Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Erinnern wir uns: Da hat der Bayerische Kultusminister druchblicken lassen, dass von dem geplanten Ziel, jedes Jahr 1.000 zusätzliche Lehrer einzustellen, nicht viel übrig bleibt. Grund: kein Geld.
Als der Aufschrei der Betroffenen unüberhörbar war, wand sich der Kultusminister und versprach, diese Ziel weiterhin zu verfolgen.
Dabei sieht die Wirklichkeit an den Schulen viel düsterer aus. Nehmen wir zum Beispiel die Grundschule in Altdorf. Die Klassenlehrerin einer vierten Klasse bekommt ein Baby und fällt jetzt aus. Eigentlich ist für solche Fälle eine bayernweite Reserve von Lehrkräften vorgesehen. Nur, das Schulamt bekommt hat Lehrkräfte frei.
Also, was passiert? Die Schüler der Klasse ohne Klassenlehrerin werden auf die übrigen Klassen aufgeteilt und die Eltern der ehemaligen Klasse sollen die Aufsicht übernehmen. Wenn das keine Schande für die Bildungspolitik des Freistaates Bayern ist!
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