Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Da gibt es in Neufahrn - Oberbayern - eine Großäckerei. Seit über zwei Jahren finden Kontrolleure schlime Dinge wie Schaben, Mäusekot, Kakerlaken und andere edles Getier. Was passiert? Zunächst nicht viel. Und es dauert, bis diese schlimmen hygienischen Verhältnisse an die Öffentlichkeit gelangen.
Der damals amtierende Gesundheitsminister - Söder ist sein Name, jetzt ist er Bayerns Finanzminister - trug wohl auch nichts bei, um diese dreckige Angelegenheit zu beschleunigen. Ihm ist ja auch das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unterstellt - das hinderte jedoch dieses Landesamt nicht daran, diese dreckigen Vorfälle sehr spät zu veröffentlichen.
Dazu mussten über zwei Jahre verstreichen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
Jetzt endlich wurde diese Großbäckerei geschlossen, die Großkunden wie REWE und LIDL beziehen ihr Brot woanders. Aber wer bleibt hängen? Wie immer die Kleinen! Die eine Filiale beispielsweise gepachtet haben - aber derzeit kommen kaum Kunden, um Brot zu kaufen. Aber die Pacht muss pünktlich gezahlt werden.
Ja, was verstand und versteht der Minister Söder unter "Verbraucherschutz"? Bedeutet das in Bayern, dass Großbäcker vor den Verbrauchern geschützt werden müssen? Es schaut ganz danach aus. Eigentlich sollte der Verbaucherschutz die Verbraucher vor kriminellen Großbäckern schützen.
Söder hat ja auch die Landwirte vor den Verbrauchern geschützt: Vor seiner Ära durften die Landwirte nicht bis zum Ufer eines Flusses oder Teiches Gülle ausfahren, sie mussten einen Mindestabstand von fünf Meter einhalten. Dann nicht mehr, jetzt dürfen die Landwirte bis ans Ufer Gülle verspritzen. So schützte der Verbraucherminister seine Landwirte vor den Verbrauchern. Das nennt sich deshalb Verbraucherschutz auf bayerische Art!
Quellen:
Müller der Name steht für Rücksichtslosigkeit Report München 9 8 2011