Was ist eigentlich los in Deutschland? Der Energiekonzern Vattenfall produzierte mit seinem Atomkraftwerk Krümmel keinen Atomstrom, aber dafür eine Pannenserie. Die zuständigen Politiker sind abgetaucht. Jetzt müssen die Vorstandschefs der deutschen Energiekonzerne RWE Power, E.on Energie und EnBW selbst einen Brief an Vattenfall schreiben:
"Wir sehen Vattenfall jedoch nach wie vor in der Pflicht, zu den Ereignissen und Vorgängen in Krümmel öffentlich Stellung zu beziehen. Es ist uns unverständlich, dass dies bislang durch Ihr Haus abgelehnt wurde."
Vattenfall jedoch weigert sich nach wie, diese Pannenserie zu erklären. Eigentlich wäre es Sache der Politik gewesen, Vattenfall dazu zu zwingen oder ihnen wenigstens die Betriebserlaubnis zu entziehen. Aber da passiert nichts, rein nichts!
Was sind nun die Motivem dass die Vorstandschefs einen Brief an Vattenfall schreiben? Ist es reine Menschenfreundlichkeit? Auf keinen Fall! Die deutsche Atomlobby hat jetzt wieder Angst, dass der Wind schwenkt und die Mehrheit der Bevölkerung wieder gegen Atomkraftwerke ist. Der schwarze Teil der derzeitigen Bundesregierung war ja erfolgreich durch die Atomlobby weichgeklopft worden, dass zumindest die Betriebsdauer der alten Atomkraftwerke verlängert wird.
Aber da gab es diese Pannenserie mit Krümmel, da wurde ja offensichtlich, welch technologischer Schrott verbaut ist. Die Angst vor einem sehr ernsten Zwischenfall wächst, berechtigt!
Das passt der deutschen Atomindustrie nicht. Es war doch alles schon abgesprochen: Nach der Bundestagswahl 2009 regiert schwarz-gelb und dann wird der Atomausstieg zurückgedreht. Und nun der sture Vattenfall-Konzern, der sich einfach weigert, die Pannen zu erklären und Abhilfe zu schaffen.
Das ist ja Öl auf das Feuer der Atomkritiker. Mich wundert nur, dass weder die Grünen noch die SPD daraus eine Wahlkampagne machen, so dass den Wahlgegnern die Ohren wegfliegen. Stattdessen gibt es einen Pseudo-Wahlkampf, da werden angebliche Skandälchen hochgejubelt. Was soll das Gestänkere der Schwarzen gegen die Noch-Gesundsheitsministerin? Sie wird im neuen Bundestag sowieso nicht mehr sitzen? Also nur Schattenboxen? Es sieht ganz danach aus!
Es zeigt sich immer deutlicher, dass wir in Zeiten der Postdemokratie leben, es gibt zwar noch "demokratische" Wahlen, aber das Ergebnis ist schon vorab abgesprochen. Und wenn neue Parteien wie z. B. die der Gabriele Pauli auftauchen und die Absprachen gefährden können, dann wird eine solche Partei unter sehr fragwürdigen Umständen zur Wahl nicht zugelassen.
Die Frage bleibt, wie lange lassen sich die Deutschen dies noch gefallen? Was ist der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt?
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Lieber Reiner,<br />
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ja, es ist ein abgekartetes Spiel. Ob allerdings die Wähler da immer mitspielen, das ist die Frage! Was ist eigentlich, wenn die Wahlbeteiligung auf unter 20 % fällt? Fällt dann den<br />
OSZE-Wahlbeobachtern etwas auf?<br />
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Oder wenn es mehrheitlich ungültige Stimmen gibt? Mit entsprechenden Anmerkungen! Fällt dann den Wahlbeobachtern etwas auf?<br />
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Neugierige Grüße, Kiat<br />
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