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4. Januar 2011 2 04 /01 /Januar /2011 17:41

Vor über zwei Jahren inserierte eine Frau, dass sie Menschen mit Garten sucht, wo ihre Igel zum Winterschlaf untergebracht werden könnten. Sie wollte diese Igel verschenken.

Wie kann sie ein Wildtier verschenken? Demnächst "verschenkt" sie wahrscheinlich Luft in Tüten?

Ich rief bei ihr an und erlebte eine selbst ernannte Tierschützerin, natürlich mit total verrauchter Stimme. Ich fürchtete schon, dass der Qualm aus meinem Hörer quoll. Damals schrieb ich einen Artikel dazu.

Falsch verstandener Tierschutz ist mir ein Greuel. Wer sich mit Tieren beschäftigt, sollte auch über Erfahrung und ein gewisses Grundwissen verfügen. Ich erinnere mich an den Zirkus, der jedes Jahr auf einem Weihnachtsmarkt ein paar Tiere zeigt. Unter anderem ein sibirisches Kamel. Da gab es Zuschauer, die laut meckerten: "Das ist Tierquälerei! Ein Kamel in dieser Kälte! Holt die Polizei!"

Da konnte ich nicht anders: "Das ist ein sibirisches Kamel, dem ist es eher noch zu warm hier."

"Kamele gibt es in Afrika, du blöde Kuh!"

Da kam ein Zirkusmensch dazu: "Die Dame hat Recht, das ist wirklich ein Sibirier." Die Menge maulte ...

Und der Zirkusmensch meinte zu mir: "Du bist aber keine Private, von welchem Zirkus kommst du?"

Den gelesenen Beitrag habe ich als Video eingebettet:

C) Copyright 2004-2011 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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3. Januar 2011 1 03 /01 /Januar /2011 17:31

 

Es ist schon länger her, da schrieb ich einen Beitrag darüber, wie Menschen den "Engel Metatron" zu Geld machen wollen. Und sie finden Opfer. Leider.

Ich verstehe zwar nicht, wie erwachsene Menschen auf so etwas hereinfallen können. Wahrscheinlich ist die Sehnsucht nach Engeln derart groß, dass der gesunde Menschenverstand ausgeschaltet wird.

Wenn ich mir vorstelle, dass jemand vorab Geld überweist, für eine Email mit einem Text und einem Bild mit dem Engel Metatron im Sternenkleid ... Das erinnert mich an Kleinanzeigen der Art "Schicken Sie mir 100 Euro und Sie werden sich wundern!"

Und wenn jemand Geld schickt und nichts kommt, dann wundert er/sie sich. Und genau das wurde versprochen: Wundern!

Heute habe ich den Beitrag auf Video aufgenommen und hier eingebettet:

 

(C) Copyright 2004-2011 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.

 

 

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2. Januar 2011 7 02 /01 /Januar /2011 20:43

Wenige Tage später, als ich meinen Artikel über eine wilde Entenjagd in meinem Blog veröffentlicht hatte, meldete sich ein Sexprotz. Ich antwortete mit einem Artikel am 5.12.2008.

Das war noch zu Anfangszeiten meines Blogs. Da dachte ich noch, ich bräuchte die eintreffenden Kommentare nicht moderieren. Leider gefehlt. Es gibt offenbar nicht wenige Menschen, die zu keinen konstruktiven Kommentaren fähig sind. Ihr Lebenszweck besteht offensichtlich nur darin, mit Kommentaren unter der Gürtellinie die Blogs lächerlich zu machen. Also bin ich auf die Moderation der Kommentare umgestiegen.

Und siehe da, die Schimpfer blieben auf einmal aus. Offenbar vergeht ihnen die Lust, solche dreckigen Kommentare zu schreiben, sobald sie merken, dass ihre Kommentare vor der Veröffentlichung geprüft werden.

Einige Insassen der benachbarten Dörfer hatten sich an diesem komischen Spiel beteiligt, da fällt mir ein Gespräch mit einer Altbäuerin ein: Mit funkelnden Augen erzählte sie mir, wie sie und die "Dorfgemeinschaft" andere Menschen "getretzt", also mit ihnen Schabernack getrieben haben. Das Ärgern anderer Menschen scheint zum Lebensinhalt dieser Menschen zu gehören. Vor allem wenn die "Opfer" nicht in direkter Blutlinie aus dem Dorf stammen.

Heute habe ich den Priapismus-Artikel auf Video eingelesen und hier eingebettet:

(C) Copyright 2004-2011 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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1. Januar 2011 6 01 /01 /Januar /2011 22:08

Am 26. November 2008 veröffentlichte ich meinen Beitrag über Jungjäger vor Ort. Ich weiß bis heute noch nicht, welcher Floh sie gebissen hat, dass sie im Stockdunkeln auf Entenjagd am nahegelegenen Fischweiher gingen.

Da ein Schuss mit einer "Donnerbüchse" abgegeben wurde, so stark, dass sogar die Stalltür ganz fest zugedrückt wurde, tippe ich auf eine Großwildbüchse. Im Artikel beschrieb ich, wie ein solches Gewehr auf eisige Temperaturen reagiert. Also lesen auch Jungjäger meinen Blog, denn das war das letzte Mal, dass ich einen so lauten Schuss hörte.

Ein Jahr später bauten sie ein Entenhaus, achteckig. Also, Leute, auch wenn ihr Anleihen bei Feng Shui macht, die Größe des Entenhäuschens muss groß genug sein, damit eine Ente auch reinpasst. Dieses Entenhaus ist seitdem verwaist.

Den gelesenen Beitrag habe ich eingebettet:

(C) Copyright 2004-2011 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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31. Dezember 2010 5 31 /12 /Dezember /2010 21:26

Am 27.12.2010 schrieb ich einen Artikel über die bürokratischen Anwandlungen der Verwertungsgesellschft Gema.

An sich bin ich kein Feind von Verwertungsgesellschaften. Im Gegenteil. Künstler wie Musiker und Schriftsteller wollen ja auch leben. Nur sehe ich da gewisse Grenzen. Wenn literarische oder musikalische Kunstwerke für erzieherische und schulische Zwecke verwendet werden, dann sollten Verwertungsgesellschaften keine Gebühren kassieren. Genauso wenig bei kirchlichen und nichtkommerziellen Veranstaltungen. 

Es ging ja eine Pressemeldung durch die Mainstreampresse, nach der die Gema auch bei Kindergärten abkassieren will. Hier zeigt sich wieder einmal, dass viele Funktionäre nur noch daran interessiert sind, wo und wieviel sie abkassieren können. Aus ist es mit Idealen. Nein, es geht nur noch um Geld.

Und dabei vergessen wir die Menschlichkeit. Die Entwicklung geht noch weiter: Da schreibt ein gewisser S. ein Buch, in dem er gegen Arme und Ausländer hetzt. Und wird damit mehrfacher Millionär. Viele finden die abstrusen Ansichten dieses Autors richtig. Was steckt dahinter? Die Kündigung der Solidargemeinschaften!

Wenn wir so weiter machen, dann werden alte Menschen nicht mehr unterstützt. Solange sie Geld haben, um sich teuere Seniorenheime zu leisten, sind sie geduldet. Aber nicht, wenn sie auf Sozialhilfe angewiesen sind. Ja, es geht noch weiter: Der Bundestagsabgeordneter Mißfelder verweigert einem Menschen, der über 85 Jahre alt ist, ein Hüftgelenk, es sei denn, dieser Mensch kann es selbst bezahlen.

Ein Abgeordneter, der so etwas öffentlich fordert, gehört meiner Meinung nach aus dem Verkehr gezogen.

Heute habe ich den Artikel über die Gema als Video aufgenommen und hier eingebettet:

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30. Dezember 2010 4 30 /12 /Dezember /2010 17:03

Am 26.12.2010 veröffentlichte ich meinen Artikel "Katzen und Wasser", heute habe ich ihn eingelesen und das Video hier eingebettet.

Eigentlich wollte ich über dieses Thema gar nicht schreiben, weil ich annahm, dass alle Katzenbesitzer wissen, dass Futter und Trinkwasser möglichst weit getrennt voneinander aufgestellt werden sollten. Da habe ich mich jedoch geirrt. Wie mir einige KatzernbesitzerInnen erzählten, schreiben nicht einmal die schlauen Katzenbücher über diese Tatsache. Nun, ich habe nie eines dieser Katzenbücher gelesen.

In meiner Zeit in der Steppe konnte ich viele Tiere beobachten, viele mussten immer weit laufen, um zu einer Wasserstelle zu kommen. In meinem Artikel über die Serengeti in Afrika schrieb ich über eine geplante Fernstraße quer durch den Nationalpark. Diese Straße soll auf beiden Seiten eingezäunt werden, damit Tiere nicht von den schnellen LKWs überfahren werden.

Das wird aber nichts nutzen, die Tiere werden verdursten, weil sie dann von den Wasserstellen abgeschnitten sind. Aber daran denken die Menschen natürlich nicht ...


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29. Dezember 2010 3 29 /12 /Dezember /2010 18:26

 

Erinnern wir uns, Lena hat einen Schlagerwettbewerb gewonnen. Darüber habe ich am 3. Juni 2010 eine Glosse veröffentlicht. Das wurde heute von mir gelesen und es gibt ein Video davon. Es ist hier eingebettet.

Von Lena wurden ja einige Sprüche veröffentlicht, zum Beispiel: "Das ist so verdammt krass, das ist so derbe. Das ist echt ganz schön fett, das ist so fett, das ist so verdammt derbe."

Und der FOCUS schrieb: "Ich kann kein Instrument spielen und auch nicht nach Noten Klavier spielen. Deshalb hab ich seit der 12 schon kein Musik mehr."

Jetzt wissen wir, über welche Qualifikation Kandidatinnen und Kandidaten verfügen sollten:

  • kein Instrument spielen können
  • nicht nach Noten Klavier spielen können
  • ab 12 Jahren keinen Musikunterricht mehr haben

Ja, und fast 1.000 Jahre später ist Lena die historische Sensation für Archäölogen:

Wir schreiben das Jahr 3003, Historiker finden Zeugnisse von Lena, einer Hohenpriesterin und ihrem Hohenpriester, aus dem Jahr 2010, aus der Stadt ANNOVER, sie vermuten ein religiöses Zentrum für Musik und Gesang ...


 

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28. Dezember 2010 2 28 /12 /Dezember /2010 21:42
Am 24.12.2010 veröffentlichte ich einen Beitrag "Weihnachtsplätzchen und Hartz IV". Heute habe ich ihn gelesen und als Video aufgenommen.

Ich bin erschüttert, wie lange die PolitikerInnen allein über fünf Euro diskutieren! Reicht eine Erhöhung um ganze fünf Euro wirklich aus, damit die Hartz IV Gesetze nicht mehr die Würde des Menschen verletzen? Nein! Sage ich nur.

Was kann sich ein Langzeitsarbeitsloser dafür einmal im Monat zusätzlich kaufen? Zum Beispiel ein Dusche-Shampoo und einen Deo-Roller. Damit er wenigstens nicht stinkt. Aha, also bleibt seine Menschenwürde so unverletzt! Denn mit öfterem Duschen gibt es mit der neuen Hartz IV Regelung Probleme:

Der Warmwasserzuschuss wurde gestrichen - und das bei den steigenden Kosten. Wieso soll sich ein Langzeitsarbeitsloser auch duschen? Na gut, vor einem Termin mit seinem "Kundenbetreuer" im Job-Center, damit er nicht sein Büro vollstänkert. Und was wird noch gestrichen?

Das Elterngeld von monatlich 300 Euro fällt auch weg - für Hartz IV ler. Aber regt euch gleich wieder ab, Leute, die die "Reichensteuer" zahlen müssen, bekommen auch kein Elterngeld mehr. Wenn das keine "ausgleichende Gerechtigkeit" ist?! Vor allem, weil nur sehr wemige Reiche davon betroffen sind, im Gegensatz zu den sieben Millionen Langzeitarbeitslosen.

Bisher wurden den Hartz IV Beziehern Beiträge für die Rentenversicherung gezahlt - jetzt nicht mehr. Damit  wird sehr viel eingespart: ganze zwei Milliarden Euro! Das ist schon etwas im Vergleich zu den zig Milliarden, die während der Krise die Banken erhielten.

Und ganz besonders großzügig zeigt sich diese Regierung beim Bildungspaket, bis zu zehn Euro bekommt ein Kind im Monat, damit es in einem Verein mitmachen kann. Ist doch toll! Und bis zu 26 Euro gibt es als Zuschuss für ein warmes Essen in der Schule. Das macht pro Tag ungefähr etwas über einen Euro. Tja, und wenn die Eltern kein Geld haben, vielleicht gibt es in der Nähe der Schule einen "MäckKotz", der bietet dann im Sonderangebot für einen Euro einen Hamburger an - täglich, damit auch an den Cholesteringehalt gedacht wird.

Und um dies alles in Gesetze zu "gießen", sind seit Monaten Heerscharen von Politikern beschäftigt. Dass es auch schneller geht, zeigte vor einem Jahr die Senkung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen um 12 (in Worten: zwölf) Prozent. Aber da wirkte im Hintergrund die Raubmöwe mit ..-

N.B.: Wer nicht weiß, was ich unter "Blassrote" und "Ganzrote" verstehe, lese meinen etwas angegrauten Artikel "Hessen aus der Sicht einer Schamanin".


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27. Dezember 2010 1 27 /12 /Dezember /2010 18:04

An den Feiertagen hatten wir Besuch, da fragte jemand, ob ich schon daran gedacht habe, besondere Artikel vorzulesen und als Video aufzunehmen und zu veröffentlichen. Hmm, diese Idee faszinierte mich.

Da ich kürzlich eine Videokamere bekam, wir wollten damit das besonders auffäliige Verhalten von Tieren aufnehmen und interessierten Tierbesitzern zur Verfügung stellen, "drehten" wir unsere erste Lesung.

Und dann fanden wir auch ein Programm, mit dem das Video nach Youtube hochgeladen wurde. Es ist zwar nicht alles perfekt, die zwei Wackler stammen von Riffel, die an das Stativ gestoßen war ... Andererseits kann jeder sehen, dass ich kein Profi bin.

Der Mensch, der diese Idee hatte, sagte noch: "Kiat, du hast viele tolle Artikel geschrieben und du hast eine variantenreiche, ausdrucksvolle Stimme. Es wäre schade, wenn dies nicht weiter bekannt wird!"

Tja, das mit meiner Stimme. Es passiert mir immer wieder, dass Menschen mich nach Jahren an meiner Stimme wiedererkennen. Einmal rief ich einen Schuhladen an, ob er bestimmte Schuhe besorgen könne. Ich habe ein Problem: zu kleine Füße, Größe 34 bis 35. Meistens werde ich in die Kinderabteilung geschickt. Da hatte ich kaum die ersten Worte gesprochen, da tönte es aus dem Hörer: "Ich erinnere mich an Sie, Sie haben doch vor fünf Jahren Sicherheitsschuhe in einer Sondergröße bei uns bestellt ..." Wahnsinn, nach fünf Jahren erkennt jemand sofort meine Stimme.

Was meine kleinen Füße angeht, im alten China hätte ich bestimmt damit schmerzfrei Karriere gemacht ...

Als ersten Versuch habe ich "Engel und UFO" gelesen. Ihr könnt auch youtube.com aufrufen und im Suchfeld "kiat ufo" eingeben. Oder so ... Oder könnt das Video auch direkt hier aufrufen, da ich es eingebettet habe:

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  • : Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
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