Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Die Bundesarbeitsministerin hat sich der Kinder von armen Familien angenommen und ein Bildungspaket geschnürt. Ein Paket? Herausgekommen ist eher ein Päckchen - eben ein Paketchen.
Und mindestens ein Viertel dieses Paketchens besteht aus Verwaltungsaufwand. Und Personalaufwand. Was wundert es, dass von den drei Millionen Betroffenen bis jetzt nur 2 % der in Frage kommenden Kinder davon profitieren. Was sind die Gründe?
Erstens, es fehlt an Information. Die Ministerin - darauf angesprochen - spricht von einer Holschuld der Eltern. Aber hallo! Wieviele Hartz IV Bezieher können sich überhaupt Informationen leisten? Zum Beispiel täglich eine Zeitung? Oder einen Internetanschluss?
Zweitens, sind die Hürden sehr hoch gesetzt: Da sind Anträge auszufüllen, Unterlagen und Belege zu kopieren, Fragen zu klären. Und das alles für ein Paketchen?! Entnervt werfen viele Eltern das Handtuch. Und die geschätzten 1,6 Milliarden Euro für das Paketchen werden nicht verteilt. Vielleicht war das gewollt? Hartz IV soll nichts kosten. Ein Schelm wer Böses dabei denkt ...
Aber werfen wir doch einen Blick in die Praxis: