Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Guido, in Personalunion Chef der Gelben und Witze-, pardon, Vizekanzler und Minister im Außenamt, reiste nach Ägypten. Oder machte er dort Urlaub?
Wo denkt ihr hin? Guido ist nie im Urlaub, er setzt sich immer für Deutschland ein, jetzt umso mehr, da gibt es ja eine blaublütige Plaudertasche Karl-Theodor, wie WikiLeaks enthüllte. Also, Karl-Theodor, das mag zwar in adeligen Kreisen an der Tagesordnung sein, aber Guido bewegt sich doch in anderen Kreisen, da macht ein Mann keinen anderen Mann schlecht - nein, das gehört sich nicht!
Eigentlich müsste es Guido in der ägyptischen Männergesellschaft sehr gefallen haben. Aber nein, die Verletzung der Menschenrechte in Ägypten erregten sein Missfallen! Und dass die Ägyptet keine Wutbürger sein dürfen, die demonstrieren. Guido wies die ägyptische Regierung darauf hin, dass zu den Menschenrechten auch das Recht auf Demonstrationen gehört. Na ja, wenn das so ist, dann machen wir es wie die Polizei in Deutschland und feiern einen Schwarzen Donnerstag - wie in Stuttgart, mit einem besonderen Programmpunkt: Augen ausschießen mit dem Wasserwerfer.
Und wenn wir keinen Wasserwerfer haben, werfen die Ägypter ein, dann schickt ihnen sicher der gelbe Entwicklungsminister Dirk Wasserwerfer als Entwicklungshilfe, damit auch Ägypten das Niveau Deutschlands erreicht!
Die Ägypter dachten sich, macht nichts, dann machen wir es wie die Deutschen! Wenn Guido von Menschenrechten spricht, dann hat er wohl die Ärmsten der Armen in Deutschland vergessen. Deren Menschenrechte und -würde wird tagtäglich von Sachbearbeitern in den Jobcentern mit Füßen getreten.
Und die Ägypter denken, das können wir auch, wir haben ja auch viele Arme! Wenn wir im Ausland sind, dann beschimpfen und beleidigen wir unsere Gastgeber und werfen ihnen vor, dass sie die Menschenrechte verletzen. Wie es im eigenen Land damit ausschaut, das spielt keine Rolle! Ein solches Verhalten macht gerade in arabischen Ländern Eindruck - einen schlechten!
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