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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Fremdenfeindlich = kundenfeindlich?

In einem früheren Artikel hatte ich mich über die mangelnde Freundlichkeit gegenüber Kunden beschwert. Und das offenbar zu Recht, es geht ja nicht nur mir so, sondern anderen auch. Mein Bär betreut eine ältere Dame. Sie ist in ein Heim umgezogen, es gefällt ihr recht gut.

Eines Tages wird sie von Ihrer Tochter besucht, die beiden gehen in einen kleinen Lebensmittelmarkt um die Ecke einkaufen. Kaum sind sie eingetreten, steht eine Frau von der Kasse auf und folgt den beiden.

Das bleibt den beiden Frauen nicht verborgen. Sie wundern sich. Sie stinken nicht und ihre Kleidung ist ordentlich, kurzum, sie machen einen seriösen Eindruck. Aber von der Kassiererin werden sie hartnäckig verfolgt und beobachtet.

Da schreit es an der Kasse: "Wann kommst Du endlich zum Kassieren?"

"Gleich, aber ich muss auf die fremden Leute aufpassen!"

"Na, jetzt komm endlich!", die wartende Frau wurde ungeduldig.

Die Kassiererin klemmte sich hinter die Kasse und tippte die Käufe ein. Danach fragte die Kundin: "Machst Du das immer so? Dass Du Kunden verfolgst?"

"Naja, das sind doch Fremde, die kenne ich! Wer weiß, was die hier machen? Vielleicht wollen die klauen!"

"Und weil das Fremde sind, klauen sie gleich? Du bist doch nicht ganz dicht!" Kopfschüttelnd ging die Kundin.

Mittlerweile waren Mutter und Tochter an der Kasse angekommen. Sie hatten das lautstarke Gespräch mitbekommen. Die Tochter fragte die Kassiererin: "Kassieren Sie auch bei Fremden? Oder sollen wir die Waren zurücklegen?"

Die Kassiererin bekam einen roten Kopf. Schweigend tippte sie Waren ein, kein Wort fiel, auch kein "Auf Wiedersehen"! Naja, so kann man Kunden vergraulen ...


(C) Copyright 2004-2009 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
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R
*schmunzel* <br /> wieder so ne geschichte.<br /> wir haben hier im ort einen kleinen laden. da steht auch so eine kassiererin. wenn von den flüchtlingen die wir hier haben welche zum einkaufen kommen, dann grüßt sie nicht, sie kennt plötzlich kein bitte und kein danke mehr, sie schnauzt die leute an und wenn jemand freundlich fragt was da in der falsche drin ist, sagt sie schnippisch: "steht eh drauf!"<br /> ich schäme mich für sie wenn ich sowas sehe....<br /> sie ist sonst zu allen leuten freundlich und ich mag sie eigentlich gern, sie macht späße und ist lustig drauf.... aber kaum kommt einer von den flüchtlingen zur tür rein, verändert sie sich schlagartig.<br /> ich kann das nur auf ANGST zurückführen, woher auch immer die kommen mag.<br /> ich sehe es an ihren gesichtszügen, wie sie zumacht, wie die lippen schmal werden, die augen zusammengekniffen werden, alles ist verspannt. auch sie beobachtet die flüchtlingskinder immer ganz genau, ob sie auch nicht klauen. <br /> und ich beobachte SIE und denke mir meinen teil- was soll man dazu schon sagen... eigentlich müsste ja SIE sich schämen...
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K
<br /> Liebe Sonja,<br /> <br /> ich denke, es handelt sich um eine Art Urangst, die noch in vielen Menschen steckt. Unsere Altvorderen, die noch in Höhlen lebten, da bedeutete es oft, wenn etwas Neues und Fremdes ins Leben trat,<br /> Kampf um das Wenige, das sie hatten. Diese Angst hat wohl uns Menschen "programmiert". Und angesichts der globalen Krisen wird diese Angst immer mehr geschürt, denn wenn die vielen Menschen, die<br /> nur sehr wenig besitzen, lassen sie sich leichter gegeneinander aufhetzen, so dass die ganz wenigen, die schon so viel besitzen, den Armen noch das letzte Hemd wegnehmen können.<br /> <br /> Oft denke ich, dass diese Menschen, die sich aufhetzen lassen, Werkzeuge von bösen Mächten sind, die ihre Helfershelfer haben, seien es die Bilderberger oder andere.<br /> <br /> Nachdenkliche Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />
R
ich habe mal das gegenteil erlebt. da wollte ich mir Klamotten kaufen. ein akne-jüngling bediente mich. plötzlich sagte er, ich habe vesperpause und verschwand. ich auch:-)
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K
<br /> Lieber Reiner,<br /> <br /> so etwas kenne ich auch. Da habe ich mal nach einer schicken Bluse gesucht, fand auch eine Verkäuferin, die sagte zu mir: Einen Augenblick, ich suche für Sie etwas heraus.<br /> <br /> Ich wartete und wartete. Die Verkäuferin erschien nicht mehr. Da ging ich. An der Kasse wurde ich von einer jungen Frau gefragt, ob ich zufrieden gewesen bin. Da erzählte ich ihr, was mir passiert<br /> ist. Ich gab sogar meinen Namen und Adresse an. Keinerlei Reaktion von dem Bekleidungshaus, das zu einer größeren Kette gehört. Ich habe mir dann gesagt: Wenn ihr keine Kunden haben wollt, dann<br /> bekommt ihr auch keine Kunden!<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat<br /> <br /> <br />