Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Welcher General? Na, der General der CSU - Alexander Dobrindt. Zu Kaisers Zeiten sagte der Leibarzt: "Majesstät brauchen Sonne" - und der Kaiser fuhr in die Sommerfrische. Heute geht ein General zur Stilberatung. Aber nicht zu einer, in die ich - eine kleine Schamanin - einmal geriet.
Wie sah er früher aus? Eben, wie ein Bayer auszuschauen hat. Schon die Zuseher der sonntäglichen Talkshow von Günther Jauch wunderten sich, ist das der Dobrindt oder nicht nicht? Erinnern wir uns, so schaute er früher aus:
Alexander Dobrindt (CSU) und das Minarett im Garten
Aber jetzt? Richtig dünn schaut er aus - er soll in nur einem Monat zwanzig Kilo abgemagert haben! Und eine neue Brille hat er sich verpasst. Ja, da schaot er richtig intellektuell aus - er, der Vordenker der CSU! Und so richtig passend für den Europakongress der CSU - da musste er den erkrankten Ministerpräsidenten vertreten.
Da zeigt sich doch, wie wandelfähig ein Politiker sein kann! Und er beherrscht die Kunst der hohlen Rede: möglichst viele Worte - ohne etwas Konkretes zu sagen. Diese Kunst beherrschen nur Politiker. Und Sätze wie "Europa ist nicht nur Griechenland, Europa ist auch ein Stück Bayern!" - wer kann solche schweren Worte von sich geben?!
Das sind Worte von wirklicher Bedeutung! Das muss einmal gesagt werden! Irgendwie habe ich den Verdacht, dass eine der US-amerikanischen Denkfabriken eine Niederlassung in Bayern eröffnet hat. Vielleicht ist der General ein Produkt dieser Fabrik.?
Europakongress: Eröffnungsrede von Alexander Dobrindt