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30. März 2010 2 30 /03 /März /2010 16:54

In Windsbach üben sich schon wieder welche, dass die Misshandlungen im "Kasten" alles nicht so schlimm waren ...

Ja, das geht sogar so weit, dass Willi Weglehner, der ein Buch über seine schlimmen Erlebnisse geschrieben und veröffentlicht hat, als "Nestbeschmutzer" beschimpft wurde. Vom Kulturredakteur einen großen Nürnberger Zeitung. Aber Weglehner hat vorgesorgt, er kann drei eidesstattliche Versicherungen vorweisen, von ehemaligen Mitgliedern des Windsbacher Knabenchors, die die traurigen Vorkommnisse bestätigen.

Was geht in den Verantwortlichen vor? Wenn dieser Ernst Thamm, den einige Betroffene als "Teufel" bezeichnen, so schlimm war, wieso ist er (noch) Ehrenbürger von Windsbach? Wieso hängen Portraits von ihm immer noch rum? Wieso ist ein Musiksaal immer noch nach ihm benannt.

Dies zeigt doch, dass auch heute noch die Verantwortlichen gar nicht daran denken, Konsequenzen zu ziehen. Es darf ein bisschen darüber geredet werden und das soll alles gewesen sein?!

Nein, nein und nochmals nein, diese Misshandlungen müssen aufgearbeitet werden und auch veröffentlicht, wenn die Opfer zustimmen. Auch auf die Gefahr hin, wenn so manches Jubelpapier neu überarbeitet werden muss.

Weitere Informationen: Abendzeitung

 

 

(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.

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30. März 2010 2 30 /03 /März /2010 16:03

Heute am 31.03.2010 steht der abnehmende Mond in der Waage. Das ist der erste Dekan.

Mond in der Waage: Unser Hauptthema ist die Harmonie. Wir gehen Konflikten aus dem Weg und treffen meist keine Entscheidungen.

Der Mond ist heute absteigend. Jetzt ist eine Zeit angebrochen, in der wir im geheimen wieder einiges vorbereiten können. Wenn der Mond wieder aufsteigend ist, wird unser Tun Früchte tragen.

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.

Heute wechselt die Venus in den Stier. Das bedeutet für uns:

  • das passt genau für die Venus
  • die Vorliebe der Venus für Sinnlichkeit wird noch gesteigert
  • der Wunsch, das Leben zu genießen , wird ebenfalls gesteigert
  • wir wollen unser Leben in vollen Zügen genießen
  • wir unternehmen etwas sehr Wichtiges für unsere Sicherheit

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht!

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29. März 2010 1 29 /03 /März /2010 23:57
Letzte Woche war ich unterwegs, da schaute ich bei einem Bekannten vorbei, er hat ein Versicherungsbüro. An diesem Tag war er sehr hektisch, kein Wunder, der Server ließ sich nicht mehr starten.

"Ich muss meinen Junior kommen lassen, der hat alles installiert, ich verstehe davon nichts. Der Stecker steckt, die Sicherungen sind nicht rausgesprungen."

Da spürte ich einen Gedanken, nicht gerade freundlich, eher schadenfroh. Die Tür war offen zum Nachbarbüro, da saß eine Azubine. "Aha, sie hat etwas damit zu tun ..." dachte ich mir. Der Bekannte sagte zu seiner Azubine: "Ich muss jetzt zu einem Kunden, wenn mein Junior anruft, kannst du ihm erzählen, was los ist?"

Hastig verabschiedete er sich von mir: "Tut mir leid, aber ich habe einen Kundentermin!"

"Ist doch selbstverständlich! Viel Erfolg!" Und draußen war. Dann wandte ich mich an die Azubine: "Ich weiß, was da gelaufen ist. Sei froh, dass dein Chef jetzt weg ist. Jetzt kannst du es wieder in Ordnung bringen."

Sie bekam einen roten Kopf, dann stand sie auf und ging in den Serverraum. Dort drückte sie auf den Kippschalter einer Steckdosenleiste. Ich sah mir das Teil an, aha, da leuchtet der Kippschalter immer, ganz gleich ob ein- oder ausgeschaltet. Im eingeschalteten Zustand leuchtet noch zusätzlich eine Diode. Irgendwie blöd.

Inzwischen war der Server hochgefahren ...

"Gab es dafür einen besonderen Grund?" fragte ich die Azubine. "Er hat mich heute angemault, weil ich gestern nicht alles kopiert habe."

"Und warum hast du nicht kopiert?"

"Ich habe mit meiner Freundin telefoniert, da haben wir uns verquatscht."

"Also, ich finde das nicht gut. Du hast einen guten Chef und viele Freiheiten, weil du oft allein im Büro bist, weil die anderen oft Außentermine haben. Und dann deinem Chef so einen Streich zu spielen?!"

"Verraten Sie mich jetzt?"

"Nö, da halte ich mich raus. Das musst du mit deinem eigenen Gewissen ausmachen. Und du musst dir jetzt eine überzeugende Ausrede einfallen lassen, wenn der Junior anruft ..."
  
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29. März 2010 1 29 /03 /März /2010 21:44
Als ich mal eine Kundin besuchte, da kam jemand vom Nachbargrundstück. Ich kannte ihn von früher, da wohnte er woanders. Wir begrüßten uns und er bat mich, später bei ihm vorbeizuschauen.

"Der nennt sich Heiler!" sagte die Kundin zu mir. "Glauben Sie, dass es so etwas gibt?"

"Warum nicht, manche Menschen haben diese Gabe."

"Seit Wochen hören wir es husten, so was von jämmerlich! Und auch nachts! Wahrscheinlich seine Frau, die habe ich schon lange nicht mehr gesehen!"

Mir schwante Übles. Ich ging dann später rüber zu dem Heiler und klingelte an der Haustür. Da kam er raus und nahm mich beiseite und fragte mich leise: "Welches Ritual und welche Heilgesänge machen Sie bei Lungenentzündung?"

"Gell, die Lungenentzündung dauert schon Wochen?"

Er erschrocken: "Woher wissen Sie das?" und nickte.

Ich wollte dann noch mehr über den Zustand der Patientin wissen, aber er blockte ab. Er wollte nur das Ritual wissen und welche Heilgesänge. Da wurde es mir zu dumm. Immer wenn ich ärgerlich bin, wird meine Stimme automatisch eine Oktave tiefer: "Also, hören Sie mir mal gut zu! Wenn eine Lungenentzündung schon so lange dauert, dann gibt es nur eins: Sofort den Arzt holen, der gibt dann Antibiotika."

Aber wenn die Nachbarn sehen, dass ich den Arzt brauche, dann glaubt doch keiner, dass ich heile?"

Ich dachte bei mir: "Und wenn der Bestatter kommt und mit einem Sarg wegfährt, auch nicht ..." Stattdessen sagte ich: "Bei bakteriellen Erkrankungen sind hierzulande nun mal Antibiotika die erste Wahl! Mit Heilgesängen vertreiben sie keine Bakterien, die lachen nur drüber."

Da schlurfte es im Haus. Er trat beiseite, da kam eine Frau, käsebleich und schwitzend, ein Bild des Jammers. Leise sagte sie mit schwerer Zunge: "Ich will ins Krankenhaus, aber er ist so stur." Dann drohte sie umzufallen. Ich fing sie auf: "Kommen Sie, ich bringe Sie ins Bett"

Ihr Mann stand nur rum. Ich wurde langsam wütend: "Jetzt rufen Sie schon die Rettung an, oder Ihren Hausarzt." Er nahm endlich sein Handy und wählte. Dann stotterte er rum. Da nahm ich ihm das Handy weg und sprach selbst mit dem Arzt. Ich erklärte kurz und knapp die Situation, der Arzt erschrak und wollte sofort einen Krankentransport schicken.

"So, Sie packen jetzt Sachen fürs Krankenhaus zusammen!" Er schlappte los. Männer!

Ich ging zu seiner Frau, erzählte ihr, dass bald ein Rettungswagen kommt, da war sie erleichtert. Plötzlich drohte sie zu kollabieren. Ihr Puls wurde immer schwächer, da "malte" ich ihr ein "Zeichen" auf die Stirn. Und hielt ihre Hand.

Da kam auch schon die Rettungsärztin angefahren. Ich schilderte ihr kurz und knapp, was los ist. Dann drückte ich der kranken Frau die Hand und wünschte ihr alles Liebe und baldige Genesung. Dann zog ich mich zurück.

Die Sanitäter standen schon vor der Haustür und wollten die Patientin holen. Ich verschwand einfach.

Abends erhielt ich einen Anruf, die Stimme kam mir bekannt vor, es war die Notärztin: "Ich habe Ihr Praxisauto gesehen, daher weiß ich, wer Sie sind. Sie haben mir kurz und knapp gesagt, was mit dieser Frau los ist. Sind Sie auch Krankenschwester?"

Ich merkte, diese Ärztin hat Humor und flachste: "Schlimmer, ich bin Schamanin ..." Zunächst Stille im Hörer, dann ein Prusten ... und dann erzählte sie mir, dass ihr die Patientin etwas Seltames gesagt habe. Ihr sei es schwarz geworden und dann habe sie später mein Gesicht gesehen ... "Was haben Sie da gemacht?" fragte die Ärztin.

"Darüber möchte ich nicht reden, nicht am Telefon ..." antwortete ich.

"Ja, aber irgendetwas müssen Sie doch gemacht haben. Ich kenne da Frauen, die nennen sich Heilerinnen, wenn die so etwas wie Sie gemacht hätten, die würden das herumposaunen!"

"Ich bin keine Heilerin", antwortete ich bestimmt und wollte das Gespräch beenden. Die Ärztin schien das zu merken und fragte, ob sie mich mal besuchen dürfe. Ich stimmte zu ...
  
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29. März 2010 1 29 /03 /März /2010 11:50
Christoph Achenbach? Ja, der war doch immerhin ganze zehn Monate Chef beim Karstadt-Quelle-Konzern. Und bereits 2005 kassierte er 1,5 Million € Abfindung. Und jetzt ist Quelle Pleite.

Jetzt fordert Achenbach nochmal über ein Million € Pension, sobald er 65 wird. Heute ist er 51. Aber er sorgt schon mal vor. Und hat seine Ansprüche bereits beim Konkursverwalter angemeldet.

Während die vielen kleinen Arbeitnehmer mittlerweile abrbeitslos wurden, erdreisten sich Achenbach & Co. zu solchen Forderungen. Und das Schlimme ist, er wird Recht bekommen. Und er ist ja nicht der einzige, der mit prall gefüllten Taschen Quelle verließ. Nehmen wir Thomas Middelhoff: bereits 2008 fuhr er als Quelle-/Arcandor-Chef einen Verlust von 746 Millionen € ein. 2009 verlässt Middelhoff den von ihm in den Ruin getriebenen Konzern und erhält 15 Millionen €, sein Nachfolger Gerhard Eick erhält ebenfalls 15 Millionen €. Am 12. April ist Gläubigerversammlung angesagt: Forderungen von über 2,7 Milliarden € stehen im Raum!

Leute wie Achenbach, Eick, Middelhoff und viele andere haben wohl überhaupt kein soziales Gewissen. Wahrscheinlich sind sie fest davon überzeugt, dass dieses Geld ihnen zusteht. Wofür? Dass sie einen in der Vergangenheit erfolgreichen Konzern zerstört haben? Oder dafür, dass sie Zehntausende Arbeitsplätze zerstört haben?

Nun, ich weiß, dass es universelle Gesetze gibt, die diejenigen bestrafen, die vielen Menschen Leid zugefügten. Seien es Krankheiten oder andere Unglücksfälle. Wer weiß, ob diese Raffer noch viel von ihren zusammengerafften Millionen haben werden ...
  
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29. März 2010 1 29 /03 /März /2010 09:23
Heute am 30.03.2010 treffen sich die Sonne im Widder und der Mond in der Waage um 04:25 Uhr zum Vollmond.

Mond in der Waage: Unser Hauptthema ist die Harmonie. Wir gehen Konflikten aus dem Weg und treffen meist keine Entscheidungen.

Sonne im Widder: Das macht uns realistisch, mit irgendwelchen Wunschvorstellungen können wir wenig anfangen, wir halten uns an die Tatsachen.

Der Mond ist heute absteigend. Jetzt ist eine Zeit angebrochen, in der wir im geheimen wieder einiges vorbereiten können. Wenn der Mond wieder aufsteigend ist, wird unser Tun Früchte tragen.

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.

Dieser Vollmond bedeutet für uns
  • Einerseits wollen wir uns unbedingt durchsetzen
  • Andererseits wollen wir diplomatisch sein und unsere Mitmenschen nicht unbedingt vor den Kopf stoßen
  • Wir halten uns diplomatisch zurück
  • Dieser Konflikt bestimmt nicht nur uns in unserem näheren Umfeld, auch in der Politik macht sich dies bemerkbar
  • Die politischen Entscheider müssen endlich erkennen, dass nicht alle Vorhaben realisierbar sind, aber das nötige Fingerspitzengefühl scheint zu fehlen
Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht!
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28. März 2010 7 28 /03 /März /2010 22:52
Heute nachmittag besuchte mich ein alter Bekannter, er war am Samstag auf einem Yoga-Workshop und jetzt ganz durcheinander. Er versuchte immer wieder, bestimmte Sanskrit-Worte zu wiederholen, es hörte sich schauderhaft an.

Da kam mein Bär dazu und fragte: "Was soll das sein?"

"Das ist Sanskrit, die Sprache der Yogis!"

"Seit wann stottern die?" Ich wies meinen Bären milde zurecht, er solle nicht so grob sein ... Aber im Prinzip hat er ja recht. Und er fuhr fort:

"Sanskrit ist die Sprache der Brahmanen und eigentlich weiß keiner genau, wie Sanskrit ausgesprochen wird, nur die eingeweihten Brahmanen und die behalten dieses Wissen für sich, bis heute!"

"Aber, den Workshop hat ein Inder abgehalten, der hat gesagt, wir müssen uns bestimmte Sanskrit-Worte merken und zu den Übungen murmeln."

"Auch bei Atem-Übungen?"

"Ja, da auch. Aber das fällt mir schwer, da versuche ich mich zu erinnern, wie er es ausgesprochen hat und dann gerate ich aus dem Takt."

"Dann lass das Sanskrit einfach weg!"

"Aber dann fehlt doch die Wirkung der heiligen Worte!"

"Ob mit oder ohne Sanskrit, das Geschnaufe ist doch gleich." O weh, heute ist mein Bär einnfach schlecht drauf, ich warf ihm einen warnenden Blick zu.

"Nimm doch einfach die Übung mit dem Vierfachen Atem." Dann erklärte mein Bär ihm diese Übung. Der Bekannte hörte aufmerksam zu und meinte: "Das hört sich einfach an."

"Dann probieren wir es aus. Im Stehen." Der Bekannte wollte sich schon in den Schneidersitz quälen ...

Nach zehn Minuten beendeten die beiden die Übung, mein Bär fragte: "Und, was hast du gespürt?"

"Das war eine tolle Übung, ich fühle mich richtig ruhig und befreit. Wie heißt diese Übung?"

"Der Vierfache Atem."

"Aber das ist doch deutsch!"

"Ja, und. Wo ist das Problem?"

"Ich will doch später Yoga-Kurse geben, da brauche ich doch indische Namen."

"Häh? Du gibst doch die Kurse für Deutsche. Obwohl ich meine, dass du von Yoga nicht viel weißt."

"Ich habe mir Kurse von anderen an der VHS angeschaut, die bieten alle Kurse an, da haben alle Übungen indische Namen."

"Ich fasse es nicht. Es kommt doch nicht auf die Namen an, sondern auf die Wirkung der Übungen. Und außerdem, beim richtigen Yoga sind diese Übungen nur ein kleiner Bestandteil. Yoga ist eine Lebensphilosophie, eine sehr umfassende. Und die lernst du nie und nimmer an einem Wochenende."
  
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28. März 2010 7 28 /03 /März /2010 22:01
Heute abend rief wieder die Studentin aus Berlin an, mit der ich mich über Voodoo unterhalten hatte. Sie fragte:

"Hast du Zeit? Ich möchte endlich wissen, was es mit Hoodoo auf sich hat?"

"Probieren wir es einfach: Hoodoo ist eine Art Volksmagie und durch die Sklaverei geprägt. Im Gegensatz zu vielen anderen magischen Bewegunen lassen sich die Wurzeln mehrere Jahrhunderte zurückverfolgen. Es ist eine reine praktische Magie."

"Was verstehst du unter praktischer Magie?"

"Nun da geht es um Probleme aus dem Alltag, wie Geldzauber, Liebeszauber, Schadenszauber, Verwünschungen, Verfluchungen usw."

"Und wie schafft ein Hoodoo-Magier das, was setzt er ein?"

"Hoodoo ist eine Naturmagie, die Hoodoo-Magier nennen sich Hoodoo-Doktoren. Sie nehmen Mittel aus dem Alltag, zum Beispiel Friedhofserde und stecken das in einen Flanellbeutel. Diese Hoodoo-Doktoren stellen dann Mischungen zusammen, nach den Wünschen ihrer Kunden."

"Sind diese Hoodoo-Doktoren magisch begabt?"

"Diejenigen, die erfolgreich sind, schon. Und ein richtiger Magier braucht eigentlich überhaupt keine magische Hilfsmittel, so etwas ist nur für Anfänger. Und Anfang des letzten Jahrhunderts wurden dann Fertigpräparate von einer kommerziellen Hoodoo-Industrie hergestellt und in Drugstores angeboten."

"Das ist ja auch nicht anders als heute, da gibt es Läden, die Magierbedarf anbieten."

"Stimmt. Diese Hoodoo-Verpackungen waren jedoch sehr grell und farbig, die Hoodoo-Kunden lieben es nun mal bunt!"

"Steht auf den Packungen drauf, was da drin enthalten ist?"

"Das ist ein großes Problem! Wenn da zum Beispiel ein rote Blume enthalten sein soll, weil auf der Packung eine rote Blume aufgedruckt ist, aber die gibt es gerade nicht, dann wird halt einfach eine andere rote Blume verwendet."

"Aber das ist ja dann Beschiss!"

"Nicht unbedingt. Wer in der Magie fortgeschritten ist und ein bestimmtes Ritual durchführen will und ein Teil hat er nicht, nehmen wir an, eine grüne Kerze, dann nimmst du eine Kerze, die du gerade hast und stellst dir vor, deine Kerze sei grün."

"Und das funktioniert?"

"Natürlich, wenn du über ein genügendes magisches Potential verfügst. Und dann ist es nicht mehr weit, dass du überhaupt keine Hilfsmittel brauchst!"

"Was hältst du von Hoodoo?"

"Wer sich damit beschäftigt, der kann einen Zugang finden zur Magie in Westafrika, in der Karibik, Lateinamerika. Hoodoo ist schon hochinteressant. Und es ist eine Magie, da kann schon die Post abgehen."

"Gibt es darüber Lehrbücher?"

"Wieso wollt ihr immer Lehrbücher? Suche dir jemand, der Hoodoo praktiziert und schau dir das an. Und dann entscheide, ob das was für dich ist."

"Gibt es da auch Sexualmagie?"

"Natürlich."

"Und wie finde ich einen Hoodoo-Magier?"

"Es ist genau anders rum. Wenn du einen finden sollst, dann findet er dich und nicht du ihn."
  
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28. März 2010 7 28 /03 /März /2010 21:14
Die These eines neu erschienenen Buches lautet: je größer die Ungleichheit in einer Gesellschaft ist, also die Schere zwischen Arm und Reich, desto problematischer sind die Probleme dieser Gesellschaft.

Ein Interview mit einem der Autoren, Richard Wilkinson, erschien in der ZEIT. Ich finde es sehr lesenswert- Und es bestätigt meine Erfahrungen, die ich aus der Sicht einer Schamanin immer wieder mache.

Wer mich kennt, weiß, dass ich auf die Frage Was ist die Hauptaufgabe eines Schamanen? nicht müde werde zu antworten: Der Ausgleich.

Ich meine damit nicht den Ausgleich zwischen Himmel und Erde, wie viele Anthropologen immer wieder blumig schreiben, nein, ich meine den ganz konkreten Ausgleich zwischen den Menschen einer Sippe oder eines Volkes. Ja, ich meine damit ganz konkret den materiellen Ausgleich.

Wenn wir uns zum Beispiel fragen, wie hat es das kleine Volk der Juden geschafft, bis heute zu überleben? Blicken wir zurück in das mosaische Israel, da wurde vieles von Priestern bestimmt. Und wenn wir uns die jüdische Religion und ihre Gesetze ansehen, dann erkennen wir, dass das oberste Ziel war, die materiellen Besitzstände nicht anzutasten, auf keinen Fall sollte es zu größeren Verschiebungen zwischen den Stämmen kommen. Nur so ist es den Juden bis heute gelungen, als (kleines) Volk bis heute zu bestehen. Andere Völker wie zum Beispiel die Phönizier kennen heute nur noch die Historiker.

Und so war es auch in der mongolischen Steppe bei den Nomaden. Ein guter Schamane schritt ein, sobald er merkte, dass eine bedenkliche Entwicklung sich anbahnte, die die Besitztümer gewaltig umverteilen wollte. Deshalb gab es da stets die "Ämtertrennung" zwischen Schamane und Chan. Auch wenn Galsan Tschinag sich heute als Chan und Schamane von seinem Volk "feiern" lässt, üblich war das auf keinen Fall. Wer mein Buch gelesen hat, weiß, wovon ich spreche.

Und wenn wir uns die heutigen Staaten wie Großbritannien, USA und Portugal ansehen, diese sind ja Beispiele dafür, dass dort sowohl die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird und andererseits die sozialen Probleme geradezu explodieren. Und Deutschland ist auf dem Weg, sich diesen Staaten anzuschließen, wenn Schwarz-Gelb weiterhin regiert.

Die Geschichte hat gezeigt, dass solche Staaten irgendwann untergehen und auseinanderfallen. Das ist dann für viele Menschen ein schmerzlicher Prozess. Der trifft nicht nur die vielen armen Menschen, sondern auch die Superreichen. Also Leute, besinnt euch und schlagt einen anderen Weg ein!
  
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28. März 2010 7 28 /03 /März /2010 09:36
Heute am 29.03.2010 steht der zunehmende Mond in der Jungfrau

Mond in der Jungfrau: Unser Drang nach Gesundheut ist heute besonders ausgeprägt. 

Der Mond ist heute absteigend. Jetzt ist eine Zeit angebrochen, in der wir im geheimen wieder einiges vorbereiten können. Wenn der Mond wieder aufsteigend ist, wird unser Tun Früchte tragen.

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel. Wenn wir kräftiges Haar haben, dann sollten wir es heute schneiden lassen. Heute ist auch ein guter Tag für eine Dauerwelle.

Beim Schreiben dieser Zeilen sah ich einen Kometen mit einem langen Schweif, also ein für mich besonders günstiges Vorzeichen.

Dieser heutige Tag ist besonders günstig für
  • Fragen um eine Erbschaft
  • das Setzen eines Fundamentes im übertagenen Sinn
  • den Abschluss eines Vertrages
  • ein Glücksspiel
  • die Suche nach einem Schatz
Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht!
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  • : Blog von Kiat Gorina
  • : Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
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