Fachbücher oft in die Hand nehme - also riechen sie besonders nach mir. Ja, ich schlage oft in der Fachliteratur nach - das gebe ich zu.

Einmal bin ich ja deswegen regelrecht beschimpft worden, da entrüstete sich eine Besucherin: "Du bist gar keine richtige Schamanin, wenn du so viel Bücher brauchst!"

Ja, diese Tante stellte sich wohl als Schamanin eine Frau vor, die Lebewesen nur mit dem Schnippen der Finger heilt. Oder so. Das ist ja viel angenehmer als das permanente Lernen und auf dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu sein.

Ich werde auch oft gefragt: "Wieso brauchst du überhaupt Bücher? Das steht doch alles im Internet!" Leider nein, viele Fachinformationen finde ich nicht im Internet. Grund: Fundierte Fachliteratur erscheint nur in ganz kleinen Auflagen. Und für solche Kleinauflagen interessiert sich der Gigant Google nicht. 

Deshalb findet auch Google längst nicht alles! Und ich muss immer wieder schmunzeln, wenn ich einer Kundin etwas erkläre und sie dann sagt: "Da schaue ich im Internet nach, ob das stimmt!" Und dann später sich entrüstet: "Woher weiß du das, im Internet habe ich das nicht gefunden!"

Ich werde immer wieder gefragt: "Wieso schreibst du keine Bücher über dein Wissen?"

Die Antwort ist einfach: Ich habe Angst, dass es mir so geht, wie dem Verfasser des Homöopathischen Hausarzt - Dr. Constantin Hering. Er war ja einige Zeit in Südamerika als Arzt in einer Missionsstation tätig, dann musste er zurück nach Europa. Seine Patienten waren traurig darüber, dass er sie verlassen musste. Er tröstete sie: Ich schreibe euch alles auf.

Anfangs meinte er, auf 50 bis 60 Seiten passe sein medizinisches Wissen und seine Erfahrungen. Meine Ausgabe aus dem Jahr 1949 umfasst über 500 Seiten

"Organon der Heilkunst" von Samuel Hahnemann, Organon of medicine, Homöopathie, homoeopathy


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  • : Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
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