Heute wollen wir eine sehr einfache, aber sehr wirkungsvolle Übung uns aneigenen: Das Vibrieren von Namen.
Nehmen wir z. B. den Gottesnamen EHIEH. Wie wird er ausgesprochen? Das Hebräische kennt ja kaum Vokale, sondern eigentlich nur Konsonanten. Die Aussprache wurde mündlich überliefert. Diesen Gottesnamen sprechen wir am besten als "E-HEI-I-HEI" aus. Wie ich früher bereits geschrieben habe, steht dieser Name esoterisch gesehen auch für den "Willen". Nun, solche Namen entfalten ihre magische Kraft, wenn sie richtig vibiriert werden. Und das ist eingentlich sehr einfach:
Lass vor deinem geistigen Auge den Namen in strahlend weißen Buchstaben erscheinen. Lass dir Zeit dabei. Mache erst weiter, wenn der ganze Name strahlend-weiß erscheint.
Stell dir vor, dass Du immer größer wirst, bis Du auf der kleinen Erdkugel stehst und Du selbst ganz weit in den Weltraum hinaus reichst.
Wenn Du das geschafft hast, rufst Du beim nächsten Ausatmen "E-HEI-I-HEI". Ziehe den Namen in die Länge, bis das Ausatmen beendet ist. Sei nicht zaghaft, rufe mit voll tönender Stimme. Frauen sollten bewusst eine Oktave tiefer rufen. Beim Rufen vibrierst Du den Namen. Das Vibrieren muss deinen gesamten Körper erfassen.
Dann schließt Du mit der "Geste des Schweigens": Führe den Zeigefinger deiner stärkeren Hand senkrecht zu deinen Lippen und verschließe symbolisch den Mund.
Vergiss nicht, danach wieder auf Normalgröße zurückzukehren;-)
Diese Übung will gelernt sein. Verzweifle nicht, wenn es beim ersten Mal nicht klappt. Probiere es am nächsten Tag erneut. Du machst es richtig, wenn dein gesamter Körper mit all seinen Zellen mitschwingt. Wenn Du das erreicht hast, dann erfasst dich ein schier unbeschreibliches Gefühl. Aber das musst Du selbst erleben, ich will da nicht vorgreifen.
Diese Übung lässt sich wie ein universeller Baustein in viele Rituale einbauen.
Übrigens, Rituale. Ich halte nicht viel, wenn ihr Rituale aus einem Buch 1:1 übernehmt und nachmacht. Das hat mit Magie nichts zu tun. Das ist meist nur Rezitation. Wer genügend "Bausteine" kennt, kann dann selbst Rituale zusammenstellen. Bevor ihr ein Ritual zusammenbaut, überlegt euch einen roten Faden.
Beim Durchführen des geplanten Rituals kann es passieren, dass ihr dann von eurem roten Faden abweicht, dass ihr das Gefühl habt, "etwas" überkommt euch. Wehrt euch nicht gegen solche Empfindungen und seid nicht traurig, dass ihr etwas anderes als geplant gemacht habt. Im Gegenteil, solche Empfindungen sind oft ein Garant dafür, dass ihr wirklich magisch zu Gange wart.
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