Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Als ich mich bei meiner Kristallkugel entschuldigt hatte, schickte mir meine Kugel wieder Bilder, die kamen mir irgendwie bekannt vor.
Da ging es um die "Roten Teufel", einem Motorrad-Klub, der lud auf dem Stadtfest in einem Hof ein, zu Bier und Steaks. Und dieser Biker sind sehr gastfreundlich, jeder ist willkommen. An diesem Abend waren auch Basketballer aus Langen in der Stadt, auch sie landen bei den "Roten Teufeln" und feiern weiter.
Dann plötzlich verdunkelt sich die Kugel zu einem Blutrot, Vermummte überfallen die feiernden Menschen und fesseln sie auf dem Boden. Die auswärtigen Basketballer sind erschrocken. Einen solchen Empfang durch die Stadt hatten sie nicht erwartet.
Wie sich herausstellte, dieser Überfall war eine Razzia. Dann zeigte mir meine Kugel Stimmen aus der Staatsanwaltschaft, die hatte Probleme, Anklage zu erheben. Sie musste die Ermittlungen einstellen.
Dann zeigte mir die Kugel den Innenminister, der behauptete, diese Razzia galt den "Roten Teufeln", und dann übersprang die Kugel einige Monate und zeigte wieder den Innenminister, wie er sich quasi der Presse gegenüber entschuldigte, dass er darauf angewiesen sei, dass die ihm vorliegende Berichte auch stimmen ...
Dann erlosch meine Kugel, sie schoss nur noch einen Lichtblitz in Richtung Papierkorb ab, ja, da lag noch eine Seite der Ausgabe der Lokalzeitung drin, da war diese für die Stadt und deren Polizei unrühmliche Geschichte ausführlich beschrieben.
Tja, meine Kugel hat schon recht, wenn sie vor dieser Stadt warnt ...
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