Baycity in den USA ist eine Partnerstadt von Ansbach. Sie liegt eine Autostunde von Detroit entfernt. Letztes Jahr war ein Schüleraustausch vereinbart worden, im Sommer 2009 sollten Schüler und Schülerinnen nach Ansbach kommen.
Im September 2008 wurde dies von den Amerikanern bestätigt, aber dann war Sendepause. Jeder Mensch mit nur ein klein bisschen Menschverstand wusste weshalb: zuerst die Finanz-, dann die Wirtschaftskrise! Aber, unsensibel wie Deutsche sind, hakten sie bei ihren amerikanischen Gesprächspartnern nach, bis die dann eingestanden: "Es geht nicht, wir können nicht kommen!"
"Warum?"
"Viele Eltern haben nicht nur ihre Arbeitsstelle verloren, sondern auch ihre Häuser. Viele Schüler wissen gar nicht, wo sie was zu essen bekommen, wo sie schlafen können. Viele sind auf die privaten Suppenküchen angewiesen."
Um nun die Fettnapftreterei fortzusetzen, fragten die deutschen Verantwortlichen nach, ob es wenigstens beim vereinbarten "Gegenbesuch" 2010 bleibe? Die armen amerikanischen Kontaktleute ... Ich finde das Verhalten der deutschen Gesprächs- und Organisationspartner so etwas von daneben: Da kämpfen die amerikanischen Familien mit ihren Kindern ums nackte Umleben und da fragen die Deutschen nach, ob sie 2010 zu Besuch kommen dürfen. Unsensibler geht es wohl nicht!
Keiner von den deutschen Organisatoren kommt auf den Gedanken, wie den Kindern und Jugendlichen geholfen werden kann! Wie wäre es mit einer Sammlung? Auch wenn nicht viel dabei zusammenkommt, allein das Signal: Leute, wir denken an euch, wir wollen euch helfen!
Das macht Mut! Aber eine plumpe Nachfrage, ob es beim Gegenbesuch bleibt, ist so etwas von peinlich!
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tja, viele Menschen sind so dumm, die haben in ihrem Leben noch nichts von charity gehört. Das ist vielleicht der einzige Grund, warum sie nicht auf die Idee kommen, zu helfen, es ist in ihren Kreisen einfach nicht üblich... in einem anderen Umfeld würden sie sich eben den anderen Konventionen anpassen...<br />
Ich persönlic finde es toll, wenn Leute imstande sind, die Konventionen einmal beiseite zu lassen und sich davon völlig frei machen können, um so zu handeln, wie es der gesunde Menschenverstand und auch das Herz gebietet: <br />
Ein bischen was für andere tun kann jeder, ob Hartz 4 Empfänger, oder reicher Fuzzi. :-) Ein jeder eben auf andere Weise, wer viel Zeit hat, gibt seine Tatkraft in einer ehrenamtlichen Betätigung, wer im Rollstuhl sitzt, erzählt eben kleinen Kindern Geschichten, wer viel Geld hat, gibt davon, was er nicht braucht.Is doch ganz logisch, oder?:-)<br />
Naja, das wird schon, denk ich mal, mit unserer Menschheit. ;-)
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Liebe Mathilde,<br />
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ich gebe wie Du die Hoffnung nicht auf, dass die Menschheit auf dem Weg der Besserung ist. Manche brauchen eben noch einige Reinkarnationen mehr ...<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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