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13. September 2011 2 13 /09 /September /2011 23:32

Heute rief mich eine junge Frau an, sie hat etwas gebayert, ich finde das immer schön - so richtig sympathisch! Zunächst wollte sie wissen: "Sie sind doch die Schriftstellerin?" Ich bejahte. Dann stellte sich heraus, dass sie meinen Blog regelmäßig liest, aufs Gymnasium geht und bei einem Theaterprojekt mitmacht.

"Ich habe Ihre Glosse gelesen, die über den Zensus. Da habe ich mir gedacht, dass wir das bei uns in der Schule aufführen. Haben Sie etwas dagegen?" - "Natürlich nicht, wenn die Schulleitung einverstanden ist. Bei politischen Themen reagieren sie manchmal komisch."

"Unser Direx nicht, der betont immer, dass die politische Bildung sehr wichtig ist! Ich habe auch Ihr Buch gelesen, es ist extrem spannend. Ist das alles wirklich passiert?"

"Ja, wirklich! Aber ich habe es ja überlebt! Anscheinend ziehe ich komische Ereignisse an", scherzte ich. Ich erzählte, dass in einem Ansbacher Gymnasium mein Buch in einer Klasse Schullektüre ist - die Schüler entschieden sich dafür! Da stellte sie noch einige Fragen, keine üblichen Fragen, daran merkte ich, dass sie ein junger kritischer Mensch ist.

Wir kamen dann ins Plaudern, ich steuerte auch einige Anekdoten aus meiner Schul- und Studentenzeit bei, wir lachten beide. Und plötzlich waren wir beim Du. Ganz unkompliziert.

Und dann kam die Frage: "Wenn das mit dem Projekt klappt, kommst du dann zur Aufführung?"

Da fühlte ich mich geehrt: "Gerne, da freue ich mich schon darauf!"

Sie schlug dann vor: "Und anschließend machen wir noch eine Podiumsdiskussion."

"Das wird gewiss lustig!" meinte ich.

"Bestimmt! Du bist gar nicht eingebildet, mit dir kann man ganz normal reden! Das erzähle ich auch den anderen."

Das war ein sehr erfreuliches Gespräch. Da bin ich ja gespannt, ob es zu einer Aufführung kommt. Wenn auch "nur" in einer Schule. Was heißt hier "nur"? Gerade junge Menschen sind meistens viel kritischer als Erwachsene. Und das ist gut so!

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13. September 2011 2 13 /09 /September /2011 21:04

Heute, am 14.09.2011 steht der abnehmende Mond im Widder.

Mond im Widder, da handeln wir wie ein Energiebündel, also spontan, aber dennoch unserer Verantwortung bewusst! Voller Begeisterung beginnen wir neue Vorhaben und ziehen sie durch. Das ist die Zeit, um mit Schwierigkeiten fertig zu werden.

Der Mond ist aufsteigend. Jetzt können wir wieder "ernten" - die Früchte unserer Vorarbeit "einfahren". Aber auch im realen Landleben wirkt sich dies aus: Obst und Gemüse, das in dieser Zeit geerntet wird, schmeckt saftiger und ist gehaltsvoller.

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge ein Erntekorb -  für mich ein gutes Zeichen! 


  • Mond in Opposition zum Saturn: warnt uns vor Melancholie und Eigensinn. Und vor Problemem in unseren Beziehungen.
  • Mond im Trigon zur Himmelsmitte: Wir sind hilfsbereit, das ist gut so, jedoch seien wir gewarnt, es gibt immer wieder Menschen, die unsere Hilfsbereitschaft schamlos ausnützen!

Der heutige Tag ist günstig für 

  • das Beseitigen von Verbrauchtem
  • das EIntreiben von noch ausstehenden Rechnungen
  • Besuche, die wir lange vor uns hergeschoben haben
  • Verträge

Der heutige Tag ist weniger günstig für

  • das Kaufen von Kleidung

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 

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12. September 2011 1 12 /09 /September /2011 23:53

Gestern fanden Kommunalwahlen statt - in Niedersachsen. Und es gab einen Gewinner - die Grünen! Und sie haben es verdient! Die Menschen in Deutschland haben die Schnauze gestrichen voll - von der Atomenergie!

Auch in Hessen gab es Kommunalwahlen: Die Grünen sind gleich dreifacher Sieger des Wahlsonntags. Landesweit liegen die Grünen dort bei rund 20 Prozent. Wer hätte das vor einem Jahr noch gedacht?

Zwei Pressestimmen:

stern.de Höhenflug der Grünen geht weiter: "Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis verlor die CDU bei den Kommunalwahlen 4,3 Prozentpunkte und kam auf 37 Prozent. Die SPD verbuchte leichte Verluste und erzielte 34,9 Prozent, 1,7 Prozentpunkte weniger als 2006. Die Grünen konnten ihr Ergebnis von vor fünf Jahren mit 14,3 Prozent fast verdoppeln - 2006 waren es 7,8 Prozent gewesen. Verlierer ist auch in Niedersachsen landesweit die FDP: Sie kam nur noch auf 3,4 Prozent, 2006 waren es noch 6,7 Prozent. Die Linke legte um 1,5 Prozentpunkte auf 2,4 Prozent zu."

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG Piraten entern Kommunalparlamente: "Starke Piraten: „Am 11. September entern wir die Kommunalpolitik“, verkündeten die Vertreter der Piratenpartei vor der Wahl im Internet. Es blieb keine leere „Drohung“: 141021 Stimmen sammelten sie für Kreistage und Gemeinderäte; damit reichte es für die junge Partei auf Anhieb zu 42 Mandaten, darunter je zwei in der Regionsversammlung und im Stadtrat Hannover sowie in den Stadträten Wolfsburg und Delmenhorst. Dort lag auch die Hochburg der Piraten mit 4,8 Prozent."

Der Erfolg der Piraten wundert mich nicht! Da wolle sich der neue Bundesinnenminister profilieren und gleich den Bloggern einen Maulkorb verpassen - jetzt bekamen die Schwarzen die Quittung dafür!

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12. September 2011 1 12 /09 /September /2011 23:44

Was war doch Japan für ein atomfreundliches Land - vor den GAUs in Fukushima. Nach nur sechs Monaten ist die Stimmung der Bevölkerung umgeschwenkt: Zwei Drittel alle Gemeinden wollen kein Atomkraftwerk mehr!

Immer mehr Menschen sind dafür,  bestehende Atomanlagen früher abzuschalten. Da mag die weltweite Atomlobby sich noch so aufführen, sie steht auf verlorenem Posten! Immer mehr Japaner demonstrieren Atomkraftwerke - wer hätte das gedacht!

Hierzu einige Pressesplitter:

SPIEGEL ONLINE Ein Ex-Atomstaat trägt Trauer: "Tiefe Trauer, gemischt mit Zorn: Japan gedenkt der Erdbeben-Katastrophe vor einem halben Jahr. In Tokio demonstrierten mehr als 2000 Menschen gegen Atomkraft - mit der strahlenden AKW-Ruine Fukushima wird das Land noch Jahrzehnte zu kämpfen haben."

Rote Fahne News Demonstrationen in Japan: "12.09.11 - Tausende demonstrierten am Sonntag, ein halbes Jahr nach der verheerenden Atomkatastrophe von Fukushima vom 3. März, unter anderem in Tokio für die sofortige Stilllegung aller japanischen Atomkraftwerke und Umstieg auf erneuerbare Energiequellen. Sie versammelten sich vor der Zentrale des Kraftwerksbetreibers Tepco und bildeten eine Menschenkette um das Wirtschaftsministerium. Die Demonstranten forderten von der Regierung unter dem neuen Ministerpräsidenten Yoshihiko Noda, dass keiner der vorübergehend stillgelegten Reaktoren wieder angefahren werden dürfe. Derzeit sind in Japan 43 der insgesamt 54 Atomkraftwerke nicht am Netz."

derStandard.at Japaner wollen keine neuen Atomkraftwerke: "Tokio - Sechs Monate nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist aus dem einst atomkraftfreundlichen Japan ein Land von Kernenergie-Gegnern geworden. Zwei Drittel aller Kommunen wollen keine neuen Atomkraftwerke, geht aus einer am Sonntag von der Nachrichtenagentur Kyodo veröffentlichten Umfrage hervor. 27 Prozent der Gemeindevorsteher sprachen sich dafür aus, existierende Atommeiler früher vom Netz zu nehmen. Nur 17 Prozent der Befragten würden den Bau neuer Kraftwerke in ihren Gemeinden erlauben - und auch dann nur mit verbesserten Sicherheitsmaßnahmen."

ORF.at: Japaner gegen neue Atomkraftwerke: "Sechs Monate nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist aus dem einst atomkraftfreundlichen Japan ein Land von Kernenergiegegnern geworden. Zwei Drittel aller Kommunen wollen keine neuen Atomkraftwerke, geht aus einer heute von der Nachrichtenagentur Kyodo veröffentlichten Umfrage hervor."

derStandard.at: Atomkraft nicht mehr wettbewerbsfähig: "Trittins Partei hatte am vergangenen Wochenende bei den Kommunalwahlen in seiner Heimat Niedersachsen große Zuwächse gefeiert. Mit ein Grund für so manchen Wahlerfolg in Deutschland ist das starke Auftreten gegen Atomkraft, zuletzt wieder angeheizt durch die Reaktorkatastrophe in Fukushima."

YouTube Widerstand gegen Atomkraft in Japan wächst

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12. September 2011 1 12 /09 /September /2011 23:05

In Frankreich gibt es nördlich von Avignon die stillgelegte Atomanlage Marcoule - mehrere Reaktoren - allesamt stillgelegt. Und dort gibt es eine Verbrennungsanlage für schwach radioaktiven Abfall wie Arbeitskleidung etc.

Heute flog ein Verbrennungsofen in die Luft, ein Arbeiter gleich tot, vier weitere schwer verletzt.  Sechs Monate nach Fukushima sind auch in Frankreich die Menschen sensibilisiert - was Atomanlagen angeht. So beeilte sich eine Sprecherin der Anlage, öffentlich zu verkünden, dass möglicherweise Radioaktivität in die Atmosphäre gelangt seien.

In der Schweiz reagierten gleich die Behörden, sie fragten die Wetterfrösche, ob da eine radioaktive Wolke in Richtung Schweiz ziehen könne. Dann gab es Entwarnung.

Auch in Frankreich: Angeblich keine Radioaktiviät ausgetreten! Sollen wir das glauben? Oder soll die Bevölkerung nur beruhigt werden? Gerade in Frankreich - eine Nation, die bisher sehr atomfreundlich eingestellt war. 

Was wird wie verbrannt? WELT ONLINE schreibt: "In der betroffenen Anlage, die von der EDF-Tochter Socodei betrieben wird, werden schwach radioaktive Abfälle verbrannt oder eingeschmolzen. Die Reste werden zusammengepresst und dann in ein Zwischenlager für Atomabfälle gebracht."

Hmm, wenn ich mir das so vorstelle, da wird zum Beispiel Arbeitskleidung verbrannt, dabei entsteht Rauch, aber auch Abgase, also entfleuchen Rußteilchen in die Atmosphäre ... Und wie soll ich mir das "Einschmelzen" vorstellen? Ja, und was heißt dann "Zwischenlager"? Dass es nicht einmal für diese schwach radioaktiven Abfälle ein Endlager gibt?

Ist diese Menschheit noch zu retten? Nein, sie ist nicht mehr zu retten! Da wurde von Anfang an bei der Entwicklung und dem Bau von Kernkraftwerken das Problem der Endlagerung von strahlenden Abfällen immer wieder vor sich hergeschoben - eben verlagert. Wie dumm können Menschen sein? Offensichtlich noch dümmer!

Was ist von Managern, von Politikern zu halten, die die existentielle Frage der Endlagerung von Atommüll nicht lösen wollen? Vielleicht ist dieses Problem nie lösbar?! Und die Entscheidungsträger wissen das, wollen jedoch die Bevölkerung in Unkenntnis lassen?! Das ist durchaus anzunehmen.

Und auch die Verniedlichung der Sprache wird wieder eingesetzt. Aus dem "Atomunfall" wird ein "Industrieunfall" ... - als ob sich die aufgeschreckte Bevölkerung dadurch beruhigen ließe. Ja, immer mehr Menschen sind sehr sensibilisiert, was Störungen in Atomanlagen angeht. 

Und wieder lügen die Aufsichtsbehörden die betroffene Bevölkerung an. Das schreibt jedenfalls die Frankfurter Rundschau:

"Das verseuchte Wasser war zum Teil in der Anlage selbst in den Boden eingedrungen, während eine noch unbekannte Menge in die beiden Flüsse Gaffière und Lauzon und anschließend in die Rhone floss. Die Präfekten der Départements Vaucluse und Drôme untersagten daraufhin die Wasserentnahme sowie das Baden und Fischen in den Gewässern und auch den Betrieb eigener Brunnen in der Gegend, nannten aber keine exakten Strahlungswerte. Auch die Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen in der Gegend ist bis auf weiteres verboten."

Ich sage nur, Japan lässt grüßen! Was muss denn noch passieren, bis diese Menschheit aufwacht?! 

Ist ein Mensch wie Sarkozy noch ernst zu nehmen, der weitere Atommeiler in Frankreich bauen will? Wie lange will er noch weiterhin der erste Atomanbeter sein? Bis ihn die Franzosen ins Endlager für hirnverbrannte abgewählte Präsidenten schicken. 

Übrigens, BLICK.ch schreibt:

"Das letzte Kraftwerk, ein sogenannter Schneller Brüter, stellte 2010 den Betrieb ein. Im vergangenen März hatte es einen Zwischenfall in Marcoule gegeben, den die Atomaufsicht nachträglich auf Stufe zwei eingestuft hatte."

Und der BLICK.ch schreibt in einem anderen Artikel:

"Der Ensi-Sprecher hat von Anfang an aber betont: «Die Explosion hat nicht in der Fabrik für MOX-Brennstäbe stattgefunden." MOX-Brennstäbe, bestehend aus einem Uran-Plutonium-Gemisch, werden vom staatlichen Atomkonzern Areva in Marcoule aus Uran-Brennstäben aufbereitet."

Erinnern wir uns, Plutonium ist hochgiftig! Was ist, wenn es bei den MOX-Brennstäben brennt? Aber das ist ja nur ein zu vernachlässigendes Restrisiko ...

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12. September 2011 1 12 /09 /September /2011 18:59

Heute, am 13.09.2011 steht der abnehmende Mond zunächst in den Fischen. Um 08:00 wechselt er in den Widder.

Mond in den Fischen, das ist eine Zeit für Träume und Träumereien. Eine Zeit für Meditation und Kontemplation. Wir versenken uns in uns selbst. Auch dies muss einmal sein.

Mond im Widder, da handeln wir wie ein Energiebündel, also spontan, aber dennoch unserer Verantwortung bewusst! Voller Begeisterung beginnen wir neue Vorhaben und ziehen sie durch. Das ist die Zeit, um mit Schwierigkeiten fertig zu werden.

Der Mond ist aufsteigend. Jetzt können wir wieder "ernten" - die Früchte unserer Vorarbeit "einfahren". Aber auch im realen Landleben wirkt sich dies aus: Obst und Gemüse, das in dieser Zeit geerntet wird, schmeckt saftiger und ist gehaltsvoller.

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge ein Komet mit einem sehr langen Schweif -  für mich ein sehr gutes Zeichen! 


  • Mond im Trigon zum Mars: Wir handeln voller Kraft und tatkräftig.
  • Mond in Opposition zur Venus: warnt speziell uns Frauen vor Krankheiten. Und auch vor Problemen in unseren Beziehungen.
  • Mond in Konjunktion zum Uranus: verspricht uns romantische Zeiten, die unsere Beziehungen bereichern.
  • Mond im Quadrat zum Pluto: warnt uns vor Depressionen - es besteht jedoch kein Anlass dafür.

Der heutige Tag ist günstig für 

  • das Zusammensetzen von vielen Details zu einem in sich schlüssigen Ganzen - besonders im übertragenen Sinn
  • den Abschluss von Verträgen
  • ein Glücksspiel
  • die Suche nach Schätzen - auch im übertragenen Sinne

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 

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11. September 2011 7 11 /09 /September /2011 22:37

Heute, am 12.09.2011 steht der zunächst zunehmende Mond in den Fischen. Ihm gegenüber in der Jungfrau die Sonne - also in Opposition. Und um 11:27 Uhr ist Vollmond. Danach ist der Mond wieder abnehmend.

Mond in den Fischen, das ist eine Zeit für Träume und Träumereien. Eine Zeit für Meditation und Konteplation. Wir versenken uns in uns selbst. Auch dies muss einmal sein.

Der Mond ist aufsteigend. Jetzt können wir wieder "ernten" - die Früchte unserer Vorarbeit "einfahren". Aber auch im realen Landleben wirkt sich dies aus: Obst und Gemüse, das in dieser Zeit geerntet wird, schmeckt saftiger und ist gehaltsvoller.

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge ein Drachen -  für mich ein sehr gutes Zeichen! 


  • Merkur im Trigon zum Pluto: ein guter Aspekt speziell für Redner, Schriftsteller und Schauspieler - es sind Erfolge zu erwarten!
  • Mond in Opposition zur Sonne: warnt uns Streitereien in der Familie. Dieser Vollmond bildet eine Achse Jungfrau - Fische, sie symbolisiert Gegensätze wie Wissenschaft und Spiritualität, Wisssen und Glauben, Vorsorge und Vertrauen. Dieser Vollmond steht auch im Quadrat zu den beiden Mondknoten, das unterstreicht die Bedeutung zu Menschen. Dieser Vollmond möchte uns eine Möglichkeit des Ausgleichs geben - zusammen mit den Menschen.
  • Mond in Konjunktion zu Lilith: Dieser Vollmond ist besonders günstig für uns Frauen!

Der heutige Tag ist günstig für 

  • alles, was uns bisher verschlossen war - heute wird es geöffnet - vor allem im übertragenen Sinn
  • den Start von neuen Vorhaben
  • Verträge
  • Friedhofsbesuche#mce_temp_url#

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 

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11. September 2011 7 11 /09 /September /2011 15:07

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ERSTER AKT:
Der Erhebungsbeamte

Es ist Mai, ich bin bei der Stallarbeit. Draußen gießt es in Strömen. Da kommt ein Auto angerattert, ein etwas beleibter Mann steigt aus, schreitet zu meiner Stalltür und baut sich auf.

Mann (Befehlston): "Ich komme vom Landrat, wegen der Umfrage!" 

Ich schaue mir den Typen an. Keine Regenjacke, dafür ein Hemd mit zerrissenem Ärmel.

Ich  (zweifelnd): "Haben Sie denn einen Ausweis?" 

Er: "Muss ich suchen" (kramt in seinen Taschen)

Dann hält er mir seinen Personalausweis unter die Nase, anfassen darf ich seinen Ausweis nicht!

Ich (sehr zweifelnd): "Und Sie sind Erhebungsbeauftragter?" 

Er: "Jawoll! Ich bin Erhebungsbeamter! Und jetzt müssen wir den Frageboden ausfüllen!"

Ich (im Babyton): "Lassen Sie den Fragebogen da, ich kann schon lesen und schreiben und den Fragebogen alleine ausfüllen!"

Er: "So, aber ich muss wissen, was Sie eintragen!"

Ich: "Jetzt geben Sie mir schon den Fragebogen, ich setze mich nachher an den Computer!"

Er: "So einfach geht das nicht, ich muss vorher ihre Fragebogennummer aufschreiben und ihren Code!"

Er zückt sein Notizbuch, schreibt etwas vom Fragebogen ab und verschwindet.

ZWEITER AKT:
Die Erfassung

Den Fragebogen lege ich im Stall auf einen Futtersack, da kommt ein Windstoß, der Bogen landet in der Abflussrinne für Gülle und bekommt einige Flecken ab.

Ich (murmelnd): "Das passt zusammen!" 

Dann versorge ich die Tiere und gehe ins Haus, wasche mir die Hände und setze mich gleich an den Computer.

Ich rufe die Webseite auf, tippe die Nummer des Fragebogens ab und den Aktivierungscode.

Ich (fragend murmelnd): "Ist das jetzt ein großes O oder eine Null?" 

Ich entscheide mich für ein großes O.

Ich (überrascht): "Glück gehabt!" 

Die aufgrufene Seite geruht zu antworten, die Fragen erscheinen.

Ich: "Das ist ja kinderleicht! Wozu brauchen die Erhebungsbeauftragte?"

Also flugs alle Fragen beantwortet - die meisten wurden ja - da unzutreffend - übersprungen.

Abschließend:

Ich (ahnungsvoll): "So, jetzt den Ausdruck! Wer weiß, wozu das gut ist! 

DRITTER AKT:
Die erste Mahnung

Mittlerweile ist Ende Juli, ein großer Umschlag steckt im Briefkasten.

Ich (seufzend): "Was will das Landratsamt jetzt schon wieder von mir? Im Zweifelsfalle Geld!" 

Ich öffne den Umschlag und lese, dass die Erhebungsstelle im Landratsamt noch keinen ausgefüllten Fragebogen erhalten habe.

Ich: "So ein Quatsch! Den habe ich doch längt im Computer eingetragen!"

und suche nach dem Ausdruck.

Ich: "Klar! Mit Datum!"

Anruf bei der Erhebungsstelle, ein junger Mann meldet sich.

Ich: "Ich habe heute eine Mahnung von Ihnen erhalten, ich hätte den Fragebogen noch nicht abgegeben. Aber das kann nicht sein, ich habe sogar einen Ausdruck von meinem Eintrag!"

Junger Mann: "Aber wir können auf Ihre Daten nicht zugreifen! Sie müssen deshalb den Fragebogen ausfüllen. Aber ich bin kulant, sie müssen das Antwortkuvert nicht frankieren!"

Ich: "Wieso soll ich das noch einmal ausfüllen? Einmal genügt doch!"

Junger Mann: "Aber wir können nicht darauf zugreifen, das Programm meldet zwar, dass Sie den Fragebogen abgesandt haben, aber wir sehen ihn hier nicht!"

Ich: "Das ist nicht mein Problem!"

Junger Mann (im scharfen Ton): "Sie sind gezwungen, den Fragebogen auszufüllen und uns zu schicken. Wenn Sie das unterlassen, erhalten Sie eine Ordnungsstrafe von bis zu 50.000 Euro. Wegen mangelnder Mitwirkunsgpflicht! Also, überlegen Sie sich das gut!"

Ich: "Aber hier steht, ich zitiere: Sie können die Angaben auch im Rahmen einer Online-Meldung abgeben."

Junger Mann: "Wo steht das?"

Ich (süffisant): "Auf der Rückseite Ihres Briefes!"

Junger Mann (versuchter Befehlston): "Das interessiert mich nicht! Ich brauche Ihren Fragebogen, damit ich ihn eintippen kann! Wenn Sie keinen Fragebiogen schicken, setzt es ein Zwangsgeld!"

Ich: "Das werden wir sehen. Auf Wiederhören!"

VIERTER AKT:
Bundesamt für Statistik, Wiesbaden

Ich setze mich wieder an den Computer, rufe die Webseite auf und tippe Nummer und Code ein.

Ich (murmelnd): "Das Programm akzeptiert meine Eingaben nicht mehr - irgendwie logisch, ich bin ja schon erfasst."

Ich suche mir die Nummer des Bundesamtes für Statistik in Wiesbaden und erzähle meine Geschichte einer Frau:

Ich: "Ich wollte den Fragebogen neu eintippen, aber das Programm akzeptiert keine Eingaben mehr!"

Frau: "Das geht auch nicht! Aus Datenschutzgründen darf nur einmal erfasst werden!"

Ich: "Das leuchtet mir ein. Aber im Landratsamt können sie auf meine Daten angeblich nicht zugreifen!"

Frau (zögernd): "Ja, solche Fehler sind uns bekannt. Im Freistaat Sachsen da können die Erhebungsstellen die eingetragenen Fragebögen zwar aufrufen, aber dann bleibt der Bildschirm dunkel!"

Ich: "Da kann doch ich nichts dafür!"

Frau: "Wo wohnen Sie?"

Ich: "In Bayern."

Frau: "Dann wenden Sie sich an das Landesamt für Statistik, das sitzt in Fürth, ich gebe Ihnen die Nummer."

So geschieht es. 

FÜNFTER AKT:
Das Landesamt für Statistik, Fürth

Mit der Nummer bewaffnet, rufe ich im Landesamt für Statistik in Fürth an und erzähle meine Geschichte - wieder einer Frau:

Ich: "Wenn ich nicht den Fragebogen erneut ausfülle, dann droht die Erhebungsstelle mit Zwangsgeld!"

Frau: "Dazu ist die Erhebungsstelle berechtigt, weil Sie gegen Ihre Mitwirkungspflicht verstoßen."

Ich: "Ich habe nicht gegen die Mitwirkungspflicht verstoßen, ich habe den Fragebogen ausgefüllt und erfasst!"

Frau: "Ich gebe Ihnen einen guten Rat, die Erhebungsstelle sitzt am längeren Hebel. Füllen Sie den Fragebogen aus und schicken Sie ihn ins Landratsamt. Diese Art der Erhebung funktioniert jedenfalls."

Ich: "Soll das heißen, dass die Online-Erfassung nicht funktioniert? Und was ist mit meinen bereits erfassten Daten? Schwirren die irgendwo im weltweiten digitalen Nirwana herum?"

Frau: "Ich weiß nicht, wo der Fehler liegt."

Ich: "Wenn nicht bekannt ist, wo die Fehlerursache liegt, dann habe ich kein Vertrauen zu der Art und Weise, wie Sie den Datenschutz handhaben."

Frau: "Ich werde die Erhebungsstelle im Landratsamt anrufen, Sie erhalten Bescheid!"

SECHSTER AKT:
Der Datenschutzbeauftragte für Bayern, München

Wieder suche ich mir eine Nummer heraus, diesmal für den Datenschutzbeauftragten für Bayern. Und rufe an. Und erzähle meine Geschichte - einem gemütlich wirkenden Münchner.

Ich: "Und ich soll sogar Zwangsgeld bezahlen, weil ich angeblich gegen meine Mitwirkungspflicht verstoße!"

Datenschützer: "Sie brauchen natürlich kein Zwangsgeld zu bezahlen, Sie haben nicht gegen die Mitwirkungspflicht verstoßen. Das Problem dürfte in der Erhebungsstelle im Landratsamt liegen. Schreiben Sie alles auf und schicken Sie uns den gesamten Vorgang. Wir werden der Sache nachgehen."

SIEBTER AKT:
Erhebungsstelle im Landratsamt

Im August erhalte ich eine Kopie des bereits bekannten Mahnungsschreibens. Ich setze mich - wieder einmal - an den Computer und will den Fragebogen eingeben. Diesmal geruht der Computer, sowohl Nummer als auch Code anzunehmen. Also tippe ich die Eingaben von meiner ausgedruckten Ersteingabe noch mal ein.

Ich (murmelnd): "Wieso erscheint da kein Hinweis, dass die Daten bereits vorliegen?"

Ich erfasse alles - mittlerweile habe ich ja schon Übung und drucke noch einmal aus. Dann rufe ich die Erhebungsstelle an, eine Frau meldet sich:

Frau: "Mein Kollege hat mir gerade gemeldet, dass sie soeben die Daten erfassen."

Ich (perplex): "Wieso? Werde ich von der Erhebungsstelle überwacht?"

Frau (stotternd): "Ich wollte sagen, dass mir der Kollege mitteilte, dass sie den Fragebogen online ausgefüllt haben."

Ich: "Vorhin haben Sie sich aber ganz anders ausgedrückt. Aber sei es wie es sei, weil ich Sie gerade an der Strippe habe, eine Frage: Ist der Erhebungsbeauftragte berechtigt, die Daten von dem Fragebogen abzuschreiben? Auch den Aktivierungscode?"

Frau (schnaufend): "Nein, natürlich nicht! Aber selbst wenn er das gemacht hat, die Daten sind vertraulich! Er ist ja Erhebungsbeauftragter und wurde ausgebildet."

Ich: "Auch in Sachen Datenschutz?"

Frau: "Selbszverständlich!"

Ich: "Und wo sind meine Daten gelandet, die ich das erste Mal eingegeben hatte?"

Frau (stammelnd): "Das entzieht sich meiner Kenntnis." (Pause, dann festere Stimme) "Ich rate Ihnen, lassen sie das alles auf sich beruhen, wir haben Ihre Daten!"

Ich: "Und ich habe Ruhe vor Ihnen?"

Frau: "Vorerst ja!" (legt auf)

Ich (murmelnd): "Hört sich an wie eine Drohung ... Bin mal gespannt, was als nächstes kommt!"

 

 

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10. September 2011 6 10 /09 /September /2011 23:36

CDU - das stand ja früher mal für Christliche Demokratische Union. Heute dagegen bietet sich direkt an, das "christliche" durch "Comedy" zu ersetzen: "Comedy der Demokratischen Union"! Wie denn das? Seit wann ist die CDU zum Lachen? Doch - was da auf der Insel Rügen passiert ist.

Da waren ja die Landtagswahlen - auch im Wahlbezirk auf der Insel Rügen. Da hatte die CDU einen Direktkandidaten aufgestellt - Udo Thimm. Leider ist er kurzfristig verstorben. Nun, das war eine Chance für seinen Nachrücker: Thomas Gens. Also wurden für den Nachwahltermin am 18. September 2011 neue Stimmzettel gedruckt - mit dem Namen dieses Kandidaten.

Aber: Dieser Thomas Gens war nicht immer Mitglied der CDU. Ja, früher war er bei der DVU - also bei einer rechtsradikalen Partei. Nicht nur als Mitläufer, nein, von 1998 bis 2002 war er Mitglied - zeitweise auch Vorstand im Kreis- und auch Landesverband. Heute ist er auch Bürgermeister auf der Nachbarinsel Hiddensee.

Als das ruchbar wurde, dass der Kandidat früher bei einer rechtsradikalen Partei war, schloss ihn die CDU aus der Partei aus. Und dann wollten sie neue Stimmzettel drucken. Aber die Landeswahlleitung schüttelte den Kopf: die Widerspruchsfrist sei abgelaufen. 

Der Kandidat kandidiert weiterhin - und kann auch gewählt werden - schließlich steht sein Name auf den Stimmzetteln. Ja, und wenn er gewählt wird, was dann? Dann sitzt er als Direktkandidat im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern - nur in welcher Fraktion? Mitglied der CDU ist er ja nicht mehr. Irgendwie eine ziemlich vertrackte Situation.

Vor allem für die Comedy Union: Da kandidiert jemand für die Comedy Union - aber die Comedy Union mag ihn nicht. Also empfiehlt diese Comedy Union: "Leute, wählt bitte ja nicht denjenigen, der als Kandidat für die Comedy Union auf den Stimmzetteln steht! Wählt einen anderen - aber bitte einen demokratischen!" Soll das heißen, dass diese Comedy Union Kandidaten aufgestellt hat, die keine Demokraten sind?

Also, in dieser Comedy Union geht es zu wie im Tollhaus! 

Quellen:

  1. TAGESSPIEGEL Aufgestellt und ausgeschlossen
  2. NDR.de CDU Rügen ruft zum Fremdwählen auf
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10. September 2011 6 10 /09 /September /2011 21:39

Heute, am 11.09.2011 steht der zunehmende Mond in den Fischen.

Mond in den Fischen, das ist eine Zeit für Träume und Träumereien. Eine Zeit für Meditation und Kontemplation. Wir versenken uns in uns selbst. Auch dies muss einmal sein.

Der Mond ist aufsteigend. Jetzt können wir wieder "ernten" - die Früchte unserer Vorarbeit "einfahren". Aber auch im realen Landleben wirkt sich dies aus: Obst und Gemüse, das in dieser Zeit geerntet wird, schmeckt saftiger und ist gehaltsvoller.

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge ein Drachen -  für mich ein sehr gutes Zeichen! 


  • Mond in Opposition zum Merkur: warnt uns vor oberflächlichem Denken und voreiligem Handeln!
  • Venus im Sextil zum Mars: warnt uns vor leichtfertigem Umgang mit Geld, dafür steigen unsere Leidenschaften und beleben unsere Beziehungen.
  • Mond im Quadrat zur Himmelsmitte: warnt uns vor Illusionen.
  • Mond im Sextil zum Pluto: belebt unser Gedühlsleben und bereichert unsere Beziehungen.
  • Mond im Sextil zum Jupiter: verspricht uns materielle Gewinne - nützen wir das aus!

Der heutige Tag ist günstig für 

  • alles, was uns bisher verschlossen war - heute wird es geöffnet - vor allem im übertragenen Sinn
  • den Start von neuen Vorhaben
  • Verträge
  • Friedhofsbesuche

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 

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  • : Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
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