Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Da baut der Bundesnachrichtendienst (BND) in Berlin ein neues Häuschen - beim Bau geht es so geheim zu, dass die Lieferanten auf ihren LKWs keine Aufschrift haben dürfen! Warum denn das? Na ja, wenn einer sieht, dass ein LKW mit Aufschrift ins BND Häuschen fährt, dann könnte er versuchen, den Lieferanten zu erpressen, damit er etwas beim BND anstellt.
Und beim BND geht alles ganz geheim zu - das hat sich wohl auch ein höherer Beamter gedacht: Wenn ich von meinem Schreibtisch aus im Internet Waren ersteigere oder versteigere, dann passiert das von einem Geheim-PC, da kann mir dann niemand etwas nachweisen. Falsch gedacht!
Einem Techniker ist da etwas aufgefallen - so ein Pech aber auch. Und der BND-Mitarbeiter hat auch von seinem Dienst-PC Porno-Seiten angeklickt! Auch das ist ruchbar geworden. Das Opfer ist jetzt bestimmt sauer - auf den Geheimdienst. Bleibt denn da nichts geheim? Wieso heißt dieser Verein Geheimdienst, wenn meine Internetsuche nach Pornos nicht geheim bleibt. Also, auf nichts ist Verlass!
Doch - so ein Geheimdienst schafft das schon. Zu dem neuen Häuschen in Berlin gibt es ja auch Baupläne, die sind natürlich ganz geheim! Eigentlich muss ich schreiben, die waren geheim. Denn jetzt sind sie unauffindbar. Den Verantwortlichen steht der Schweiß auf der Stirn! Aus diesen Plänen ist auch ersichtlich, wo die Alarmanlagen installiert sind.
Hat da jemand diese Baupläne geklaut? Vielleicht ein anderer Geheimdienst? Nein, Leute, ihr könnt ganz beruhigt sein! Die Baupläne sind so geheim abgelegt, dass sie niemand mehr finden kann! Das schafft nur ein deutscher Geheimdienst!
Wer jetzt meint, das sei gar keine Glosse, liegt richtig! Das ist wirklich passiert, schreibt jedenfalls WELT ONLINE. Erinnern wir uns, Altkanzler Helmut Schmidt hatte 1981 den Geheimdienst als "Dilletantenverein" bezeichnet!