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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Kinderarbeit

Seit vier Jahren ist der 12. Juni, also auch heute, ein internationaler Tag gegen Kinderarbeit. "Passend" dazu hat das Landgericht Ansbach vor drei Tagen ein Urteil verkündet.

Beklagt wurde Norbert Blüm, ja genau der, der früher mit seinem Spruch "Die Renten sind sicher!" berühmt wurde. Jetzt als Altpolitiker gehört Blüm noch nicht zum alten Eisen, er setzt sich gegen Kinderarbeit ein. Das passt jedoch nicht dem Werner Roll, einem Großhändler im mittelfränkischen Merkendorf, er handelt mit Grabsteinen.

Was war passiert?

Blüm ist Vorsitzender eines Vereins, der Kommunen aufruft, künftig keine Grabsteine zu verwenden, die von Kindern hergestellt würden. Der Großhändler sah darin Geschäftsschädigung, weil mindestens jeder zweite Grabstein heute aus Indien kommt. Und er klagte vor dem Landgericht und bekam Recht! Unglaublich aber wahr!

Blüms Verein darf jetzt Kommunen nicht mehr auffordern, nur noch Grabsteine zu erlauben, die ohne Kinderarbeit angefertigt wurden. Aber immerhin dürfen Blüm und sein Verein weiterhin behaupten, dass es Grabsteine gibt, die von Kindern hergestellt werden.

Dieses Urteil halte ich für sehr bedenklich. Nehmen wir mal an, jemand ruft Hundebesitzer auf, kein Futter zu kaufen, das Melamin enthält. Wenn jetzt da ein Futtergroßhändler darin Geschäftsschädigung sieht, dann braucht er nur zu klagen, am besten beim Landgericht Ansbach, und der Hundefreund wird dann dazu verdonnert, solche Aufrufe gegen Futter mit Melamin zu unterlassen.

In diesem Urteil wurde nicht berücksichtigt, dass Blüm und sein Verein die Kommunen zwar auffordern, Kinderarbeits-Grabsteine nicht zuzulassen, aber die Kommunen müssen sich ja nicht daran halten. Aber den Händlern, die Grabsteine aus bedenklicher Produktion aus Indien importieren, wollen natürlich nicht, dass publik wird, dass Produkte aus Kinderarbeit auch in Deutschland verwendet werden, vor allem in einem Bereich, in dem es pietätvoll zugehen soll.

Die Stadt München z. B. änderte 2007 ihre Friedhofsatzung, in der festgelegt wurde, dass Grabsteine aus ausbeuterischer Kinderarbeit nicht mehr verwendet dürfen. Prompt klagte ein Steinmetz vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof und gewann. Die Stadt München musste solche Kinderarbeits-Grabsteine wieder zulassen. Hier zeigt sich wieder einmal, wie es Land- und Verwaltungsgerichte mit Menschenrechten und speziell mit Kinderarbeit halten. Der schnöde Mammon ist wichtiger als das Leben eines Kindes!

Jeder, der einen billigen Grabstein kauft, der in Indien von Kindern hergestellt wurde, lädt viel Schuld auf sich und schädigt sein Karma. Irgendwann wird er Rechenschaft darüber ablegen müssen ...


(C) Copyright 2004-2009 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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F
Nein leider nicht, aber er ist groß genug zum rumkugeln. ^^
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K
<br /> Lieber Flora,<br /> <br /> dann bin ich ja beruhigt!<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
F
zu spät, lieg schon unterm Tisch und kugel mich rum. ^^
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K
<br /> Liebe Flora,<br /> <br /> hoffentlich stößt dir da an den Tischbeinen nicht den Kopf an. Oder ist ein einbeiniger Tisch, der eignet sich besser zum Kugeln <br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
F
Dann bastel ich mir diesen eben in Gedanken zusammen. ^^
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K
<br /> Liebe Flora,<br /> <br /> viel Spaß dabei! Und fall vor lauter Lachen nicht vom Stuhl!<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
F
Na das will ich sehen ! * schon wieder fast unterm Tisch lieg und kugel *
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K
<br /> Liebe Flora,<br /> <br /> das glaube ich dir! Aber ich baue keine Wolpertinger mehr:-(<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
F
^^
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K
<br /> Liebe Flora, meine Wolpertinger sahen auch wirklich zum Fürchten aus! Mit Entenfüßen verkehrt rum. Und die zugehörige Geschichte in englisch! Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />