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5. Januar 2010 2 05 /01 /Januar /2010 23:33
Heute war ja eine Rezension über mein Buch im Altmühlboten erschienen. Mein "bäriger Agent" macht da stets Nägel mit Köpfen und ruft die Buchläden im Einzugsgebiet der jeweiligen Zeitung an.

So erfährt er, ob bereits Kunden nach dem Buch gefragt haben oder ob es wieder einmal Lieferschwierigkeiten mit den Barsortimentern gibt. So erzählte ihm eine Buchhändlerin, dass mehrere Kunden gleich nach der Fortsetzung meines Buches gefragt haben. Nun, der zweite Band ist bereits geschrieben, nur ich meine, jetzt sollte erst das jetzige Buch verkauft werden.

Und dann überlegen wir uns derzeit, ob es parallel zum gedruckten Buch auch ein Hörbuch auf CDs geben wird ... Wir bekamen viele Anfragen, von Menschen beispielsweise, die berufsmäßig viel unterwegs sind und dabei immer wieder Hörbücher hören.

Da mein Buch sehr spannend ist, frage ich mich, ob ich das verantworten kann. Da fährt jemand mit seinem Auto und hört mein Buch. Dann hört er so gebannt zu, dass er sich nicht mehr auf den Verkehr konzentriert ...

Heute jedenfalls geriet er an eine Buchhandlung der besonderen Art: Kaum erzählte er von der Autorin Kiat Gorina und ihrem Roman, da schoss es wie ein Kanonschuss aus dem Hörer:

"WIR sind eine CHRISTLICHE Buchhandlung!"

Mein "Agent": "Ja, wo ist das Problem? In diesem Roman finden Sie keine einzige Zeile, die kirchenfeindlich ist!"

""WIR sind eine CHRISTLICHE Buchhandlung!"

War da ein Automat oder ein Mensch am Ende der Leitung? Wovor haben solche Menschen Angst? Ich habe den Eindruck, diese Menschen haben Angst, ihr "Feindbild" zu verlieren. Mir ist hier in der Umgebung auch eine andere "christliche" Buchhandlung bekannt. Wenn dort Kunden bestimmte Bücher bestellen wollen, dann weigert sich dieser Buchhändler, dieses Buch zu bestellen. Nun, dann verlassen die Kunden diesen Laden und gehen zu einem anderen, der das gewünschte Buch bestellt.

Hierzulande werden ja oft die Nomaden in der mongolischen Steppe als "primitiv" dargestellt. Das mag sein, dass sie sich nicht so "geschliffen" ausgedrückt haben. Aber sie hatten eines den meisten Menschen dieser "zivilisierten" Gesellschaft voraus: Sie praktizierten Religionsfreiheit und für sie war der Glaube und die Religion eines anderen Menschen seine Privatangelegenheit.

Vielleicht ist das das Gefährliche an meinem Buch? Ich möchte nur zu gerne wissen, was an meinem Buch kirchenfeindlich ist? Nicht wenige haben ja mein Buch gelesen. Da frage ich euch: Habt ihr etwas Kirchenfeindliches entdeckt?
 
  
(C) Copyright 2004-2009 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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5. Januar 2010 2 05 /01 /Januar /2010 22:38
Heute am 06.01.2010 steht der abnehmende Mond in der Jungfrau. Mond in der Jungfau beflügelt unsere Geschäftstüchtigkeit. Andererseits sollten wir uns davor hüten, pedantisch zu werden.

Der Mond ist absteigend. Beim Schreiben dieser Zeilen sah ich einen Korb, mit dem die Ernte eingesammelt wird. Für mich ein gutes Vorzeichen.

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.

Heute ist ja in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt Feiertag, allgemein als "Die Heiligen Drei Könige" genannt. Dass im Neuen Testament der Christen von keinen Königen die Rede ist, sondern von Magiern und Sterndeutern, das habe ich ja schon klargestellt, als mein Bär mit dem Dekan von Windsbach über sein Verbot meiner Buchlesung in einem kirchlichen Raum sprach.

Der heutige Tag ist günstig für
  • das Beseitigen von altem Ballast des vergangenen Jahres
  • Besuche, die wir vor uns hergeschoben haben
  • den Abschluss eines Vertrages
  • eine Dauerwelle, wenn wir in einem Bundesland wohnen, in dem dies ein normaler Arbeitstag ist 
Der heutige Tag ist weniger günstig für
  • den Kauf von Kleidungsstücken
Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht!
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5. Januar 2010 2 05 /01 /Januar /2010 22:12
Ich hatte ja bereits berichtet, dass ich am 29. Dezember von einer Journalistin Besuch hatte, und zwar vom Altmühlboten.

Und heute vormittags rief ein Kunde an, dabei erzählte er beiläufig, dass die Rezension heute erschienen ist. Na so was! Damit hatte ich nicht gerechnet, dass das so schnell geht! Mein Bär ist dann losgefahren und hat in Wolframs-Eschenbach noch die beiden letzten Exemplare ergattert. Die Verkäuferinnen haben sich auch schon gewundert, wieso der Altmühlbote heute so schnell weg ging.

Na ja, ich kann mir schon denken, wer da gekauft hat. Es soll ja Leute geben, die immer noch nicht glauben, dass ich ein Buch geschrieben habe. Aber was soll es!

Frau Margit Schachameyer hat einen sehr schönen Bericht geschrieben, finde ich jedenfalls! Und sie hat auch ein schönes Foto von meinem Lipizzaner und mir gemacht.

Wer diese Rezension im Original lesen möchte, findet sie hier.
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4. Januar 2010 1 04 /01 /Januar /2010 23:38
MALI04Immer wieder werde ich gefragt, bei welcher "Schule" ich Tierkommunikation "gelernt" habe. Da muss ich stets meinen Kopf schütteln. Manchmal bin ich geneigt zu antworten: "In der Schule des Lebens!"

Aber ich will die Menschen nicht vor den Kopf stoßen. Tja, wieso weiß ich, wie habe ich gelernt, Bilder von Tieren zu empfangen? Habe ich das gelernt? Wenn ich mich recht erinnere, dann habe ich eines Tages gemerkt, dass vor meinem geistigen Auge fremde Bilder zu sehen waren. Und ich lernte, dass diese Bilder von einem Tier kamen.

War ich auf der Suche nach einer Wasserstelle, dann "sah" ich plötzlich eine und mein Schimmel scharrte mit den Hufen und wollte los. Oder der Falke Chiu, der Wächter von Alter Manns Grab, zog über mir seine Kreise und rief mir "Chiu Chiu" zu und flog in eine bestimmte Richtung. Das waren alles Tiere, zu denen ich eine besondere Verbindung hatte, ja auch eine körperliche. Auch zum Falken, oft saß er auf meiner Schulter.

Ich denke, das ist ganz besonders wichtig: körperlicher Kontakt zu Tieren. So ist es jedenfalls bei mir. Und mit den Tieren leben. Nun, in dieser "zivilisierten" Welt ist das nicht immer einfach, nur, wer einen Hund hat, der sollte seinem Hund das Gefühl geben, dass er in einem Rudel lebt, mit komischen Zweibeinern zusammen. Und ganz wichtig: Der Hund darf nie der Chef werden in diesem gemischten Rudel.

Bei meinem Lipizzaner da ist es einfach: er akzeptiert mich als die Chefin. Wenn ich früher auf Wanderritten unterwegs war und irgendwo in einer fremden Box übernachten musste, dann "sprach" ich mit meinem Pferd, legte ein Kleidungsstück von mir in die Box, dann war für mein Pferd die Welt in Ordnung: Okay, wir übernachten heute hier, die Chefin ist auch da ...

Und noch etwas habe ich festgestellt: Die meisten Tiere mögen keine lauten schrillen Stimmen! Ich kenne da einen Kutscher, der ist fabelhaft. Der flüstert nur mit seinen Kaltblütern, und die prächtigen Rösser hören auf ihn. Ist auch klar, ihr Chef ist nicht laut, das tut nicht in den Ohren weh. Bei Hunden und Katzen ist es ja auch so. Die haben so feine Ohren, die mögen keine lauten Stimmen!
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4. Januar 2010 1 04 /01 /Januar /2010 22:26
TitelFlyer.jpg Da gibt es den Gibitz. Was ist das denn? Das ist die Schülerzeitung der Freien Waldorfschule Wendelstein. In der Ausgabe für Herbst/Winter 2009 schrieb die Lehrerin Sabine Zäpfel über mein Buch "Die Schamanin, die keine sein wollte" und über mich:

"Die fränkischen Dörfer, durch die ich an diesem vorletzten Feriensamstag fahre, sind in mildes, warmes Herbstabendlicht getaucht. Noch immer bin ich in Gedanken bei der außergewöhnlichen Frau, die ich in den Stunden zuvor kennen gelernt habe. Durch ihre Leserzuschrift zu unserem Artikel übers Wildniscamp wurde ich auf sie aufmerksam.

"Sie lebt mit ihren Tieren, einem treuen Husky-Wolfs-Mischling, einem Esel und einem Pferd, und mit ihrem Lebensgefährten auf einem alten, abseits gelegenen Gehöft. Unglaubliches hat sie in den letzten Jahren dort erlebt, doch noch unglaublicher sind die Erfahrungen, die sie als Kind einer mongolischen Mutter und eines deutschen Vaters in den Weiten der Mongolei gemacht und überlebt hat. Spannend, packend und humorvoll beschreibt sie, wie sie als blondes Mischlingskind von dem Clan verstoßen wurde, wie die Wölfe ihre Freunde wurden, wie sie sich mit ihrem Pferdchen alleine in der Wildnis zurechtfindet, wie sie wiederholt in Lebensgefahr gerät, wie immer wieder besondere Menschen den Weg des kleinen Wildfangs kreuzen.

"Mehr über diese eindrucksvolle Kiat Gorina steht in ihrem gerade erschienenen Roman Die Schamanin, die kein sein wollte. Sehr empfehlenswert für Erwachsene und Jugendliche ab 14.

Sabine Zäpfel"

Ich war echt gerührt, als ich dies las ...
 
 
  
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4. Januar 2010 1 04 /01 /Januar /2010 10:36
Heute am 05.01.2010 steht der abnehmende Mond in der Jungfrau. Mond in der Jungfau beflügelt unsere Geschäftstüchtigkeit. Andererseits sollten wir uns davor hüten, pedantisch zu werden.

Der Mond ist absteigend. Beim Schreiben dieser Zeilen sah ich viele Pferdeschweife. Wer mein Buch gelesen hat, weiß ja, dass die Anzahl der Pferdeschweife an einer Stange am Ger die Stellung des Chan anzeigt. Hier sah ich viele Pferdeschweife, also ein besonders günstiges Zeichen.

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.

Der heutige Tag ist günstig für
  • die Suche nach Schätzen, die nicht immer materiell sein müssen
  • ein Glücksspiel, aber nicht übertreiben und der Spielsucht verfallen
  • den Abschluss eines Vertrages
  • das Zusammensetzen zu einem Ganzen aus vielen Einzelteilen 
  • eine Dauerwelle
Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht!
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3. Januar 2010 7 03 /01 /Januar /2010 23:57
Heute erhielt ich einen ganz lieben Anruf, mit dem ich gar nicht mehr gerechnet hatte.

Heute vormittags klingelte das Telefon, eine Frau war dran, ihre Stimme kam mir bekannt vor. Ja, da erinnerte ich mich. Diese Frau war mal vor zwei Jahren an einem langen Wochenende bei mir. Sie war gerade in einer schimmen Krise.

Ich hatte den Eindruck, dass sie sich wieder gefangen hatte. Als sie sich verabschiedete, war ich ganz sicher, sie schafft es. Sie wollte sich rühren. Aber sie meldete sich leider nicht. Öfter musste ich an sie denken.

Heute erzählte sie mir, wie es ihr ergangen war. Sie war ja vorher bei einem Therapeuten, der ihr persönlich unangenehm war. Grund: er roch einfach schlecht, fand sie. Das gibt es immer wieder, dass zwei Menschen sich im wahrsten Sinn des Wortes nicht riechen können. Ich hatte ihr geraten: "Suche dir einen anderen!"

Zunächst aber erzählte sie ihm, dass sie über ein Wochenende bei mir war. Der Therapeut flippte regelrecht aus und nannte es veranwortungslos, dass sie so eine Reise ohne sein Einverständnis macht. Dieser Vorwurf machte sie wiederum stutzig. Sie suchte verstärkt nach einem anderen Therapeuten. Und sie wurde fündig: ein Verhaltenstherapeut.

Und das war ein Glücksgriff für sie. Dieser Therapeut sagte gleich im ersten Gespräch zu ihr: "Was wollen Sie hier? Sie sind zwar etwas schräg, aber eine Therapie brauchen Sie nicht und auch keine Medikamente!"

Sie erzählte mir dann, wie es ihr ergangen war, von den unvermeidlichen Tiefschlägen und wie sie damit umgegangen ist. Und sie hat es geschafft. Und sie wollte sich jetzt dafür bei mir bedanken.

"Wofür?", fragte ich und fuhr fort: "Das hast du alles aus eigener Kraft geschafft!" Dann fragte sie mich: "Und der erste Therapeut, der mich so gängeln wollte. Ist das normal?"

"Tja, das kommt schon öfter vor, das ist dann so eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme von Therapeuten für Therapeuten. Leider! Mit deinem zweiten Therapeuten hast du echt Glück gehabt."

Dann erzählte sie mir noch, dass sie in den Sommerferien in Bayern Urlaub machen möchte. Und ob sie da bei mir vorbeikommen dürfe. Aber sicher, ich freue mich schon darauf.
 
 
  
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3. Januar 2010 7 03 /01 /Januar /2010 22:21
Da wird im Feuilleton der ZEIT über alltägliche Dinge geschrieben, die angeblich zu Symbolen für das erste Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts wurden.

Wenn das wirklich so ist, dann lebe ich in der falschen Welt. Es werden folgende "Symbole" genannt:
  • der Pappbecher für "Coffee to go"
  • ein Super-Handy
  • ein Betäubungsmittel namens Ritalin
  • ein SUV und ein Katalog.
Ich muss echt gestehen, mit all diesen Sachen kann ich nicht viel anfangen. Ich schätze Kaffee, aber ich vermeide es, ihn im Pappbecher zu trinken. Und schon gar nicht ihn irgendwohin mitzunehmen. Nein, eine Tasse Kaffee ist für mich mit Ruhe und Pause verbunden. Und wenn es geht mit einem netten Gespräch mit netten Menschen.

Ich habe zwar ein Handy, aber ein ganz einfaches. Ich will damit nur erreichbar sein, oder im Notfall jemand erreichen. Ich brauche keine Kamera, nicht einmal SMS muss ich schicken und erst recht keine Minibilder und -videos. Ich muss mit dem Handy auch nicht ins Internet. Und ich muss auch nicht ständig erreichbar sein.

Es soll ja sogar Firmen geben, da kannst du dir einen Anruf auf dein Handy mieten, zur vereinbarten Zeit. Damit wollen dann Leute angeben, bei einem Geschäftsessen mit Kunden z. B., da wollen sie Eindruck schinden: Mann, ist der beschäftigt, arbeitet rund um die Uhr. Bei mir bewirkt so etwas genau das Gegenteil: Entweder sage ich mir, ist das vielleicht eine arme Sau, hat der kein Privatleben? Oder ich kriege etwas vom Gespräch mit, ich habe ja schließlich sehr gute Ohren, dann grinse ich innerlich.

Und dass ein Betäubungsmittel wie Ritalin zum Symbol für das vergangene Jahrzehnt wird, das will mir überhaupt nicht in den Kopf. Für mich ist Ritalin eher ein Symbol für die Macht- und Geldgier der Pharmaindustrie, die Krankheiten erfindet, um das große Geschäft zu machen. Ich werde öfters gefragt, was ich bei aktiven Kindern mache. Das ist doch ganz einfach, ich nehme diese Kinder ernst.

Ich sollte mal auf den Jungen einer Bekannten aufpassen, er galt als hyperaktiv. Davon habe ich nichts gemerkt. Er stellte mir viele Fragen, zu einigen wusste ich keine Antworten. Da war ich ehrlich und sagte: "Du, das weiß ich auch nicht, da muss ich erst nachschauen."

"Aber die Erwachsenen sagen doch immer, dass sie alles wissen!"

"Ich bin erwachsen, aber ich weiß es trotzdem nicht. Und wer behauptet, dass er alles weiß, weiß nicht viel!"

Oder ein anderer Junge, der wurde mal bei mir "abgestellt", seine Mutter sagte zu mir: "Pass auf, mein Kind ist ziemlich hippelig!"

Ich spannte ihn gleich bei der Stallarbeit ein. Als ich eine Schubkarre voll Stroh holte, da durfte er sich auf die Schubkarre legen und wir kurvten von der Scheune in den Stall. Das machte ihm einen Riesenspaß, und mir auch - das gebe ich zu. Mit Feuereifer streute er die Boxen ein und wollte die nächste Fuhre. Leute, es ist doch so einfach, Kinder in die Arbeit mit einzubeziehen.

Als seine Mutter ihn abholte, gähnte er, so müde war er. Später rief seine Mutter an und fragte: "Was hast du meinem Sohn gegeben, der schläft schon?! Wie heißt das MIttel?"

"Aufmerksamkeit ..."

SUV? Für mich müsste das "Suff" heißen. Grund: Diese Jeeps "saufen" ja Sprit in Mengen. Wozu brauchen Menschen diese Suffs? Vielleicht zum Parken in Bau- oder Kiesgruben? Aber doch nicht in der Großstadt?

Tja, und diesen Katalog, den kannte ich gar nicht. Mein persönliches Fazit: Die ZEIT muss ein anderes Jahrzehnt meinen als ich. Und in deren Jahrzehnt möchte ich gar nicht gelebt haben.
 
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3. Januar 2010 7 03 /01 /Januar /2010 19:04
Heute am 04.01.2010 steht der abnehmende Monat im Löwen. Der feuerige Löwe feuert uns an. Damit ist auch eine Warnung verbunden, dass wir so voller Energie sind und uns daher zuviel zumuten. Also halten wir Maß Und verteilen wir unsere Kräfte gleichmäßig.

Der Mond ist absteigend. Beim Schreiben dieser Zeilen sah ich ein großes Horn einer sehr großen Kuh. Es gibt ja hierzulande Bauern, die ihren Kälbern mit einer Art Lötkolben die wachsenden Hörner wegschmoren. Das tut den Kälber sehr weh. Deshalb werden die Kälber betäubt. Manche Bauern vertun sich mit der Dosis, das Kalb wacht dann nicht mehr auf ...

Aber es gibt auch andere Bauern, meist welche, die biologisch denken und wirtschaften. Die lassen ihren Kühen dir Hörner wachsen, wissen sie doch, dass ein Kuhhorn zeigt, ob eine Kuh gesund ist oder nicht. Für mich jedenlass ist ein Kuhhorn stets ein positives Zeichen.

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.

Der heutige Tag ist günstig für
  • das Wachstum schlechthin
  • die "Geburt" neuer Ideen
  • das Schaffen von etwas Neuem
  • langfristige Anschaffungen für die Zukunft
  • langfristige Investitionen
  • Eröffnungen aller Art
Der heutige Tag ist weniger günstig für
  • den Besuch von Friedhöfen
  • den Abschluss von Projekten, lieber einen Tag verschieben, es sei denn, es droht dann eine Konventionalstrafe; in diesem Fall das Projekt besonders sorgfältig abschließen

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht!
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2. Januar 2010 6 02 /01 /Januar /2010 22:40
Heute habe ich im Netz gestöbert und bin auf Sandra Maischberger gestoßen, sie moderiert die Talkshow "Menschen bei Maischberger". Unter den Gästen: Rolf Eden.

Das war Anfang Dezember 2009. Es ging um Zwangsprostitution und Gewalt. Eigentlich ein ernstes Thema. Und dann legte dieser Rolf Eden los. Er prahlte damit, dass er ein Dauergast in Bordellen sei, und er erzählte von seinen Erlebnissen in Flatrate-Bordellen. Ich habe diese Sendung nicht gesehen, aber ich habe zwei Zeitungsartikel dazu gefunden:

BZ

Da frage ich mich, was treibt die Verantwortlichen der ARD dazu, so etwas zu senden. Wenn das die privaten Fernsehsender machen, um die Quote hochzutreiben, das finde ich auch nicht gut. Aber wenn das ein öffentlichrechtlicher Sender macht, der ja unter anderm von Rundfunkgebühren lebt, eben um auf solche Exzesse nicht angewiesen zu sein, dann ist das etwas ganz anderes.

Jetzt erscheint mir die Diskussion um die GEZ in einem ganz anderen Licht. Wo bleiben denn jetzt die Ministerpräsidenten? Als es um den Rauswurf eines kritischen Chefredakteurs ging, da waren sich Roland Koch et al. einig. Aber wenn es um Sendungen auf niedrigstem Niveau geht, da verstummen sie.
 
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