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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Vorausschau für den 30.06.2009

Heute, am 30. Juni, steht der zunehmende Mond in der Waage, im ersten Dekan.

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien mir folgendes Bild:

Ein rituelles Feuer. Leider habe ich festgestellt, dass hierzulande viele Menschen bei Feuer gleich an Scheiterhaufen denken. Kein Wunder, seit der Inquisition sind an vielen Orten die qualvollen Schmerzen der Verbrannten auch heute noch zu spüren. Die Kirche sollte zu diesen unheilvollen Jahrhundertden endlich Stellung beziehen.

Aber das Feuer, das ich sah, war kein Scheiterhaufen, sondern bedeutet ein gutes Omen.

Dieser Tag ist günstig für

  • das Festlegen eines Fundamentes: das kann ganz real gemeint sein, aber auch im übertragenen Sinn, dass die Ausgangsbasis für ein neues Vorhaben geschaffen wird.
  • Investitionen für die Zukunft
  • das Aushandeln und Unterzeichnen von Verträgen
  • kreative Tätigkeiten
  • das Abhalten von Ritualen

Dieser Tag ist ungünstig für

  • das Aufsuchen von Friedhöfen

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht!
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C
Nachtrag: Diese Abklärung kann man übrigens auch über Tierkommunikation mit Haustieren machen, wenn diese einen schon in früheren Leben begleitet haben. In unseren Übungskreisen hat mein Kater schon manches mal Bilder gleichzeitig an meine Lehrerin und mich geschickt, die etliche meiner Verhaltensweisen (z.B. Angst davor in einem freien Gewässer in die Tiefe gezogen zu werden und zu ertrinken, obwohl ich in diesem Leben nie in so eine Situation geraten bin). Es rentiert sich manchmal, wenn man den eigenen auftauchenden Bildern nicht traut die Haustiere zu fragen, so ist die Gefahr geringer, dass man sich was einbildet. Oder man blockt entsprechende Infos nicht mehr aus Angst vor einer Wahnidee ab und kann das Trauma dadurch z.B. über Geistheilung auflösen.
Antworten
K
<br /> Liebe Cellulanus,<br /> <br /> Tiere haben oft ein viel feineres Gespür als wir Menschen. Und es gibt zweierlei Tiere, einmal die, die schlechte Energien meiden und andere, die schlechte Energien suchen. Erstere sind z. B.<br /> Hunde, letztere Katzen. Also, wo der Lieblingsplatz der Katze ist, der ist nicht unbedingt geeignet für uns Menschen. Wo der Hund am liebsten schläft, ist auch ein guter Schlafplatz für Menschen.<br /> Aber ihr müsst deshalb nicht gleich in die Hundehütte kriechen:-)<br /> <br /> Außerdem gilt dies auch nur für Haustiere, die noch ihren eigenen Willen haben.<br /> <br /> Noch bessere Indikatoren sind Pflanzen, aber das ist ein weites Feld ...<br /> <br /> Das mit den Urängsten z. B. vor Wasser kann viele Ursachen haben, z. B. verdrängte Erlebnisse, Erlebnisse und Ängste der Vorfahren, manifestierte Ängste von Menschen, die an diesem Ort verstorben<br /> sind und deren Schwingungen noch zu spüren sind und ...<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
C
Liebe Kiat, <br /> <br /> wie gehst Du mit solchen Energien um, wenn Du sie an Orten Deiner Klienten wahrnimmst? Kannst Du die als Schamanin auflösen oder zum Positiven verändern, damit Menschen an diesem Ort besser leben können? <br /> <br /> Fragende Grüße, Cellulanus <br /> <br /> (P.S. Das wäre vielleicht ein Thema für einen eigenen Weblogbeitrag, denn unter den Tagesprognosen würde vielleicht niemand so ein spannendes Thema vermuten.)
Antworten
K
<br /> Liebe Cellulanus,<br /> <br /> zuerst suche ich nach der Quelle und der Ursache dieser schlechten Energien. Und dann wird nach Abhilfe gesucht. Das ist oft je nach Fall unterschiedlich. Aber bisher haben wir es immer geschafft,<br /> dass die Menschen in ihrem Haus oder Wohnung bleiben konnten.<br /> <br /> Vielen Dank für deine Anregung. Vielleicht erzähle ich mal aus meinem Alltag und berichte über einige Fallbeispiele. Da lässt sich ja eine Diskussion anhängen.<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
C
Liebe Kiat, <br /> <br /> wie macht sich das bei ihnen bemerkbar, dass sie damit in Verbindung stehen? <br /> <br /> Fragende Grüße, Cellulanus
Antworten
K
<br /> Liebe Cellulanus,<br /> <br /> oft kommen Menschen zu mir, die meinen, sie waren in einem früheren Leben eine Hexe und sind verbrannt worden. Das kann sein, muss jedoch nicht. Manche haben Albträume, die sie nachts aufschrecken<br /> lassen, dann können sie sich an viele Details erinnern.<br /> <br /> Dann gibt es andere, die spüren an bestimmten Orten, schlechte und böse Schwingungen. Und wenn wir dann nachforschen, stellen wir fest, dass in früheren Zeiten üble Dinge passiert sind.<br /> <br /> Ich selbst versuche damit persönlich sehr behutsam umzugehen. Zu leicht kannst Du dich da in einen Wahn hineinsteigern, deshalb versuche ich immer eine Abklärung mit historischen Tatsachen, ob das<br /> Gesehene oder das Geträumte oder das Gefühlte im historischen Kontext steht.<br /> <br /> Es gibt ja auch "Wesen", die Menschen irritieren und sie dann manipulieren und für ihre eigenen Zwecke verwenden wollen.<br /> <br /> Nachdenkliche Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
C
So einseitig ist unsere Symbolik gar nicht. ;-) Feuer symbolisiert hier nicht nur Gefahr, sondern auch Wärme, Kraft und vor allem Reinigung. Und bei den Christen ist es als Osterfeuer zu finden, sprich samt seiner Lichtsymbolik. Es soll Hoffnung machen. <br /> Hier im Alpenraum kommen zur Sommersonnwende die Feuer auf den Bergspitzen vor, etwas, das mich jedes Jahr wieder fasziniert. <br /> <br /> Liebe Grüße, Cellulanus
Antworten
K
<br /> Liebe Cellulanus,<br /> <br /> Du hast Recht, aber vielleicht kommen zu mir überproportional Menschen, die irgendwie mit dem Thema Scheiterhaufen und Inquisition in Verbindung stehen. Das ist eine schwere Erblast, die die<br /> Kirchen heute noch umhertragen.<br /> <br /> Jedes Ding hat mindestens zwei Seiten, so spricht der Volksmund. So auch das Feuer. Es kommt halt darauf an, was wir daraus machen.<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />