Gestern kam ein Überraschungsbesuch, es war sehr lustig, wir haben viel geplaudert. Dann wollte er mal mit unserem Oldtimer-Traktor fahren. Gesagt, getan. Mein Bär zeigte ihm, wie der Oldtimer bedient wird. Dann tuckerten die beiden eine Runde durch das nahe gelegene Dorf. Wieder zurück plauderten wir angeregt weiter.
Dann wurde auf dem Nachbarfeld gedroschen. Der Jungbauer mit dem Mähdrescher wollte mit seinem Ungetüm umdrehen, aber das Auto des Besuchers war im Weg, er hatte es am Straßenrand geparkt. Also wollte er sein Auto wegfahren. Da begann die Suche nach dem Schlüssel. Er war nicht mehr aufzufinden. Zusammen haben wir rekonstruiert, wo er in hingelegt hatte.
Irgendwie kamen wir zu dem Schluss , dass er seinen Autoschlüssel für die Traktorfahrt mitgenommen hatte. Wo hat er ihn verloren? Mein Bär orakelte. Ergebnis: Auf dem Hof ist er nicht, aber er liegt auf der Straße, irgendwo auf der Strecke, wo die beiden mit dem Traktor gefahren sind.
Also sind die beiden mit Riffel losgezogen: den Schlüssel suchen. Sie trafen noch die Fischersleute, die an ihrem Teich saßen. Mein Bär erzählte ihnen, dass ein Schlüssel verloren gegangen war. Wenn sie zufällig einen finden, sollten sie Bescheid geben. Was sie auch versprachen. Dann sind die beiden gelaufen. Kurz vor dem Punkt, wo sie mit dem Traktor umgekehrt sind, stutzte Riffel, mein Bär schaute hin, was sah er: Reste von einem Autoschlüssel, ziemlich plattgefahren.
Der Chip für die Wegfahrsperre war auch zersprungen. Aber sie nahmen diese Teile mit. Auf dem Rückweg kamen sie wieder bei den Fischern vorbei. Fachmännisch untersuchte einer von denen die Teile und schüttelte sorgenvoll den Kopf. Trotzdem nahm unser Besucher seine Schlüsselrest, er steckte den chiplosen Schlüssel ins Türschloss, siehe da, die Verriegelung wurde gelöst, er konnte die Tür öffnen. Dann wollte er starten. Und der Motor sprang an!
Er konnte sogar fahren! Jetzt stellt sich doch die Frage: Welche Funktion hatte der Chip? Funktionsfähig war der bestimmt nicht mehr...
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Liebe Kiat,<br />
unser erstes Auto war ein VW Bulli Jahrgang 1973 (glaube ich). Als wir ihn bekamen war er schon über 20ig Jahre alt. Und hätte er keinen "Kolbenveresser" bekommen, hätten wir ihn wohl heute noch. Der war Super! und hatte wirklich eine Wegfahrsprerre (wenn man es so nennen will). Genauer gesagt hatte er einen Trick an sich wie man ihn überhaupt lenken konnte, da mein Mann auch alte LKWs fahren kann, konnte er damit umgehen. Andere nicht.<br />
So haben wir es mal beobachtet, als wir ihn zu einer Werkstatt bringen mußten, dass so ein junger Mann bald 20 Minunten an ihn rum gekurbelt hat, bevor er sich auch nur ein paar Zentiemeter bewegte. Geschweige dann richtig fahren… :o))<br />
Wir haben es nie repaieren lassen. Warum auch?<br />
Damit hatten wir wirklich eine Wegfahrsperre, hätte es jemand versucht hätte der jenige seine liebe Not damit gehabt, wenn es überhaupt geklappt hätte.<br />
Unser Wagen war zwar alt, hatte aber eben gewisse Vorzüge.<br />
Ich vermisse unseren "Vladimir"… so haben wir den VW Bus genannt.<br />
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Liebe Grüße<br />
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Heike
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Liebe Heike,<br />
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mein Praxiswagen ist ein alter Golf Polo Diesel, den habe ich zum Lieferwagen umgebaut, um Steuern zu sparen. Und er hat auch eine Art "Wegfahrsperre", vor allem bei kalten Außentemperaturen: Da<br />
braucht er einen Choke! Wirklich. Junge Mechaniker tippen an die Stirn. Diesel mit Choke?! Ist jedoch wirklich so!<br />
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Dass ihr euer Auto mit einem Namen versehen habt, das finde ich auch sehr sympatisch! Bei uns ist das ähnlich, da hat so ziemlich alles einen Namen.<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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K
kleh
09/03/2009 12:12
Liebe Kiat, <br />
diese Frage stellt sich wirklich und ich glaube in diesem Fall nicht an was Gutes.<br />
Da sieht man doch mal wieder, daß wir nur verarscht werden. <br />
Liebe Grüße <br />
Kleh
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Liebe Kleh,<br />
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die Automobilhersteller sollten gezwungen werden, mal die reinen Materialkosten eines Luxusautos herauszugeben. Eigentlich dürfte es ja gar nicht so schwer sein. Im Zeitalter von SAP, mit seiner<br />
schwachbrüstigen Absicherung. Die meisten SAP-Administratoren ändern die Standard-Passwörter sowieso nicht. Da steht ja dann alles abrufbereit zur Verfügung.<br />
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Da würden den Käufern die Augen übergehen, mit welchem Profit Autos gebaut werden.<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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J
Julie
09/03/2009 09:17
Guten morgen Kiat, mit so was nutzlosen machen die Geld. Das ist wichtig. Noch einen schönen Tag von Julie
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Liebe Julie,<br />
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mein Bär hat sich die Sache genauer angesehen und gemeint: Das Teil hat einen RFID-Chip, also was Passives. Und der Bekannte legte die Reste auf den Beifahrersitz. So war der RFID-Chip noch in<br />
Reichweite und die Sperre war aus.<br />
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Ich denke, dass so etwas natürlich kriminelle Leute dazu bringt, solche RFID-Chips auch von außen anzubringen, so dass die Wegfahrsperre überlistet ist.<br />
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Du hast schon recht: Da will die Industrie uns einreden, wie teuer die verbauten Teile sind. Dabei kostet so etwas nur ein paar Cent.<br />
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Liebe Grüße, Kiat<br />
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