"Die Franzosen essen wieder mehr Kuddeln", verkünden Wirstschaftsnachrichten aus Frankreich. Warum? Hat das Grüppchen von Feinschmeckern, die Innereien für was ganz Feines halten, Zuwachs bekommen? Nein, es liegt ganz einfach daran, dass Innereien billiger sind als anderes Fleisch. Auch die Franzosen müssen sparen.
Vor den Feiertagen forderte die Supermarktkette "Monoprix" die VerbraucherInnen auf: "Ist Weihnachten, machen wir auf verrückt!" Aber die Franzosen tippten sich wohl an die Stirn und sparten weiter.
Andererseits werden weltweit den Automobilherstellern Milliarden nachgeworfen, obwohl so ziemlich alle Fachleute wissen, dass dies nicht die Lösung sein kann. Auch das Umschwenken dieser Hersteller auf kleinere und Sprit sparende Modelle ist letzten Endes auch keine Lösung.
Letztendlich wollen die Top-Manger einfach so weitermachen wie bisher, vielleicht geht es noch mal gut ... Es wird nicht gut gehen, das wissen wohl alle "Eingeweihten", es wird eine neue Wirtschaftsordnung benötigt, die unersättliche Gier nach "immer mehr Wachstum" und "immer mehr Gewinn" hat zum Zusammenbruch geführt. Ein totales Umdenken ist angesagt, aber wer traut sich?
Mich erinnert das, was einer meiner Lehrer mir in der mongolischen Steppe erzählt hat: Er war Schamane einer Sippe, die am Rand des Tarim-Becken lebte. Die Weiden waren so saftig, dass diese Sippe kaum umherziehen musste, am Flussufer gab es sogar Gold, so dass diese Sippe recht wohlhabend war.
Aber dann kamen die Chinesen und wollten Atomversuche durchführen. Sie warnten die Nomaden vor den Folgen und befahlen ihnen, weiterzuziehen. Die Sippe jedoch wollte ihr "Paradies" nicht verlassen. Einerseits verständlich, andererseits recht dumm. Und viele Mitglieder der Sippe starben einen schrecklichen Tod. Nur die, die weit genug entfernt waren, überlebten. Dieser Rest warf dann meinem schamanischen Lehrer vor, die Menschen nicht vor dem schrecklichen Zauber beschützt zu haben. Also jagten sie ihn davon und er kam so zu meiner Sippe, ein Glück für mich.
Dieser Schamane hatte zwar seine Sippe vor dem tödlichen Zauber gewarnt, allein, der verfettete Chan und seine Günstlinge wollten ihre Pfründe nicht aufgeben. Genauso kommen mir heute die Top-Manager und die politischen Entscheider vor, auch sie wollen ihre Pfründe nicht aufgeben. Also wird es wieder zu gewaltigen Explosionen kommen, diesmal wohl keine Atomexplosionen (aber wer weiß?), sondern eher zum gewaltigen Auseinanderbrechen von Gesellschaftssystemen, verbunden mit unverstellbarem Ausmaß an Gewalt.
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Lieber Reiner,<br />
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die weigern sich bis zuletzt, kleinere Autos zu bauen. Grund: an kleinen Autos ist viel weniger verdient.<br />
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Und sie wollen auch keine Massenproduktion von Elektroautos. Grund: die sind von der Technik viel zu einfach und weniger anfällig.<br />
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Also werden sie mit ihren Boliden untergehen!<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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