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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Ein lieber Anruf

Heute ganz in der Frühe klingelte das Telefon. Ich gleich aus dem Bett gesprungen, hoffentlich kein Notruf. Aber nein, es war eine Altbäuerin. Gestern war ich auch auf dem Hof ihres Sohnes, da hat sie mir ihr Leid geklagt.

Die Füße mögen nicht mehr so wie früher und sie muss mehr schnaufen. Da habe ich ihr Stärkungstropfen gegeben und dabei gesagt: "Der Mensch ist ja auch nur ein Säugetier! Zum Ausprobieren!"

Und deshalb musste sie mich aus dem Bett holen. Sie hat diese Tropfen genommen, und heute früh konnte sie gleich viel besser die Treppen hochsteigen.

Das hat mich gefreut, trotz des frühen Morgens. Früher wollte diese Bäuerin nichts von Homöopathie wissen, aber mittlerweile ist sie überzeugt.

Ihr Sohn ist noch skeptisch. Aber als ich ihm mal bei einer Euterentzündung geraten habe, das Euter mit Gänseschmalz einzuschmieren, und dann verschwand die Mastitis tatsächlich, seitdem ist er bereit, mal auch homöopathische Mittel auszuprobieren.

Vor allem überzeugt ihn, dass es dann keine Wartezeiten gibt und er keine Milch wegschütten muss. Aber ich weiß, mich erwartet noch viel Überzeugungsarbeit.


(C) Copyright 2004-2009 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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R
manche bauern sind ziemlich stur. lieber geht die welt unter, bevor die sich ändern!
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K
<br /> Lieber Reiner,<br /> <br /> es gibt aber auch rühmliche Ausnahmen, z. B. die Biobauern. Leider können einige von denen die Pacht für Äcker nicht mehr bezahlen, weil die Biogaserzeuger alles anpachten und damit die Pachtzinsen<br /> in astronomische Höhen treiben. Aber ich denke, das reguliert sich auch wieder, spätestens dann, wenn die Subventionen für den mit Biogas erzeugten Strom unbezahlbar geworden sind.<br /> <br /> Derzeit ist es sogar so, dass zuviel "grüner" Strom erzeugt wird, ein großer Teil davon wird dann über das internationale Stromnetz verramscht und das ist ziemlich unwirtschaftlich.<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />