Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Auch für die Elite brechen offenbar schlechte Zeiten an: Da ist Thailands Kronprinz mit "seiner" Boeing 737 in München gelandet und muss in München bleiben - zusammen mit seinem Gefolge. Vorerst kann er nicht weiterfliegen. Wieso?
Sein Flugzeug wurde gepfändet. Unglaublich, aber wahr! Ja, auf der Flugzeugtür klebt ein "Kuckuck"! Wer traut sich so etwas? Ein Gerichtsvollzieher, da ging es ganz korrekt zu: Pfändungsbescheid und Staatssiegel kleben an der Tür, die Maschine ist verplombt!
Hat der Kronprinz Rechnungen nicht bezahlt? Eigentlich nicht. Nicht bezahlt hat der thailändische Staat. Die Geschichte begann in den 1990-er Jahren. Da gab es noch die Baufirma des Ignaz Walter, die baute in Thailand eine Straße. Und es war vereinbart, dass dann die Firma an den Mautgebühren beteiligt wird. Mittlerweile ist die Firma Walter längst pleite, aber es gibt einen Insolvenzverwalter. Er hat festgestellt, dass da noch Forderungen ausstehen, Forderungen an den thailändischen Staat. Es geht um 30 Millionen Euro.
Als nun der Kronprinz in München zwischenlandete - seine Majestät fliegen selbst, schlug der Gerichtsvollzieher zu. Und seine Majestät können nicht mehr starten. Das führte zu diplomatischen Verwicklungen, zumal der Kronprinz behauptet, das Flugzeug gehöre ihm persönlich und nicht dem thailändischen Staat. Da musste Thailands Außenminister selbst nach Deutschland reisen ...
Und wieder bestätigt sich ein Spruch des Volksmundes: "Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte". Der Dritte ist ein Münchner Hotelier, bei dem der Kronprinz mit 40 Leuten aus seinem Gefolge wohnt ...
Quelle: SCHWEIZER FERNSEHEN Grounding für Thai-Prinz – Flugzeug gepfändet