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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Schildbürger bauen ein Häuschen!

Gestern nachmittag fragte mich ein Besucher, wer da das kleine Häuschen gebaut habe. Da musste ich lächeln. Einmal hörte ich aus dem Dorf immer wieder Geschrei, die müssen ziemlich laut gebrüllt haben, weil mein Hof ja fast 500 m entfernt ist. Normalerweise höre ich das Gebölke nicht.

Am nächsten Morgen ging ich mit Riffel spazieren und sah, dass die Bewohner dieses kleinen Häuschens versucht hatten, Steine für eine Treppe von der Straße den Abhang hoch zu ihrem Haus zu legen. Aber von oben nach unten! Ich schaute zweimal hin, ja sie hatten wirklich die Trittsteine von oben nach unten verlegt. Dann merkten sie, dass das alles nicht passte.

In diesem Haus scheinen Schildbürger zu wohnen: Ich erinnere mich, als sie ihr Häuschen bauten, voller Eifer pflasterten sie die Dachfläche mit Brettern zu. Dann wieder ein Riesengeschrei, jemand hatte daran erinnert, dass das Haus noch keinen Schornstein hat, also mit der Stichsäge ein Loch ausgesägt, und dann die Steine für den Schornstein runtergelassen.

Oder als die beiden Giebel aufgemauert wurden, da wurde gemauert und gemauert, dann kam der Zimmerer und wollte den Dachstuhl setzen, aber die Giebel waren zu hoch gemauert, also mussten die frisch vermauerten Steine abgetragen werden...

Und die Dachrinnen: Da wurden Dachrinnen montiert, aber ohne Abfluss. Da der Sommer lange und trocken war, fiel das zunächst nicht auf. Aber irgendwann am Tag als der Regen kam, tja, da gab es wieder ein Geschrei, die Dachrinnen liefen über und es tropfte wie in einer Mannschaftsdusche. Wochen später wurden nachträglich mit viel Mühe Abflussrohre an die Dachrinnen montiert.

Eigentlich tun mir die Bewohner dieses Hauses leid, aber es gehört wahrscheinlich zu ihrer Lebenseinstellung: Zuerst machen, dann denken! Andersum spart aber Arbeit...


(C) Copyright 2004-2008 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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F
und wenns da nicht mehr passt einfach wo anders hin damit ? :-O
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K
<br /> Liebe Flora, so ist es Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
F
Hmmm ..... das mit den Gittern ist mir irgendwie zu komplex. Ich geh da eher nach Gefühl.
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K
<br /> Liebe Flora,<br /> <br /> das ist es auch. Halte dich an dein Gefühl und ob Du dein Bett so gestellt hast, dass Du gut schlafen kannst. Dann liegst Du meistens richtig.<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
F
Also da hätt ich doch erstmal gekuckt wie das Gelände beschaffen ist und dann gebaut.
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K
<br /> Liebe Flora,<br /> <br /> tja, so einen Fehler machen viele. Wenn ich von Krebshäusern z. B. spreche, dann zeigen mir die meisten einen Vogel. Erst wenn die Bewohner schwer krank werden, dann werden einige nachdenklich.<br /> <br /> Im Nachbardorf gibt es mehrere Krebsfälle. Ich sah das den Häusern einfach an, ich weiß nicht wie. Und wenn ich nachmesse, dann wird mein Gespür meist bestätigt.<br /> <br /> Starke Veränderungen im Erdmagnetfeld können die Ursache sein. Die meisten Radiologen machen oft ein Geheimnis daraus, da hörst Du meistens die gleiche Leier: Wasseradern, Verwerfungen, Brüche,<br /> Hartmann-Gitter, Curry-Gitter, Benker-Gitter usw.<br /> <br /> Für mich stecken dahinter elektromagnetische Störungen, bei "Wasseradern" ist es oft Reibungselektrizität, wenn Wasser über Gesteinungsschichten fließt und dabei Reibungselektrizität entsteht, oder<br /> die ganzen Gitter sind nichts anderes als Anomalien des irdischen Magnetfeldes. Und da gibt es jede Menge Überlagerungen mit anderen Störquellen.<br /> <br /> Oft wollen die Menschen gar nicht wissen, dass die Störungen physikalische Ursachen haben. Wenn da jemand behauptet, in einem Haus gebe es viele unerlöste Seelen, die ins Licht geführt werden<br /> müssen, das hört sich natürlich viel geheimnisvoller an als meine Methoden ...<br /> <br /> Die Alten früher waren klüger, wenn die sich einen Bauplatz ausgesucht hatten, da schauten sie, ob es da Ameisen gibt. Falls ja, wurde da nicht gebaut. Oder sie buddelten einen Ameisenhaufen aus<br /> und verlagerten den auf ihren Platz. Wenn die Ameisen blieben, dann war der Platz schlecht.<br /> <br /> Dieses Wissen, aus der Natur zu lernen, ist leider oft verloren gegangen. Es gibt nur wenige Menschen, die es noch können oder bereit sind, dieses Wissen sich wieder anzueignen.<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />