Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Heute las ich in in der ZEIT Nr. 30 den Artikel "Die Sadisten von Hilchenbach". Da geht es darum, wie Arbeiter eines Bauhofes einen Kollegen fürchterlich gequält haben.
Besonders traf mich die Äußerung der Täter "Beim Adolf wärste vergast worden". So etwas hatte ich ja selbst erlebt. In einem meiner früheren Artikel habe ich das geschildert.
Und später wiederholte sich die Geschichte: Da hatte ich meinen Rucksack in die Ecke gestellt und war mit Tiger ausgeritten. Wie ich später erfuhr, wühlte ein Reitmädchen in meinem Rucksack und fand meinen Behindertenausweis. Den hatte ich wegen meines Diabetes. Das Mädchen hatte dann nichts anderes zu tun, als zum Vereinsvorsitzenden zu laufen und zu erzählen, dass ich eine Behinderte bin. Der Vereinsvorsitzende war zur damaligen Zeit leitender Angestellter einer Krankenkasse - wie passend.
Als ich dann zurückkehrte, erwartete mich ein Empfangskomittee: Die "Reitlehrerin", wie sich später herausstellte, eine ehemalige Nutte, der Schwiegersohn in spe dieser Reitlehrerin und der Besitzer des Stalles, den ich gemietet hatte. Er stand dann Schmiere, so dass keiner sah, wie die beiden anderen über mich herfielen. Am schlimmsten war die Ex-Nutte, sie schrie immer wieder: "Bei Hitler ist so was wie du vergast worden!" Mit schwerer Gehirnerschütterung ließen sie mich liegen, ich konnte mich mit letzter Kraft über die Straße zur Nachbarin retten, die dann meinen Bären verständigte. Der kam sofort und brachte mich sofort in die Ambulanz. Und er versorgte dann Tiger.
Und wieder schlug die Prophezeihung zu: Der alte Stallbesitzer erkankte wenig später an Krebs und musste sich noch einige Monate quälen. Die "Reitlehrerin" blieb zwar zunächst von der Justiz verschont, musste jedoch wegen anderer Delikte ins Gefängnis ...
Das Dorf, in dem dies passierte, heißt für mich seitdem nur noch "Widerlingsbach" ...
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