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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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GLOSSE: Freiheit von Forschung und Lehre - Deutsche Bank kauft alle(s)!

Dass es mit der Freiheit von Forschung und Lehre in dieser Republik nicht weit her ist, das haben wir schon immer vermutet - aber jetzt wurde ein Vorgang öffentlich, der sich gewaschen hat. Juliane hat mir einen Link auf einen taz-Artikel geschickt.

Die Deutsche Bank wollte etwas für die Forschung tun und war bereit, der Humboldt-Universität jährlich drei Millionen Euronen zu spenden. Einfach so? Tja, so einfach auch wieder nicht! Die Bänker schenken nicht einfach drei Millionen Euronen her - wo kämem wir denn hin? Für die drei Millionen Euronen wollten die Bänker eine Gegenleistung, zum Beispiel bei der Auswahl der Professoren mitbestimmen.

Stellt euch nur vor, da wird ein Linker Professor, so ein richtiger Linker, und der plädiert für die Verstaatlichung der Banken - auch der Deutschen Bank. Da muss doch die Deutsche Bank vorbeugen. Und auch bei der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen muss die Bank vorsichtig sein. Da könnte ja zum Beispiel publizierT werden, wie die Bank ihre Kunden über den Tisch zieht.

Darüber soll auf keineN Fall geforscht werden - die Insider wissen es sowieso und die KundenInnen brauchen es nicht zu wissen - sie sollen Aktien kaufen, die nach dem Kauf nichts mehr wert sind - aber mit Tricks fließen dann die Gewinne doch zur Bank ...

Und wenn die Bank Millionen von Euronen an die Universität "verschenkt", dann muss sie auch bestimmen können, was da in den Hörssälen und in den Seminarräumen so läuft resp: gesprochen wird! Wehret den Anfängen! Da dürfen auf keinen Fall Antikapitalisten gezüchtet werden! Wer ist schon so dumm, am eigenen Ast zu sägen.

Wer nun glaubt, das sei alles ausgedacht, was ich hier schreibe, der oder die irrt sich. Die Freiheit von Lehre und Forschung ist heute zu einem Märchen verkommen - das Großkapital meint, alles sei käuflich. Nur bei der Humboldt-Universität bekam die Leitung der Universität kalte Füße und distanzierte sich von diesem Sponsorenvertrag - und das ist gut so!

Quelle: taz.de Humboldt-Uni will nicht mehr mit Großbank kuscheln

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J
<br /> Hallo Kiat,<br /> <br /> wo das geld so bleibt:<br /> <br /> http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/reichen-studie-schreckt-spd-auf/4241452.html<br /> <br /> Un dann gibts da noch Dieter Lehmkuhl, der einen Club der Vermögenden vor ein paar Jahren mit einer vernünftigen Idee gegründet hat:<br /> <br /> https://www.taz.de/1/politik/unerhoert/artikel/1/unsoziales-deutschland/<br /> <br /> (Die Anzahl der Mitglieder ist seit dem gewachsen, leider find ich die Homepage nicht mehr.)<br /> <br /> Liebe Grüße, Juliane<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Liebe Juliane, vielen herzlichen Dank für deine beiden hochinteressanten Links! Die Schere zwischen Reich und Arm öffnet sich immer weiter, die Ärmsten der Armen erhalten immer weniger - die<br /> soziale Bombe tickt! Die allermeisten Politiker haben versagt - sie spielen ihre uralten Rituale und haben den Kontakt zur Wirklichkeit verloren. Umso schlimmer wird der Tag des Erwachens und der<br /> Erkenntnis für sie sein! Nachdenkliche Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />