Eine der ranghöchsten Richterinnen in Hessen ist die Karin Wolski. Ihre Parteifreunde von der CDU haben sie bereits 2003 zum Mitglied des Hessischen Staatsgerichtshofes gekürt. Vielleicht war das eine Form der "Belohnung" dafür, dass Karin W. den damaligen Landtagspräsidenten Peter Möller in der "Schwarzgeldaffäre" beraten hatte ... Jedenfalls ist Karin W. heute eine der ranghöchsten Richterinnen im Hessenland, sie ist Vizepräsidentin des Verwaltunggerichtes Frankfurt.
Aber seit sieben Wochen ist Karin W. krankgeschrieben, an den letzten beiden Sitzungen des Staatsgerichtshofes nahm sie nicht teil. Was ist passiert? Nun, da gibt es derzeit ein Gerichtsverfahren gegen ihren Mann Michael W., da wurde ein Antrag auf Lohnsteuerermäßigung der Eheleute Karin und Michael W. verlesen. Darin bestätigten die Eheleute, dass sich hinsichtlich der Kinderfreibeträge keine Änderungen vorliegen. Und es wurde jedoch festgestellt, dass dem Sohn Nicolas von September 2002 bis 2005 monatlich 1.000 € überwiesen wurden, nicht von den Eltern, sondern von einer "Margit".
Mit dieser Margit hat es eine besondere Bewandnis: Diese Margit war mit einem Ignatz verheiratet. Ignatz starb, Michael W. war der Anwalt der Witwe und später nicht nur das. Er gewann das Vertrauen der Witwe Margit und die beiden wurden intim, obwohl Margit bereits 87 Jahre alt ist. Jedenfalls wurde Michael W. von Margit reich beschenkt: ein Ferrari, Immobilien auf Mallorca etc. In einem Prozess wird derzeit versucht zu klären, ob dies wirklich Geschenke waren oder "Anwaltshonorare" der besonderen Form.
Und Michaels Frau hat von diesen "Geschenken" natürlich auch profitiert ...
Insgesamt ein Sumpf aus Sex, Macht und Leidenschaft. Da sind die Drehbuchschreiber immer auf der Suche nach spannendem Stoff, die sollten mal als Zuschauer diesen Prozess beobachten, dann haben sie genügend Stoff, so wie ihn das Leben schrieb ...
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