Der frühere Berliner Finanzsenator Dr. Thilo Sarazzin sitzt jetzt in der Bundesbank und fühlt sich unterfordert. Also widmet er sich - wie gehabt - der Unterschicht und - das ist neu - der Bildungspolitik.
Sein Job als Bundesbanker füllt ihn nicht aus, also lehnt er sich aus dem Fenster und sieht einen himmelschreienden Skandal: Da gibt es Eltern - natürlich aus der Unterschicht - die passen nicht auf, dass ihre schulpflichtigen Kinder ihre Hausaufgaben machen! Aber Sarazzin hat die Lösung:
Die Lehrer müssen täglich überprüfen, ob die Schüler ihre Hausaufgaben gemacht haben! Und wenn sie feststellen, dass zweimal hintereinander keine Hausaufgaben gemacht wurden, dann wird das Kindergeld um die Hälfte gekürzt!
Sarazzin ist ganz stolz auf seine "Lösung" und überzeugt, dass so das Bildungsproblem in der Unterschicht gelöst ist. Und bundesweit trommeln die Stammtische mit! Da schaut her, wir brauchen keine Kultusministerien in den Ländern! Holt den Sarazzin, er wird es richten!
Kein Wunder, dass Sarazzin in der Bundesbank wenig Aufgaben hat! Wer komplizierte Sachverhalte so einfach löst, hat wenig Freunde. Sarazzin ist 65, lässt der sich nicht in Rente schicken? Dann kann er ehrenamtlich durch die Republiki reisen und die Stammtische erfreuen!
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