Overblog Alle Blogs
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

Werbung

Genmais verboten, trotzdem ausgesät?

Da hat doch die Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner den Anbau von Gen-Mais Monsanto 810 verboten. Aber der Konzern Monsanto findet eine Hintertür:

Deklarieren wir das als Forschung und siehe da, dann ist alles erlaubt! So geschehen in Unterfranken in Düllstadt bei Kitzingen. Da soll eine "verbesserte" Maissorte im Freilandversuch gesät werden. Während der Gen-Mais 810 nur gegen einen Schädling wirksam sein soll, dem Maiszünsler, soll die neue Sorte gleich gegen mehrere Schädlinge wirken. Ich halte solche "Züchtungen" für pervers: Da wird ein Nahrungsmittel produziert, das gleichzeitig ein Schädlingsbekämpfungsmittel, also ein Gift ist.

Welche Hirne können sich so etwas ausdenken? Nahrungsmittel und gleichzeitig Gift für Lebewesen. Kein Wunder, dass Biobauern sich wehren, wenn in ihrer Nacharschaft Gen-Mais angebaut wird. Da nützt auch kein Absperrbändchen nichts! Und der Wind trägt weit, nicht nur ein paar Meter.

Schlimm finde ich auch, dass Monsanto schon vor Jahren eine Genehmigung erhielt, einen solchen Forschungsversuch im Freien durchzuführen. Das Bundessortenamt soll da mitgewirkt haben. Wie kann das sein, dass die Landwirtschaftsministerin den Anbau von Gen-Mais verbietet und das Bundessortenamt Gen-Mais erlaubt, aber es muss sich dann für Forschung handeln. Als ob Gen-Mais, wenn er zu Forschungszwecken angebaut wird, sich anders verhält.

Und was sagt die Bundeskanzlerin dazu? Nichts! Da gibt es kein Machtwort, sie lässt einfach alles so laufen ...


(C) Copyright 2004-2009 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
Werbung
Zurück zu Home
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post
M
Immerhin düfte die Datenschutzlage noch etwas besser sein, wenn es sich um einen französischen Server handelt. Oder haben die auch die neue Gesetzgebung, dass jederzeit die IP Adressen gesammelt werden können, wie in D?<br /> Jedenfalls in Österreich ist es meines Wissens noch nicht soweit (z.B. twoday.net). Kleiner Tipp.<br /> Nunja, das haben wir nicht nur, aber zum großen Teil immerhin der Madame von der Leyen (dieser Name kommt von Laien) zu verdanken. In Computerdingen ist sie anscheinend Letzeres.<br /> <br /> Schuld sind aber letztendlich Bürger, die sich so übertrumphen lassen!
Antworten
K
<br /> Liebe Mathilde,<br /> <br /> ich bin mir da nicht so sicher, ob die Sammelwut in Frankreich weniger ausgeprägt ist. Das mit deinem Tipp bzgl. Österreich ist interessant. Über dein Wortspiel mit der derzeitigen<br /> Familienministerin musste ich stark schmunzeln, tja, es stimmt schon ...<br /> <br /> Deinem letzten Satz stimme ich voll zu: Ja, wir als BürgerInnen sind selbst schuld, wenn wir uns solche unterdrückenden Aktionen gefallen lassen!<br /> <br /> Nachdenkliche Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
M
Ja, hi. :-)
Antworten
K
<br /> Liebe Mathilde,<br /> <br /> tja, bei overblog passieren schon Sachen: Vorhin wollte ich in die Administration, um Kommentare zu beantworten. Da kam eine Meldung, dass es Wartungsprobleme mit dem Server gibt. Dann noch mal<br /> probiert, da war diese Probleme beendet ...<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
M
Hä, wieso ist das denn jetzt doppelt? <br /> <br /> :-)
Antworten
K
<br /> Liebe Mathilde,<br /> <br /> darüber wundere ich mich auch;-) Früher beschwerten sich einige, dass sie Probleme hatten, Kommentare zu schreiben, due kamen einfach nicht an. Jetzt häufen sich Doppelkommentare. Die sind auf<br /> jeden Fall besser als keine Kommentare;-)<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
M
Ich denke, dass einigen Menschen, die dabei mitwirken, noch die Perspektiven, etwas anders zu tun, fehlen. Erstmal haben sie schon so energetischen Mist (Karma) gebaut, so dass ihnen diese Schuld erst einmal die Sinne vernebelt und dann leben sie in einem Klima der Eingleisigkeit. Da werden positive Lösungen, wie in der Biolandwirtschaft überhaupt nicht wahrgenommen. Meistens arbeiten die ja recht viel und sind von ihresgleichen geradezu umzingelt. (Fast) keine Chance, um andere Erfahrungen zu sammeln. Dann heißt es dort: das ist der einzige Weg, blablabla, um die Wirtschaft zu retten. Nein, falsch. Artikuliert wird da wenig. Es läuft viel subtiler und unterschwellig ab, denn so kann man nicht gscheit reflektieren. Es herrscht Konkurrenz, burnout. Der Darwinismus. Juhuu, da würd ich auch gerne arbeiten.. ;-)<br /> So, falls das Euch tatsächlich interessiert hat. <br /> LG mathilde
Antworten
K
<br /> Liebe Mathilde, wieder doppelt gemoppelt;-) Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
M
Ich denke, dass einigen Menschen, die dabei mitwirken, noch die Perspektiven, etwas anders zu tun, fehlen. Erstmal haben sie schon so energetischen Mist (Karma) gebaut, so dass ihnen diese Schuld erst einmal die Sinne vernebelt und dann leben sie in einem Klima der Eingleisigkeit. Da werden positive Lösungen, wie in der Biolandwirtschaft überhaupt nicht wahrgenommen. Meistens arbeiten die ja recht viel und sind von ihresgleichen geradezu umzingelt. (Fast) keine Chance, um andere Erfahrungen zu sammeln. Dann heißt es dort: das ist der einzige Weg, blablabla, um die Wirtschaft zu retten. Nein, falsch. Artikuliert wird da wenig. Es läuft viel subtiler und unterschwellig ab, denn so kann man nicht gscheit reflektieren. Es herrscht Konkurrenz, burnout. Der Darwinismus. Juhuu, da würd ich auch gerne arbeiten.. ;-)<br /> So, falls das Euch tatsächlich interessiert hat. <br /> LG mathilde
Antworten
K
<br /> Liebe Mathilde,<br /> <br /> Du hast es sehr exakt analysiert! Gerade, was Gentechnik angeht, da wird viel Unwahrheit verbreitet. Die Behauptungen, dass Genpflanzen größere Erträge bringen und damit das Hungerproblem lösen<br /> können, ist ja mittlerweile ad adsurdum geführt.<br /> <br /> Es geht wie meist nur um Profit auf Kosten von Milliarden von Menschen!<br /> <br /> Nachdenkliche Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />