Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Es war einmal, da flogen junge CDU-Politiker über die Anden und da beschlossen sie einen Andenpakt.
Das war 1979. Sie schworen einander, sich gegenseitig zu helfen. Ewig! Und keiner kandidiere gegen den andern. Zunächst war das eher eine Art Geheimbund. Und eine seiner großen Taten war, dass 2002 Edmund Stoiber als künftiger Bundeskanzler kandidierte und nicht Angela Merkel.
Ein Jahr später erfuhr Merkel davon, Christian Wulff hatte geplaudert ... Seitdem setzte Merkel alles daran, diesen geheimen Männerbund zu vernichten. Und heute, als Wulff beim dritten Wahlgang zum Bundespräsident gewählt wurde, hat sie es geschafft. Der Andenpakt existiert so gut wie nicht mehr.
Schauen wir doch an, was aus den ehemaligen Geheimbündlern geworden ist?
Diese Liste ließe sich noch fortsetzen. Merkel mag sich freuen, dass sie diesem geheimen Männerbund den Garaus gemacht hat. Sie hat potentielle Kritiker kaltgestellt. Nur, darin sehe ich eine ganz große Gefahr. Was passiert, wenn Merkel ausfällt. Als Kanzlerin. Woher sollen dann etwaige Nachfolger kommen?
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