Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Amazon ist ja den meisten bekannt als Online-Händler für Bücher.
Was weniger bekannt ist, Amazon biete auch Platz für Webserver an. Wikileaks machte davon Gebrauch. Bis der US-Senator Joe Liebermann auftauchte, er drohte Amazon mit einem Boykott! Aber nicht wegen der dümmlichen Depeschen der US-Diplomaten, Nein! Liebermann wurde aktiviert, als Wikileaks angekündigt hatte, Geheiminformationen über große US-Banken zu veröffentlichen. Verständlich für die Finanziers: Da hört der Spaß auf!
Also musste Amazon alle Wikileaks-Dokumente von ihren Servern schmeißen. Ist ja nicht die feine englische Art: erst abkassieren und dafür Speicherplatz vermieten und dann vor dem Joe Liebermann buckeln.
In den USA und verstärkt jetzt in Europa gibt es mehr und mehr eine Protestwelle gegen Amazon, die Mitbewerber freuen sich. Irgendwie ist der Gedanke von der Rechner-Cloud jetzt sehr gestört. Es zeigt auch, wie abhängig ein Riesenkonzern wie Amazon von der Hochfinanz ist. Was aber passiert, wenn immer mehr Konsumenten jetzt Amazon boykottieren? Gerade jetzt vor der Weihnachtszeit?
Wie lange wird Amazon das durchhalten? Bestimmt nicht lange! Amazon muss verkaufen, sonst sinken Umsatz und damit Gewinn!
Quelle: Handelsblatt
Es wird sehr spannend, wer wird gewinnen? Und wenn Geheimdienste ihre eigenen Hacker und andere Hacker beauftragen, möglichst viele DDos-Angriffe zu starten und Wikileaks lahmzulegen, es zeigt doch, wie zerstört und ängstlich die vermeintlichen Eliten reagieren. Sie wurden und werden an ihrer eigenen Achillesferse getroffen.
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