Als ich heute früh den Wirtschaftsteil der Nürnberger Nachrichten aufschlug, musste ich schmunzeln. Da waren doch in einem blau unterlegten Kasten "Die guten Nachrichten des Tages" zusammengefasst, immerhin ganze drei Stück. Und bei genauerem Hinsehen waren auch diese Nachrichten gar nicht so gut.
Aber gleich daneben warf der Chefvolkswirt Norbert Walter von der Deutschen Bank Politik und Unternehmen vor, sie würden die Lage schön reden. Und dann setzte er noch drauf: "Alle bisherigen Konjunkturprognosen werden bis Ostern überholt sein."
Und wenn ich mir aus den heute über den Ticker laufenden Nachrichten einige ansehen, muss ich ihm leider zustimmen:
USA: Von diesem Land ging ja die Krise aus, allein im Januar 2009 wurden fast 600.000 Jobs vernichtet; naja, die USA waren ja schon immer das Land der unbekannten Möglichkeiten. Da helfen auch die 6.000 Stellen wenig, die der Staat neu geschaffen hat, Und wie wir in der Vergangenheit leidvoll feststellen mussten, kommen deren Entwicklungen mit einer gewissen Verzögerung auch zu uns.
Metall- und Elektrobranche: Die Aufträge brechen weg, jedes zweite Unternehmen wird Arbeitnehmer entlassen müssen. Die Versprechungen der Politiker, mit Kurzarbeit sich über die Krise zu retten, können nicht gehalten werden. Kurzarbeit wird für die Unternehmen zu teuer.
Microsoft: Sogar Microsoft musste über 5.000 Mitarbeiter entlassen. Wer vor einem Jahr dies prophezeit hätte, dem wäre gewiss der Vogel gezeigt worden. Dabei ist Microsoft ein peinliches Malheur passiert:
Microsoft hat seinen entlassenen Mitarbeitern zu viel Abfindungen gezahlt und jetzt an einige Briefe geschickt, die sollen die zu viel gezahlten Beträge zurückzahlen. Peinlich, peinlich!
Ob Microsoft zur Berechnung der Abfindungen seine eigene Tabellenkalkulation eingesetzt hat? Offensichtlich schon ...
HSH Nordbank: Ganz toll treibt es ja die Nordbank; weil wegen der Krise angeschlagen werden 1.100 Arbeitsplätze gestrichen und trotz eines Milliardenverlustes bekommen die Investoren 200 Millionen EUR. Als ich das lesen musste, meinte ich, mich tritt ein Pferd. Die Frechheit dieser Typen ist anscheinend grenzenlos.
Und was die Ächzperten sonst noch von sich geben ...
Die bisher Banken und Großindustrie in den Rachen geworfenen Milliarden bringen offenbar nicht viel oder gar nichts. Ist eigentlich auch klar. Nehmen wir doch mal die Autos der Oberklasse. Ich konnte ja in meinem Bekanntenkreis im letzten Jahr schon einen Trend beobachten: Wer sich ein neues Auto gekauft hatte, der orderte eine Nummer kleiner ...
Dabei hätte es gerade die Automobilindustrie jetzt in der Hand, mit neuen kleinen Energie sparenden Autos in eine Lücke zu stoßen. Aber nein, es soll einfach so weitergemacht werden wie bisher.
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Lieber Reiner, das denke ich auch;-) Es ist ja ziemlich schwierig, in der heutigen Zeit im Wirtschaftsteil noch gute Nachrichten zu finden. Liebe Grüße, Kiat<br />
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Christine
02/25/2009 09:17
Hallo Kiat,<br />
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Hier ist das aufblasbare XP polymer Auto:<br />
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http://www.myxpcar.com<br />
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Zuerst dachte ich es ist ein joke, aber anscheinend ist es real. Natuerlich NICHT von der Automobilindustrie entwickelt.<br />
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Christine
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Liebe Christine,<br />
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das hört sich ja erstaunlich an. Da werde ich mal recherchieren. Vielen Dank für den Link!<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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