Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Ein Jahr nach dem Supergau in Fukushima, da will Japans Regierung den Eindruck vermitteln, es sei jetzt alles wieder normal. Ja, sie haben sogar acht ausländische Journalisten eingeladen. Der Bericht von Ulrike Scheffer vom Tagesspiegel ist sehr interessant.
Bemerkenswert finde ich, dass zum Teil erst jetzt Kinder in den Schulen mit Dosimetern ausgerüstet werden. Immerhin sollen sie wissen, wie hoch sie verstrahlt sind. Weiter finde ich bemerkenswert, dass erst im November ein Überwachungszentrum für radioaktive Strahlung eingerichtet wurde.
Ein bisschen spät! Oder meinten die Verantwortlichen, je länger sie warten, desto niedriger sei die Strahlung? Und dass vor dem SuperGau der zulässige Grenzwert bei einem Millisievert lag, nach dem Gau wurde dieser Genzwert auf 20 Millisievert hochgesetzt. Einfach so!
Was sind das nur für Menschen bei den Behörden? Haben sie immer noch nicht den Ernst der Lage erkannt? Oder wollen sie ihn nicht erkennen? Oder ist die Macht der Atomlobby derart stark, dass der atomare Wahnsinn fortgesetzt wird.
Da frage ich mich: Was passiert eigentlich, wenn uns eines der verbliebenen Atomkraftwerke um die Ohren fliegt? Gewiss, es gibt Notfallpläne für solche Katastrophen. Nur sind diese Pläne dann wertlos, wie die Katastrophe in Fukushima gezeigt hat. Der Mensch kann eben nicht alle Eventualitäten berücksichtigen.
Fukushima Japan Nuclear update 3/21/12
FALLOUT FORECAST X FLARE ALERT 3.05.2012