Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Freiherr zu Guttenberg hat eine Doktorarbeit geschrieben, die Professoren der Universität Bayreuth beurteilten sie mit summa cum laude - also sehr gut! Sei es ihm gegönnt!
Nur haben Menschen festgestellt, dass in dieser Doktorarbeit Texte stehen, die nachweislich aus anderen Werken ohne Angabe der Quelle entnommen wurden - wie peinlich! Irgendwie wiederholt sich die Geschichte: Vor über einem Jahr wurde versucht, einen Teenager zum literarischen Wunderkind hochzujubeln: HH habe ich sie genannt. Dann stellte sich heraus, dass sie Texte aus anderen Werken übernommen hatte. Auch das war peinlich. Weniger für die Autorin, mehr für den gesamten Kulturbetrieb. Da war doch dieses Wunderkind bereits dafür vorgesehen, den ersten Preis der Leipziger Buchmesse entgegenzunehmen. So weit kam es dann doch nicht. Das Urteil von vielen Leserinnen und Leser war vernichtend, der Ullstein Verlag musste Quellenangaben in den Folgeauflagen beilegen.
Und wenn nun mal Menschen recherchieren, kommen sie meist auf andere Ungereimtheiten, wie bei der HH: Bei Interviews stellte sich heraus, dass HH - als angebliche Autorin - ihr eigenes Buch nicht genau kennt! Also wer hat dieses Buch geschrieben? War es ihr Vater Carl? Immerhin wurde nachgewiesen, dass ihr Vater ein Buch bei Amazon bestellt hatte, und eben aus diesem Buch wurden einige Stellen übernommen.
Da stellt sich doch die ketzerische Frage: Hat der Freiherr diese Doktorarbeit gar nicht allein geschrieben? Hat er Hilfe in Anspruch genommen? Hat er die lästige Arbeit der Zitate und ihre Kennzeichnung vielleicht delegiert? Hat dafür vielleicht seine Kabinettskollegin und Bundesarbeitsministerin ihm einen Ein-Euro-Jobber vermittelt, beispielsweise einen älteren Lektor, der wegen seines Alters keine Arbeit mehr fand? Nein, das bestimmt nicht! Der Freiherr mogelt nicht und er lässt auch nicht mogeln! Wirklich?
Erinnern wir uns: Der Freiherr war ja kurz auch Wirtschaftsminister und wurde hochgejubelt - wegen seiner wirtschaftlichen Kompetenz. In den Medien gab es eigentlich nur die ZAPP-Redaktion, die recherchierte. Die anderen übernahmen einfach einen dpa-Artikel, der sich als falsch herausstellte und dpa entschuldigte sich dafür. Aber schauen wir doch in die Sendung von ZAPP: