Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Der Liedermacher Georg Ringsgwandl wird politisch: Seit neuestem hat er in München viel Gelegenheit dazu. Die Abendzeitung hat ihn interviewt.
Früher war Ringsgwandl kaum auf Demos zu sehen. Jetzt ist es anders. Er sagt selbst:
"Wir alle, damit meine ich auch mich, haben uns nach Tschernobyl über die Jahre wieder dran gewöhnt, dass die Kernkraftwerke so dahinlaufen. Auch die rot-grüne Stadtregierung, die am Atomkraftwerk beteiligt ist. Und da der Mensch nur aus Schmerz lernt, hat Japan vieles verändert. Plötzlich wird uns bewusst, dass die Kernkraftwerke, die bei uns rumstehen, nicht mal abgesichert sind gegen einen Flugzeugabsturz. Das ist es Zeit, dass auch ich meinen Arsch hochhebe."
Und von dem einstigen Befürworter der Atomenergie - Franz Josef Strauß - weiß er zu erzählen:
"Nach Tschernobyl hat Strauß in seinem eigenen Garten in München den Boden einen halben Meter tief ausgraben lassen und durch unbelastete Erde ersetzen lassen. Das war der Strauß, der für die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf war. So etwas sollten die Leute nicht vergessen. Weil sie es ja sind, die mit Katastrophen leben müssen. Die einfachen Leute, die nicht einfach wegziehen können."
Das ist wieder einmal typisch: Da predigen sie Wasser und saufen selbst Wein! So sind nun mal die sich selbst ernannten Eliten! Was ist daran "elite-mäßig"?