Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Am 03.12.2011 erschien in der SZ ein langer Artikel über ein Lehrerehepaar, das von einer Polizeistreife zu einer Verkehrskontrolle angehalten wurde. Was dieses Ehepaar dann erlebte, lässt einen schaudern: So habe ich mir einen Rechtsstaat nicht vorgestellt:
Quelle: sueddeutsche.de Außer Kontrolle geraten
Als ich diesen Artikel gelesen hatte, konnte ich nur den Kopf schütteln. Das alles nur deshalb, weil eine Bürgerin Vor- und Nachname des Polizisten wissen wollte. Wieso kann jedes Bundesland selbst regeln, ob die Polizisten ihre Namen sichtbAr an der Uniform tragen. Was spricht da eigentlich dagegen? In Nordrhein-Westfalen stellen sich die Polizisten mit Namen vor - wenigstens das geht!!
In Bayern wird offenbar jeder als Verbrecher eingestuft, wenn er es wagt. Vor- und Nachnamen von Polizisten wissen zu wollen. Und in diesem Fall war die Frage wirklich berechtigt.
Ich hoffe für das betroffene Ehepaar, dass sie doch nocht Recht erhalten. Zumindest gibt es eine Landtagsabgeordnete der Grünen - Susanna Tausendfreund, selbst Juristin. Hoffentlich lässt sie nicht locker, wenn sie diesen Fall vor den Innenausschuss des Bayerischen Landtags bringt!
In diesem Zusammenhang fand ich ein Video mit dem traurigen Titel "Polizeiterror und falsche Strafanzeigen trieben Christian Schäffer (41) in den Tod" - eigentlich unglaublich:
Der YouTube-Nutzer Regierungsverbrecher schreibt unter anderem: "Nach Monate langer Ermittlung meinerseits ist anzunehmen, dass eine geheime politische Vereinigung existiert, welche es auf den Ruin der ganzen Familie abgesehen hatten, um auf diese Weise kostengünstig an das Grundstück und an das Haus der Familie zu gelangen. Andere Versuche, im Umfeld der Familie Grundstücke abzunötigen gab es bereits."
Wenn ein Mensch als Lösung nur den Suizid sieht und ein anderer Mensch solche - unfassbaren - Behauptungen aufstellt, dann stimmt mich das sehr nachdenklich!